Kooperationen

 
 

ensemble diX

ensemble diX wurde von den Solobläsern A. Knoop, H. Schnöke, R. Schulenburg und dem stellv. Solooboisten A. Pinquart in Gera – der Geburtsstadt des Malers Otto Dix - gegründet.

Von Anfang an war es das Ziel des Ensembles, Kammermusik auch in ungewöhnlichen Besetzungen und neuen Formen zu präsentieren. So haben seine Projekte mit Harfe, Gesang, Saxophon oder Sprecher das Musikleben in Gera geprägt. Doch auch national und international ist das Ensemble präsent. Auftritte in Dresden, Erfurt, Köln und Potsdam, in Polen, den Niederlanden und in London gehören zu den Höhepunkten seiner bisherigen Konzerttätigkeit.

Drei CDs kann das Ensemble vorweisen, welche inzwischen zum festen Repertoire verschiedener Rundfunkstationen avancierten. Dabei hat besonders „jubiloso“ mit ihren vier Ersteinspielungen thüringischer Romantik großes mediales Interesse gefunden. Außerdem zeichnet das Ensemble eine große Affinität zur Neuen Musik aus, die auf dessen Anregung bereits zu vielen Kompositionen geführt hat.

Thüringen Harmonie

Thüringen Harmonie wurde von 11 Musikern des Philharmonischen Orchesters in der Absicht gegründet, eine über 200 Jahre alte Tradition wiederzubeleben – die Harmoniemusik.

An vielen deutschen Höfen des 18. Jh. wurden Bläserensembles gehalten, mit dem Auftrag der musikalischen Umrahmung von Festlichkeiten sowie sommerlichen Serenaden in den Gärten. Um 1780 kam dann in Mode, diese Ensembles auch Übertragungen von Opern- und Ballettmusiken spielen zu lassen.

Dementsprechend besteht das Repertoire der „Thüringen Harmonie“ aus Bearbeitungen beliebter Orchesterwerke und spannt einen Bogen von der Klassik bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Von der Ouvertüre bis zur sinfonischen Dichtung, vom Walzer bis zum Säbeltanz reicht die Palette.
Ihr Debüt gab die „Thüringen Harmonie“ in der Klosterbibliothek Polling. Weitere Auftritte z.B. im Kaisersaal Erfurt, der Kaiserburg Nürnberg, im Schloss Celle und im Kloster Walkenried folgten und führten das Ensemble inzwischen durch ganz Deutschland.

Sonus Pausaunenquartett

Das 2004 gegründete Ensemble ist mit Ikuko Morooka, Michael Peuker und Torsten Margraf an der Tenorposaune sowie dem Bassposaunisten Christian Ilg zu erleben. Die vier Musiker leben in Leipzig, Altenburg und Gera und spielen bzw. spielten mit Ensembles wie dem Philharmonischen Orchester Gera-Altenburg, der Staatskapelle Dresden, Deutsches Filmorchester Babelsberg der Capella Istropolitana, dem Ensemble Kontraste Nürnberg oder dem Posaunenquartett Opus 4.

Das vielseitige und unterhaltsame Repertoire enthält Originalwerke und Bearbeitungen, von alten Meistern bis hin zu zeitgenössischer Musik inklusive Film und Jazz. Zu hören sind Tanzsätze von Michael Praetorius und Johann Hermann Schein, Bearbeitungen von Klavierstücken Robert Schumanns, Opernsätze von Gaetano Donizetti und Pietro Mascagni sowie aus Leonard Bernsteins Westside Story und von Jan Koetsier die Suite Max und Moritz (in sieben Streichen).

Carrefour International de Théâtre de Ouagadougou (C.I.T.O.)

Das Carrefour International du Théâtre de Ouagadougou (C.I.T.O.) ist die Partnerorganisation des Projekts Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts. Es ist ein 1996 gegründetes Theater, das professionelle Künstler aller Disziplinen vereint: Schauspieler, Regisseure, Tänzer, Choreographen, Musiker, Bühnenbildner, Sänger etc. Das C.I.T.O. zeigt das ganze Jahr über Kreationen, von denen einige auch im Ausland aufgeführt werden. Die Produktionen des C.I.T.O. sind von hoher künstlerischer Qualität, die sich einerseits auf das kulturelle afrikanische Erbe gründet, andererseits mit der heutigen Welt, in der wir leben, auseinandersetzt. Die Vereinigung unterschiedlicher Disziplinen soll die lebendige künstlerische Entwicklung garantieren und vorantreiben. Als Ort des Austauschs versteht sich das C.I.T.O. insbesondere auch international: Es unterhält seit seiner Gründung 1996 ein unktionierendes Netz von professionellen Theaterschaffenden, die am offenen künstlerischen Austausch interessiert sind und innovative Projekte fördern. Das C.I.T.O. besitzt eine gute Infrastruktur sowie technisches und künstlerische Knowhow, um größere Produktionen professionell realisieren zu können. Dies gilt auch in hohem Maße für internationale Projekte und Gastspielreisen. Das C.I.T.O. bietet fast täglich und über das ganze Jahr hinweg Vorstellungen für sein breites Publikum aus allen Gesellschaftsschichten an. Es weist eine Auslastung von ca. 80% auf. Bei den gezeigten Vorstellungen handelt es sich zum Teil um Eigenproduktionen, zum Teil um Koproduktionen oder Gastspiele. Bei der Koproduktion funérailles du désert war das C.I.T.O. bereits Partner von Bernhard Stengele. Gemeinsam wurde das Stück erfolgreich geplant und entwickelt, umgesetzt und nach den Aufführungen in Würzburg auch im C.I.T.O. Theater in Ouagadougou im Januar 2012 aufgeführt.