Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera
Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera
Anfänge einer Hofmusik in Altenburg sind 1456 belegt, ein Jahr nach dem berühmten Prinzenraub. Für Gera ist aus dem Jahr 1736, d.h. vor 275 Jahren, die Gründung eines »Collegium musicum« überliefert. Wie die Eröffnung des prachtvollen Hoftheaters 1871 in Altenburg, so verlieh auch die Errichtung des Theaters am Küchengarten Gera 1902 dem Musikleben neue Impulse. In Gera sind unter einem Dach ein Theater- und ein Konzertsaal mit großer Sauer-Orgel harmonisch vereint.
Im Jahre 2001, also sechs Jahre nach der Fusion des Landestheaters Altenburg und der Bühnen der Stadt Gera zum Theater Altenburg-Gera, heute Theater&Philharmonie Thüringen, verschmolzen auch die Landeskapelle Altenburg und das Philharmonische Orchester Gera zu einem Klangkörper. Die rund 80 Musiker fühlen sich der reichen jahrhundertealten Musiktradition beider Städte tief verbunden.
Zur langen Liste namhafter Dirigenten, deren Wirken mit den in der Tradition gewachsenen Klangkörpern verknüpft ist, gehören Gabriel Feltz, Heinz Rögner und Michail Jurowsky. Regelmäßig konzertieren international renommierte Solisten wie Bernd Glemser, Anna und Ines Walachowski oder Ivan Zenati mit dem Orchester.
Im Mittelpunkt des umfangreichen Konzertangebots stehen die neun Philharmonischen Konzerte, in denen das Repertoire des 18. bis 21. Jahrhunderts gepflegt wird. Einen besonderen Stellenwert nahmen und nehmen Ur- und Erstaufführungen ein – in der Vergangenheit z.B. mit Kompositionen von Ruth Zechlin, Achim Müller-Weinberg, Günther Witschurke, Olav Kröger, Fritz Geißler und Lubica Cekowska.
Selbstverständlich widmen sich die Musiker auch der Pflege der Lied- und Kammermusik, vor allem in den seit 1985 fest im Spielplan etablierten sonntäglichen Foyerkonzerten in Gera bzw. den Kammerkonzerten in Altenburg. Unter den verschiedenen Formationen, die sich zum Musizieren zusammengeschlossen haben, sind besonders das Reußische Kammerorchester, das Ensemble diX und die Thüringen Harmonie zu nennen.
Neben Präsenz des Philharmonischen Orchesters auf dem Konzertpodium wird die Musiktheatertradition am Hause hoch gehalten. Dazu gehört auch die Reihe »Opernwiederentdeckungen des 20. Jahrhunderts«, der das Theater und das Orchester überregionale Aufmerksamkeit verdanken. Gastspiele führten das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter anderem in das damalige Partnertheater in Pilsen (Tschechische Republik), in die Meistersingerhalle Nürnberg, nach Winterthur (Schweiz) und in die Dresdner Frauenkirche.
Rundfunkübertragungen durch mdr FIGARO und Deutschlandradio Kultur sowie CD-Aufnahmen bestätigen die überregionale Bedeutung des Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera.
In den vergangenen Jahren entstanden folgende CD-Aufnahmen:
* Richard Strauss »Eine Alpensinfonie«, Mikolajus Konstantinas ?iurlionis »Im Walde« (2002, Dirigent: Gabriel Feltz)
* Richard Strauss »Don Juan«, »Don Quixote« (2003, Dirigent: Gabriel Feltz, Solisten: Lukas Dreyer, Jan Kögelmann, Ursula Dehler)
* Ottorino Respighi »Fontane di Roma«, »Feste Romane«, Joseph Suk »Scherzo Fastastique« (2004, Dirigent: Gabriel Feltz)
* Heitor Villa-Lobos »Großes Konzert für Violoncello und Orchester«, Johannes Brahms »Sinfonie Nr. 2 D-Dur« (2009, Dirigent: Eric Solén, Solist: Lukas Dreyer)
* Philipp Scharwenka »Wald und Berggeister«, »Dramatische Phantasie«, »Zwei Polnische Tänze« (2009, Dirigent: Eric Solén)
* Paul Graener »Wiener Symphonie, »Die Flöte von Sanssouci«, »Turmwächterlied«, »Flötenkonzert« (2010, Dirigent: Eric Solén, Solisten: Cornelia Grohmann, Andreas Knoop)
Jens Troester
KOM. GENERALMUSIKDIREKTOR UND 1. KAPELLMEISTER
Thomas Wicklein
2. KAPELLMEISTER UND SOLO-KORREPETITOR
1. VIOLINEN
N.N.
