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Die Schöne und das Biest

Ein Schattentheater

Willkommen in der turbulenten Show von Cécile und Mister Pink. Heute erzählen die beiden dem Publikum die Geschichte aus einem fernen Land namens Frankreich. Dort lebte einst ein Prinz, der von einer Fee in ein schreckliches Biest verwandelt wurde. Erlöst kann der Prinz erst wieder werden, wenn ihn ein Mädchen schön findet, obwohl man nur Hässliches an ihm sieht. Jahrelang lebt das Biest einsam und zurückgezogen in seinem verwunschenen Schloss. Bis es eines Tages einen alten Mann in seinem Garten ertappt, der eine Rose stehlen will. Diese hat sich seine Tochter, Belle genannt, als Geschenk gewünscht. Das Biest überfällt den Dieb und droht, es werde ihn umbringen, wenn er nicht seine Tochter auf sein Schloss kommen lässt. Fortan lebt Belle gemeinsam mit dem Biest. Doch welch wundersame Räume und schöne Gärten entdeckt sie auf dem Anwesen! Jeder Wunsch wird ihr erfüllt und wie sich herausstellt, ist auch das Biest ein angenehmer Gesprächspartner. Die Schöne würde hier eine angenehme Zeit verbringen, wenn das Biest sie nicht jeden Abend aufs Neue fragen würde, ob sie es liebe. Und Belles Heimweh wird größer und größer…

Lucy Kirkwoods und Katie Mitchells spielfreudige Fassung erzählt nicht nur die Geschichte der schönen Tochter und des rauen Biests, sondern lässt darüber hinaus die Erzählerfiguren Cécile und Mister Pink ihre ganz eigene, humorvoll-charmante Liebesgeschichte erfahren. Stefan Wey, der u. a. Die große Reise und Verbrechen am Puppentheater Gera inszenierte, lotet gemeinsam mit Ausstatter Christian Werdin für diese Inszenierung die Möglichkeiten des Schattentheaters aus, das aus zweidimensionalen Schablonen tiefschichtige Welten entstehen lassen kann, durch welche die Taschenlampe gleich einer Kamera fährt. So wird das Schloss erkundet, es erblühen dichte Rosengärten und letztlich auch die Freundschaft zwischen Belle und dem Biest….
In der Regie von Stefan Wey spielen Lys Schubert und Tobias Weishaupt für Kinder ab 6 Jahren. Bühne und Puppen schafft Christian Werdin, für die Kostüme ist Hilke Förster verantwortlich, die Musik steuert Udo Hemmann bei. Premiere im Puppentheater Gera ist am 17. März um 16 Uhr. Am Samstag, 24. März, um 19:30 Uhr folgt eine Vorstellung in der Reihe Puppenspielkunst für Erwachsene. Am Sonntag,  25. März, steht das Märchen um  16:00 Uhr wieder für Kinder auf dem Spielplan.
Nachfrage nach Schülervorstellungen am Vormittag bei Marco Schmidt, Telefon 0365- 8279102.


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