An der Arche um Acht (ab 8)

Stück über Gott und die Welt von Ulrich Hub
Ab 8 Jahren
In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft [1 Std. 5 Min.]

 

„Das ist kein Zufall. Wir waren immer brav. Vor allem ich. Wir müssen gerettet werden. Vor allem ich. Wir sind die Besten. Vor allem ich. Deshalb haben wir Tickets für die Arche Noah bekommen.“
Erster Pinguin

Die drei Pinguine sind wahre Streithähne. Andauernd gängeln und prügeln sie sich. Sie diskutieren, wer am meisten nach Fisch riecht oder ob dieser Gott, der alles hören und sehen können soll, wirklich existiert. Als sich dann der dritte Pinguin aus Versehen auf einen Schmetterling setzt, ist das Geschrei groß, denn „wenn sich ein Schmetterling auf einen Pinguin setzt – besteht kein Anlass zur Beunruhigung. Aber wenn sich ein Pinguin auf einen Schmetterling setzt – besteht durchaus Anlass zur Beunruhigung“, mutmaßen sie. Sie befürchten sogar, dass Gott wegen der Sache ganz wütend auf sie ist. Der hat nämlich beschlossen, noch einmal neu anzufangen und schickt die Sintflut, um alles sündhafte Leben auf der Erde zu zerstören. Das berichtet die Taube, die jeder Tierart zwei Tickets für die rettende Arche Noah überbringt. Auch die Pinguine bekommen zwei. Doch die sind sich schnell einig: „Uns gibt es nur im Dreierpack“, und wollen ihren Freund nicht im Stich lassen. So müssen also die beiden Pinguine den dritten heimlich an Bord der Arche schmuggeln – vorbei an den wachsamen Augen der Taube. Doch schon bald droht das Versteckspiel aufzufliegen.

An der Arche um Acht erzählt mit viel Witz über Freunde, die fest zusammenhalten. Zudem philosophieren die Pinguine über die Existenz einer überirdischen Macht, über moralische Gebote und Verbote sowie die Angemessenheit von Strafen. Das turbulente Treiben der Pinguine, das durch ein besonderes Spiel zwischen Darstellern und Puppen besticht, wird von Olav Kröger live am Flügel begleitet.


Themen: Ansichten und Fragen zur Existenz Gottes, Freundschaft, Gebote und Verbote

 


Mediathek

© Fotos: Sabina Sabovic (Die Fotos können für redaktionelle Zwecke und Berichterstattung zum betreffenden Stück honorarfrei genutzt werden. Der/die Fotograf/in muss stets genannt werden.)