1. KONZERTMEISTER
Annegret Knoop
STELLV. 1. KONZERTMEISTERIN
KM Claudia Ander-Donath
STELLV. 1. KONZERTMEISTERIN
KM Martin Groskopff
STELLV. 1. KONZERTMEISTER
Egbert Funda
VORSPIELER
Matthias Herrmann
VORSPIELER
Andrè Krumor
KAMMERVIRTUOSE
Angelika Markwarth, Claudia Klemm, Caliope Braumann-Badea, Markus Dreßler, Martina Nitzsche
2. VIOLINEN
Christian Steinhof
KONZERTMEISTER
Barbara Böhm
STELLV. KONZERTMEISTERIN
Vasile Hanciu
VORSPIELER
Christian Küstermann
VORSPIELER
Tino Purschke, Cornelia Rühling, Johannes Neupert, Carsten Bernitz, Erika Jung, Sybille Maul
BRATSCHEN
Jan Kögelmann
SOLO-BRATSCHER
Eckart Mölle
1. STELLV. SOLO-BRATSCHER
Robert Hartung
2. STELLV. SOLO-BRATSCHER
Carola Paditz
VORSPIELERIN
Christian Anghel, Louise Denis-Nesprias, Andreas Schenk, Heike Hanciu
VIOLONCELLI
Lukas Dreyer
SOLO-CELLIST
Christoph Bubeck
SOLO-CELLIST
Sylva Kopczak
STELLV. SOLO-CELLISTIN
Eckhard Becker
STELLV. SOLO-CELLIST
Matthias von Hintzenstern, Renate Göthel, Jesús Antonio Clavijo
KONTRABÄSSE
Peter Nelson
SOLO-KONTRABASSIST
Thomas Müller
VORSPIELER
Dimitri Werikowski
VORSPIELER
Ullrich Müller, Martina Kurth
FLÖTEN
Andreas Knoop
SOLO-FLÖTIST
Kathrin Osten
STELLV. SOLO-FLÖTISTIN
Matthias Hiekel
SOLO-PICCOLOFLÖTIST
Petra Patitz, Ricarda Hartung
OBOEN
Günter Gäbler
SOLO-OBOIST
Albrecht Pinquart
STELLV. SOLO-OBOIST,SOLO-ENGLISCHHORNIST
Antje Rodenstein
ENGLISCHHORNISTIN
Andreas Ebert
OBOIST
KLARINETTEN
Hendrik Schnöke
SOLO-KLARINETTIST
Uwe Knaust
STELLV. SOLO-KLARINETTIST
Frank Raspel
SOLO-BASSKLARINETTIST
Harmen Coster, Karsten Hetzel
FAGOTTE
Roland Schulenburg
SOLO-FAGOTTIST
Tobias Meier
1. STELLV. SOLO-FAGOTTIST
Michael Böhme
SOLO-KONTRAFAGOTTIST
Tini Gwosdz
FAGOTTISTIN
HÖRNER
Alexander Tschongov
SOLO-HORNIST
Claudia Sieber
STELLV. SOLO-HORNISTIN
Matthias Weigel, Olaf Jäger, Sybille Casper, Markus Künzig
TROMPETEN
Sascha Eilert
SOLO-TROMPETER
Volker Kley
STELLV. SOLO-TROMPETER
Lothar Werner, Henry Puschendorf, Gottfried Hänisch
POSAUNEN
Torsten Margraf
SOLO-POSAUNIST
Wolfram Brosinski
STELLV. SOLO-POSAUNIST
Christian Ilg
TUBA
Bernd Siebert
PAUKEN/ SCHLAGZEUG
Matthias Masur
SOLO-PAUKER
Martin Burkhardt
STELLV. SOLO-PAUKER
Frank Thiem
STELLV. SOLO-PAUKER
Peter Gotterbarm
SCHLAGZEUGER
HARFE
Liane Pinquart
SOLO-HARFENISTIN
Anfänge einer Hofmusik in Altenburg sind 1456 belegt, ein Jahr nach dem berühmten Prinzenraub. Für Gera ist aus dem Jahr 1736, d.h. vor 275 Jahren, die Gründung eines »Collegium musicum« überliefert. Wie die Eröffnung des prachtvollen Hoftheaters 1871 in Altenburg, so verlieh auch die Errichtung des Theaters am Küchengarten Gera 1902 dem Musikleben neue Impulse. In Gera sind unter einem Dach ein Theater- und ein Konzertsaal mit großer Sauer-Orgel harmonisch vereint.
