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Nächste Vorstellung: 29.03.2014, 19.30 Uhr


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Iphigenie in Aulis

Tragödie von Euripides
In einer neuen Bearbeitung von Ulrich Sinn und Dieter Nelle

So, 01.06.2014 | 19.30 Uhr
Karten
„Auch lässt noch kein Vogel sich vernehmen, kein Geräusch des Meeres und der Winde.“
Agamemnon

Das griechische Heer liegt bereit, um in See zu stechen. Die Griechen wollen den Brüdern Menelaos und Agamemnon in ihrer Fehde gegen Troja beistehen und Menelaos Frau Helena, die mit dem trojanischen Prinzen davonlief, zurückholen – und nebenbei reiche Beute machen. Doch es herrscht Flaute, das Meer liegt still und das griechische Heer gerät ins Zweifeln. Da erfährt Agamemnon, dass die Göttin Artemis ihnen frischen Wind verspricht, wenn er seine älteste Tochter Iphigenie opfert. Agamemnon und Menelaos beschließen, Iphigenie unter einem Vorwand ins Kriegslager zu locken – allerdings ahnen sie nicht, dass auch Agamemnons Frau Klytaimnestra das junge Mädchen begleiten wird. Als die Mutter erfährt, was ihr Mann tatsächlich plant, ist sie entsetzt: Mit Achills Hilfe will sie die Opferung verhindern. Doch das griechische Heer und seine Anführer lechzen nach dem Opfer, um endlich den Kampf um Troja beginnen zu können. Zwischen ihrem Wunsch nach Leben und ihrem Gehorsam gegenüber dem Vater aufgerieben, trifft Iphigenie die Entscheidung, sich selbst für Vater und Vaterland zu opfern.
„Iphigenie in Aulis“ stellt die Frage, welche Opfer Gesellschaft und Individuum für Krieg und Vaterland zu bringen bereit sind. Auch heute noch ist diese Frage, und die Frage, nach den Gründen, für die wir als Gesellschaft opfern, relevant: Welche Menschenopfer nehmen wir hin, aus welchen Gründen führen wir Krieg, welches Leid verursachen wir, welches Leid wird uns zugefügt?
Mit „Iphigenie in Aulis“ startet das Schauspiel einen dreiteiligen Zyklus mit Tragödien von Euripides, der in den kommenden Spielzeiten mit „Die Troerinnen“ und „Helena“ fortgesetzt werden soll. Steht in „Iphigenie in Aulis“ das erste Opfer des Trojanischen Krieges im Mittelpunkt, wird in „Die Troerinnen“ das Schicksal der Bevölkerung nach dem Krieg thematisiert, vor allem das der Frauen und Kinder. In „Helena“ wird die Politik von Kriegspropaganda und vorgeschobenen Kriegsgründen vorgeführt.
Die Euripides-Reihe wird inhaltlich und künstlerisch begleitet und betreut von Prof. Dr. Ulrich Sinn, einem der profiliertesten klassischen Archäologen in Deutschland.
Zu diesem Projekt ist eine Kooperation mit dem Lindenau-Museum mit begleitenden Ausstellungen und Vorträgen unter der Leitung von Museumsdirektorin Dr. Julia M. Nauhaus und Prof. Dr. Ulrich Sinn geplant.

Begleitmaterial für Schulen