Spielplan-Pressekonferenz öffentlich

Zur Spielplan-Pressekonferenz von Theater&Philharmonie Thüringen am Donnerstag, 24. April, um 14.00  ... mehr

Antiken-Wochenende 30. Mai bis 1. Juni in Gera

"Der Weg der Heldin“ ist eine Reihe überschrieben, die den Spielplan von Theater&Philharmonie  ... mehr

Ballettgala, Trailer


Schwarzer Schwan, Trailer


Kasper tot. Schluss mit lustig?, Trailer
Nächste Vorstellung: 29.03.2014, 19.30 Uhr


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2. Philharmonisches Konzert 12/13

» Eine deutsche Sinfonie

Johann Sebastian Bach (1685-1750): 3. Brandenburgisches Konzert G-Dur BWV 1048
Richard Wagner (1813-1883): „Siegfried-Idyll“ E-Dur WWV 103
Hanns Eisler (1898-1962): Deutsche Sinfonie op. 50 


Hanns Eislers Tod jährt sich 2012 zum 50. Mal. Grund genug, sich einmal mit dessen bedeutendstem Opus, der „Deutschen Sinfonie“, zu beschäftigen. Entstanden ist die selten aufgeführte Großkomposition in der Zeit von Eislers erzwungenem Exil in den USA. Als Jude, Kommunist und Vertreter der musikalischen Avantgarde sah er sich gleich aus mehreren Gründen verfolgt und zur Flucht aus Nazi-Deutschland gezwungen. Die anklagenden und zum Widerstand auffordernden Texte stammen fast ausschließlich von Bertolt Brecht.
Für Eisler sollte die „Deutsche Sinfonie“ ein Exempel für die Verbindung von Avantgarde-Kunst und Volksfront darstellen, ein Versuch, die musikalischen Entwicklungen der Schönberg-Schule mit politisch-agitatorischen Aspekten zu koppeln.
Wiederholt findet sich das Motiv B-A-C-H in der Sinfonie, ein Verweis auf den barocken Großmeister, dessen 3. Brandenburgisches Konzert – ein Höhepunkt in Bachs Konzertschaffen – zu Beginn erklingt. Richard Wagners sehr persönliches sinfonisches Ständchen „Siegfried-Idyll“ entstand 1870 anlässlich des Geburtstags Cosimas, mit der er frisch vermählt war.
Drei Jahrhunderte, drei Weltanschauungen, Gott, das Ich und die Menschheit als Bezugspunkte – spannender, kühner und kontrastreicher kann ein Konzertabend gar nicht sein.