Im Jahre 2001, also sechs Jahre nach der Fusion des Landestheaters Altenburg und der Bühnen der Stadt Gera zum Theater Altenburg-Gera, heute Theater&Philharmonie Thüringen, verschmolzen auch die Landeskapelle Altenburg und das Philharmonische Orchester Gera zu einem Klangkörper. Die rund 80 Musiker fühlen sich der reichen jahrhundertealten Musiktradition beider Städte tief verbunden.
Zur langen Liste namhafter Dirigenten, deren Wirken mit den in der Tradition gewachsenen Klangkörpern verknüpft ist, gehören Gabriel Feltz, Heinz Rögner und Michail Jurowsky. Regelmäßig konzertieren international renommierte Solisten wie Bernd Glemser, Anna und Ines Walachowski oder Ivan Zenati mit dem Orchester.
Im Mittelpunkt des umfangreichen Konzertangebots stehen die neun Philharmonischen Konzerte, in denen das Repertoire des 18. bis 21. Jahrhunderts gepflegt wird. Einen besonderen Stellenwert nahmen und nehmen Ur- und Erstaufführungen ein – in der Vergangenheit z.B. mit Kompositionen von Ruth Zechlin, Achim Müller-Weinberg, Günther Witschurke, Olav Kröger, Fritz Geißler und Lubica Cekowska.
Selbstverständlich widmen sich die Musiker auch der Pflege der Lied- und Kammermusik, vor allem in den seit 1985 fest im Spielplan etablierten sonntäglichen Foyerkonzerten in Gera bzw. den Kammerkonzerten in Altenburg. Unter den verschiedenen Formationen, die sich zum Musizieren zusammengeschlossen haben, sind besonders das Reußische Kammerorchester, das Ensemble diX und die Thüringen Harmonie zu nennen.
Neben Präsenz des Philharmonischen Orchesters auf dem Konzertpodium wird die Musiktheatertradition am Hause hoch gehalten. Dazu gehört auch die Reihe »Opernwiederentdeckungen des 20. Jahrhunderts«, der das Theater und das Orchester überregionale Aufmerksamkeit verdanken. Gastspiele führten das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter anderem in das damalige Partnertheater in Pilsen (Tschechische Republik), in die Meistersingerhalle Nürnberg, nach Winterthur (Schweiz) und in die Dresdner Frauenkirche.
Rundfunkübertragungen durch mdr FIGARO und Deutschlandradio Kultur sowie CD-Aufnahmen bestätigen die überregionale Bedeutung des Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera.
In den vergangenen Jahren entstanden folgende CD-Aufnahmen:
* Richard Strauss »Eine Alpensinfonie«, Mikolajus Konstantinas ?iurlionis »Im Walde« (2002, Dirigent: Gabriel Feltz)
* Richard Strauss »Don Juan«, »Don Quixote« (2003, Dirigent: Gabriel Feltz, Solisten: Lukas Dreyer, Jan Kögelmann, Ursula Dehler)
* Ottorino Respighi »Fontane di Roma«, »Feste Romane«, Joseph Suk »Scherzo Fastastique« (2004, Dirigent: Gabriel Feltz)
* Heitor Villa-Lobos »Großes Konzert für Violoncello und Orchester«, Johannes Brahms »Sinfonie Nr. 2 D-Dur« (2009, Dirigent: Eric Solén, Solist: Lukas Dreyer)
* Philipp Scharwenka »Wald und Berggeister«, »Dramatische Phantasie«, »Zwei Polnische Tänze« (2009, Dirigent: Eric Solén)
* Paul Graener »Wiener Symphonie, »Die Flöte von Sanssouci«, »Turmwächterlied«, »Flötenkonzert« (2010, Dirigent: Eric Solén, Solisten: Cornelia Grohmann, Andreas Knoop)
Jens Troester
KOM. GENERALMUSIKDIREKTOR UND 1. KAPELLMEISTER
Thomas Wicklein
2. KAPELLMEISTER UND SOLO-KORREPETITOR
1. VIOLINEN
N.N.
