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Endstation Sehnsucht im Landestheater Altenburg

Nach der vielbeachteten Premiere DER HAUPTMANN VON KÖPENICK bereitet das Schauspielensemble von Theater&Philharmonie Thüringen jetzt seine nächste Neuproduktion fürs Große Haus vor: am Sonntag, 23. April, um 18 Uhr hat Tennessee Williams‘ Drama ENDSTATION SEHNSUCHT im Landestheater Altenburg Premiere.
Regie führt Akillas Karazissis. Der renommierte griechische Schauspieler und Regisseur inszenierte in der vergangenen Spielzeit bereits Garcia Lorcas Bluthochzeit bei Theater&Philharmonie Thüringen. Bühne und Kostüme entwirft Kathrin Krumbein, die zuletzt u. a. am Staatstheater Main und für die Theater Luzern und Aachen gearbeitet hat.
In den Rollen: Blanche du Bois: Anne Diemer · Stella Kowalski: Katerina Papandreou · Stanley Kowalski: Manuel Struffolino · Harold Mitchell:  Thorsten Dara · Eunice Hubbel: Öykü Oktay · weitere Rollen: Manuel Kressin, Johannes Emmrich.

Tennessee Williams’ (1911-1983) Drama wurde 1947 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und zählt zu den bekanntesten Werken des Autors. Das Drama beschreibt die Flucht einer Verzweifelten in den Wahnsinn als einzig verbleibenden Sehnsuchtsort. Als soziale und psychologische Studie verfolgt es die Selbstzerstörung Blanches, die insbesondere in ihrer Rolle als Frau an den gesellschaftlichen Zwängen und Umbrüchen der amerikanischen Nachkriegszeit scheitert.

Nach dem Verlust des Familiensitzes und ihrer Anstellung als Lehrerin, sucht Blanche Zuflucht und Sicherheit bei ihrer Schwester Stella. Ihr sind nur noch ein Koffer voller vornehmer Kleider und ihre Erinnerungen geblieben. In New Orleans hat sich Stella inzwischen ein bescheidenes Leben mit ihrem Mann Stanley Kowalski, Sohn polnischer Einwanderer, aufgebaut. Schnell muss Blanche erfahren, dass ihr Aufenthalt auf unbestimmte Zeit nicht reibungslos verlaufen wird. Die Wohnung im Arbeiterviertel ist klein und die konträren Gemüter erhitzen sich schnell. Blanches Allüren und ihr Stolz auf ihre Zugehörigkeit zu der mittellosen, aber altehrwürdigen Oberschicht der Südstaaten bringen Stanley in Rage. Für Blanche wiederum ist der Ehemann ihrer Schwester ein ausgesprochener Macho und der Inbegriff des Proletariats. Doch als Stanley herausfindet, warum Blanche ihren Job verloren hat, besitzt er ein entscheidendes Druckmittel gegen sie. Vom Trauma ihrer Vergangenheit eingeholt, flüchtet Blanche sich zunehmend in ihre Fantasien ...

Am Tag der Premiere um 17.30 Uhr (also eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung) werden im Haus die Gäste aus Tel Aviv begrüßt, die in der nächsten Schauspielproduktion „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“ mitwirken!

Karten für die Premiere und die folgenden Vorstellungen am 28. April, 10. und 19. Mai, jeweils 19.30 Uhr sind an der Theaterkasse erhältlich, telefonische Reservierungen unter 0365-8279177.


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