Die fetten Jahre sind vorbei
Stück nach dem Film von Hans Weingartner,für die Bühne eingerichtet von Gunnar Dreßler
Mit freundlicher Unterstützung von OTWA und VEOLIA Wasser
Die fetten Jahre sind vorbei. Und das überall. Was heute in unzähligen Überschriften Zustandsbeschreibung unserer Welt ist, war der Titel eines mehrfach ausgezeichneten Films von Hans Weingartner.
Peter und Jan steigen nachts in die Villen unverhältnismäßig reicher Mitbürger ein. Aber nicht um zu stehlen, sondern um Spuren und Botschaften wie »Die fetten Jahre sind vorbei« zu hinterlassen, die das Establishment aufrütteln sollen.
Als Peters Freundin Jule mit Jan in eines dieser Luxusheime einsteigt, geht die Sache gründlich schief, denn der Eigentümer und Topmanager Hardenberg überrascht sie und wird niedergeschlagen. Jan, Jule und Peter entführen Hardenberg in die Einsamkeit eines abgelegenen Bergdorfes. Hier werden die globalisierungs- und kapitalismuskritischen Twentysomethings mit der 68er Vergangenheit ihres Feindbildes konfrontiert. Aber nicht nur das. Jan und Jule entdecken auch ihre Gefühle füreinander. Die Situation scheint hoffnungslos verfahren, doch da hat Jan eine ganz große Idee…
Der Filmtitel von 2004 war prophetisch, wurde er doch mit der jüngsten Finanzkrise für alle greifbar und bezeichnete äußerst griffig die Realität. Hans Weingartner verknüpft heutige Systemkritik mit einer problematischen Liebesgeschichte – ernst und komisch zugleich.
Peter und Jan steigen nachts in die Villen unverhältnismäßig reicher Mitbürger ein. Aber nicht um zu stehlen, sondern um Spuren und Botschaften wie »Die fetten Jahre sind vorbei« zu hinterlassen, die das Establishment aufrütteln sollen.
Als Peters Freundin Jule mit Jan in eines dieser Luxusheime einsteigt, geht die Sache gründlich schief, denn der Eigentümer und Topmanager Hardenberg überrascht sie und wird niedergeschlagen. Jan, Jule und Peter entführen Hardenberg in die Einsamkeit eines abgelegenen Bergdorfes. Hier werden die globalisierungs- und kapitalismuskritischen Twentysomethings mit der 68er Vergangenheit ihres Feindbildes konfrontiert. Aber nicht nur das. Jan und Jule entdecken auch ihre Gefühle füreinander. Die Situation scheint hoffnungslos verfahren, doch da hat Jan eine ganz große Idee…
Der Filmtitel von 2004 war prophetisch, wurde er doch mit der jüngsten Finanzkrise für alle greifbar und bezeichnete äußerst griffig die Realität. Hans Weingartner verknüpft heutige Systemkritik mit einer problematischen Liebesgeschichte – ernst und komisch zugleich.