1. KONZERTMEISTER
Annegret Knoop
STELLV. 1. KONZERTMEISTERIN
KM Claudia Ander-Donath
STELLV. 1. KONZERTMEISTERIN
KM Martin Groskopff
STELLV. 1. KONZERTMEISTER
Egbert Funda
VORSPIELER
Matthias Herrmann
VORSPIELER
Andrè Krumor
KAMMERVIRTUOSE
Angelika Markwarth, Claudia Klemm, Caliope Braumann-Badea, Markus Dreßler, Martina Nitzsche
2. VIOLINEN
Christian Steinhof
KONZERTMEISTER
Barbara Böhm
STELLV. KONZERTMEISTERIN
Vasile Hanciu
VORSPIELER
Christian Küstermann
VORSPIELER
Tino Purschke, Cornelia Rühling, Johannes Neupert, Carsten Bernitz, Erika Jung, Sybille Maul
BRATSCHEN
Jan Kögelmann
SOLO-BRATSCHER
Eckart Mölle
1. STELLV. SOLO-BRATSCHER
Robert Hartung
2. STELLV. SOLO-BRATSCHER
Carola Paditz
VORSPIELERIN
Christian Anghel, Louise Denis-Nesprias, Andreas Schenk, Heike Hanciu
VIOLONCELLI
Lukas Dreyer
SOLO-CELLIST
Christoph Bubeck
SOLO-CELLIST
Sylva Kopczak
STELLV. SOLO-CELLISTIN
Eckhard Becker
STELLV. SOLO-CELLIST
Matthias von Hintzenstern, Renate Göthel, Jesús Antonio Clavijo
KONTRABÄSSE
Peter Nelson
SOLO-KONTRABASSIST
Thomas Müller
VORSPIELER
Dimitri Werikowski
VORSPIELER
Ullrich Müller, Martina Kurth
FLÖTEN
Andreas Knoop
SOLO-FLÖTIST
Kathrin Osten
STELLV. SOLO-FLÖTISTIN
Matthias Hiekel
SOLO-PICCOLOFLÖTIST
Petra Patitz, Ricarda Hartung
OBOEN
Günter Gäbler
SOLO-OBOIST
Albrecht Pinquart
STELLV. SOLO-OBOIST,SOLO-ENGLISCHHORNIST
Antje Rodenstein
ENGLISCHHORNISTIN
Andreas Ebert
OBOIST
KLARINETTEN
Hendrik Schnöke
SOLO-KLARINETTIST
Uwe Knaust
STELLV. SOLO-KLARINETTIST
Frank Raspel
SOLO-BASSKLARINETTIST
Harmen Coster, Karsten Hetzel
FAGOTTE
Roland Schulenburg
SOLO-FAGOTTIST
Tobias Meier
1. STELLV. SOLO-FAGOTTIST
Michael Böhme
SOLO-KONTRAFAGOTTIST
Tini Gwosdz
FAGOTTISTIN
HÖRNER
Alexander Tschongov
SOLO-HORNIST
Claudia Sieber
STELLV. SOLO-HORNISTIN
Matthias Weigel, Olaf Jäger, Sybille Casper, Markus Künzig
TROMPETEN
Sascha Eilert
SOLO-TROMPETER
Volker Kley
STELLV. SOLO-TROMPETER
Lothar Werner, Henry Puschendorf, Gottfried Hänisch
POSAUNEN
Torsten Margraf
SOLO-POSAUNIST
Wolfram Brosinski
STELLV. SOLO-POSAUNIST
Christian Ilg
TUBA
Bernd Siebert
PAUKEN/ SCHLAGZEUG
Matthias Masur
SOLO-PAUKER
Martin Burkhardt
STELLV. SOLO-PAUKER
Frank Thiem
STELLV. SOLO-PAUKER
Peter Gotterbarm
SCHLAGZEUGER
HARFE
Liane Pinquart
SOLO-HARFENISTIN

