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7. Philharmonisches Konzert

275 Jahre Freimaurerloge Altenburg

Die Altenburger Loge „Archimedes zu den drei Reißbretern“ begeht in diesem Jahr ihr 275. Jubiläum, damit gehört sie zu den ältesten Logen Deutschlands. Da das Freimaurertum schon immer eine entscheidende Rolle in der Musikgeschichte gespielt hat, ist es Theater&Philharmonie Thüringen eine große Ehre, den Festakt musikalisch eröffnen zu dürfen. Im Mittelpunkt des 7. Philharmonischen Konzerts am 5. und 6. April im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera sowie am 7. April im  Landestheater Altenburg steht die Jubelkantate „Hört, des Hammers Ruf ertönet“ des begeisterten Freimaurers Albert Lortzing (1801-1851), die zum 100. Stiftungsfest der Loge „Minerva“ in Leipzig uraufgeführt wurde. Danach galt die Komposition lange als verschollen, bis sie 2013 wiederentdeckt wurde. Das herrlich brillierende Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel (1778-1837) ist ein beliebter Klassiker und wird von Uwe Komischke virtuos interpretiert. Der Musiker begann seine Laufbahn mit 18 Jahren als 1. Solotrompeter im Philharmonischen Orchester Gelsenkirchen. 1983 wechselte er in gleicher Position zu den Münchner Philharmonikern unter ihrem Chefdirigenten Sergiu Celibidache. Solistisch ist Uwe Komischke nicht nur in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland zu hören, sondern auch auf verschiedenen CD-Produktionen. Seit September 1994 lehrt Uwe Komischke als Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.
Hummel wurde selbst 1820 in der Weimarer Loge „Amalia“ initiiert. Der berühmteste Freimaurer des Abends aber ist Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), der mit seiner Zauberflöte die Freimaureroper schlechthin geschaffen hat. Seine Sinfonie Nr. 39 ist v. a. durch die Tonart Es-Dur mit der Zauberflöte verbunden und besticht durch ihre sinfonische Größe sowie einen bereits romantisch scheinenden Klang. Es musiziert das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter der Leitung von Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Als weitere Solisten werden Martin Lattke, Yu-Yen Lai (Tenor), Kai Wefer, Andrii Chakov (Bass) sowie der Kammerchor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar unter Leitung von Leitung Jürgen Puschbeck und der Sächsische Kammerchor unter Leitung von Fabian Enders zu erleben sein.

Konzertbeginn ist jeweils 19.30 Uhr. An allen drei Konzertabenden findet wie gewohnt bereits um 18:45 Uhr eine Einführung mit GMD Laurent Wagner und Konzertdramaturgin Laura Knoll statt. Am Freitag, 7. April, in Altenburg wird sich darüber hinaus der renommierte Lortzingspezialist und ehemaliger Großmeister der Großloge A.F. u. A.M. von Deutschland Jens Oberheide am Einführungsgespräch beteiligen.

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zu Die Zauberflöte
Albert Lortzing (1801-1851): Jubelkantate LoWV 49
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837): Trompetenkonzert E-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543


Karten sind an den Theaterkassen erhältlich, Telefon 0365-8279105 oder 03447-585177.


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