Spielplan-Pressekonferenz öffentlich

Zur Spielplan-Pressekonferenz von Theater&Philharmonie Thüringen am Donnerstag, 24. April, um 14.00  ... mehr

Antiken-Wochenende 30. Mai bis 1. Juni in Gera

"Der Weg der Heldin“ ist eine Reihe überschrieben, die den Spielplan von Theater&Philharmonie  ... mehr

Ballettgala, Trailer


Schwarzer Schwan, Trailer


Die Frauen von Troja, Trailer


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Mein Kampf

Farce von George Tabori
Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori

„Wenn ihr beginnt, Vögel zu verbrennen, werdet ihr enden, Menschen zu verbrennen.“
Schlomo Herzl


Der junge Hitler kommt aus der Provinz nach Wien, um Aufnahme in die Akademie der Schönen Künste zu finden. Bewaffnet mit mittelmäßigen Gemälden und bis zur Unfähigkeit verwöhnt von der Mutter, trifft er im Männerasyl auf zwei ältere Juden: den gescheiterten Koch Lobkowitz und Schlomo Herzl, der nachts Bücher verkauft und an seinem eigenen Meisterwerk schreibt. Die beiden nehmen sich Hitlers an – besonders Schlomo, der ihn bemuttert und versorgt, an seinen (Wort-) Spielen teilnehmen lässt, ihm zu Ansehen verhilft und rät, in die Politik zu gehen. Schlomo führt Hitler nicht nur zu seinem geliebten, reinen Gretchen, sondern auch zu Frau Tod: Am Ende stehen ein hingerichtetes Huhn, der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen Frau Tod und Herrn Hitler und der Ausblick in die reale geschichtliche Katastrophe.
George Taboris (1914 – 2007) „Mein Kampf“ ist eine Liebesgeschichte zwischen dem Hitler und seinem Juden. Hass und Liebe, Zärtlichkeit und Gewalt sind in dieser modernen Commedia dell’arte kaum unterscheidbar, sie gehen im Humor ineinander über. Taboris Hitler ist keine historische Figur, sondern wie in einem Traum scheinen Herzl und Hitler ebenfalls ineinander überzugehen – ein jeder das Versatzstück des anderen.