Spielplan-Pressekonferenz öffentlich

Zur Spielplan-Pressekonferenz von Theater&Philharmonie Thüringen am Donnerstag, 24. April, um 14.00  ... mehr

Antiken-Wochenende 30. Mai bis 1. Juni in Gera

"Der Weg der Heldin“ ist eine Reihe überschrieben, die den Spielplan von Theater&Philharmonie  ... mehr

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Nächste Vorstellung: 29.03.2014, 19.30 Uhr


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5. Philharmonisches Konzert 12/13

» Don Juan-Variationen

Christoph Willibald Gluck (1714-1787): „Don Juan oder Das Fest der Steine“. Ballettpantomime (Ausschnitte)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466
Walter Braunfels (1882-1954): „Don Juan“. Klassisch-romantische Phantasmagorie für großes Orchester op. 34
Richard Strauss (1864-1949): „Don Juan“. Sinfonische Dichtung op. 20

Auf Don Juan in verschiedenen musikalischen Erscheinungsformen darf sich das Konzertpublikum in Gera und Altenburg im März freuen. Das Philharmonische Orchester spielt unter Leitung von Markus L. Frank, Generalmusikdirektor des Theaters Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen und Bewerber um die vakante GMD-Position bei Theater&Philharmonie Thüringen.
Zum 5. Philharmonischen Konzert wird am 13. und 14. März in den Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera und am 15. März ins Landestheater Altenburg eingeladen. Beginn ist jeweils 19.30 Uhr. Bereits 18.45 Uhr erwartet Konzertdramaturgin Julia Ackermann gemeinsam mit dem Dirigenten interessierte Besucher zur Einführung.

Er ist der Inbegriff eines Frauenhelden – charmant, durchtrieben, egoman: Der spanische Adelige Don Juan. Die berühmteste musikalische Interpretation dieses stürmischen Verführers ist wohl Mozarts Oper „Don Giovanni“. Aber auch zahlreiche andere Komponisten vor und nach Mozart setzten sich mit dem prominenten Schürzenjäger auseinander: Gluck schrieb eine Ballettpantomime, Strauss eine sinfonische Dichtung – und der Komponist Walter Braunfels ließ sich für seine „Phantasmagorie“ von der Champagner-Szene aus „Don Giovanni“ inspirieren. Ebenfalls mit dem „Don Giovanni“ steht Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 insofern in Verbindung, als die Tonart d-Moll im Konzert wie in der Untergangsszene der Oper eine höchst dramatische und ernsthafte Stimmung erzeugt. Der Solist ist der australische Pianist Philip Mayers.

Nach den Konzerten wird das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera die „Don Juan-Phantasmagorie“ von Braunfels zusammen mit dessen „Symphonischen Variationen über ein altfranzösisches Kinderlied“ für DeutschlandRadio Kultur einspielen. Die Aufzeichnung der beiden Werke wird am 18. Mai ab 21.30 Uhr auf DeutschlandRadio Kultur ausgestrahlt.
Stefan Braunfels, der Enkel des Komponisten, der die Theater in Altenburg und Gera von der Inszenierung der Oper seines Großvaters ULENSPIEGEL her kennt, bei der er die Gestaltung des Bühnenbildes übernahm, hat seinen Besuch in den Konzerten angekündigt.

Markus L. Frank, geboren in Schwäbisch Hall, studierte an der Musikhochschule in Detmold Horn und Dirigieren. Nach erfolgreicher Teilnahme an mehreren internationalen Wettbewerben war er Solohornist beim NDR Sinfonieorchester Hamburg und gastierte bei vielen bedeutenden Orchestern. Parallel dazu beendete er sein Dirigierstudium bei Prof. Klauspeter Seibel an der Musikhochschule Hamburg. 1998 wurde er als 2. Kapellmeister an die Oper Kiel engagiert, im Herbst 2003 wechselte Markus L. Frank als 1. Kapellmeister und Stellvertretender GMD an das Anhaltische Theater in Dessau. Neben seinen vielfältigen Aufgaben im Musiktheater und Konzertwesen widmete er sich mit besonderer Hingabe der Jugendarbeit. Zahlreiche Gastverpflichtungen führten ihn darüber hinaus u. a. immer wieder an die Staatsoper Hannover sowie seit 2005 an die Deutsche Oper Berlin. Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist Markus L. Frank Generalmusikdirektor der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Philip Mayers studierte am Konservatorium in Brisbane Klavier bei Max Olding und an der Opernschule. Nach mehreren Jahren der Zusammenarbeit mit Ensembles für zeitgenössische Musik und verschiedenen Opern- und Ballettkompanien Australiens, kam Philip Mayers nach Deutschland, um in Berlin Liedbegleitung und Kammermusik bei Phillip Moll zu studieren. Heute lebt Philip Mayers als gefragter Korrepetitor, Begleiter und Kammermusiker in Berlin. Er trat bei vielen Festivals auf, etwa in Montreux, Aldeburgh, beim Schleswig-Holstein Musikfestival und bei den Berliner Festspielen. Er fungierte bereits bei mehreren Opernfestivals als musikalischer Leiter und hat sich inzwischen auch als Komponist einen Namen gemacht.
Das Publikum in Gera hatte schon im 211. Foyerkonzert im Januar Gelegenheit, ihn kennenzulernen.