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Du bist ich (Toi c´est moi)

Operette in zwei Akten
Libretto von Henri Duvernois, Marcel Bertal, André Mouezy-Eon, Louis Maubon, Robert Chamfleuri und Albert Willemetz
Musik von Moïses Simons
Deutsch von Cornelia Boese und Felix Eckerle
Deutsche Erstaufführung

In der Reihe „Wiederentdeckungen des 20. Jahrhunderts“
„Wir teilen Hab und Gut.
Die Hose, das Hemd,
auch der Schatz geht fremd.“
Bob und Pat


Pat lebt gut auf Kosten seines Freundes Bob. Letzterer, ebenfalls Student und wie sein Kommilitone mehr am Pariser Nachtleben als an der Universität interessiert, lässt sich wiederum von seiner Erbtante Honorine subventionieren. Doch eines Tages erscheint sie überraschend in einem Pariser Tanzlokal und stellt Bob vor ein Ultimatum: Entweder willige er ein, einige Zeit auf ihrer Plantage auf den Antillen zu arbeiten oder er werde enterbt. Bob schlägt Pat vor, ihn in die Karibik zu begleiten, allerdings unter einer Bedingung: Beide tauschen ihre Rollen. So wird der Pseudo-Neffe in eine schäbige Eingeborenenhütte eingewiesen; Bob dagegen logiert in einem feinen Pavillon. Unter der heißen Sonne erleben die beiden amouröse Abenteuer mit Eingeborenen und Zugezogenen, werden verkannt und erkannt, bevor sich alles in Wohlgefallen auflöst.
1934 am Pariser Théâtre des Bouffes-Parisiens uraufgeführt, geriet die Operette des kubanischen Komponisten Moïses Simons (1888-1945) im Strudel der politischen Umwälzungen schnell in Vergessenheit. Dabei ist sie bis heute erfrischend neuartig, indem sie humorvoll und gekonnt authentische Klänge und Rhythmen Mittelamerikas mit französischem Chanson und europäischer Operettenseligkeit verbindet. „‘Du bist ich‘ schreit geradezu danach, neuerlich auf die Bühnen zu kommen“, so Volker Klotz, einer der größten Kenner dieses Genres.

Theaterfrühstück:
28. April 2013, 11.00 Uhr
Landestheater Altenburg, Heizhaus