Heiße Eisen

Klassenzimmerstück von Peter Przetak
Uraufführung
Ab 13 Jahren

 

„Na klar, an allem sind immer die Eltern Schuld.“
Karl

Ein Psychologe wird in eine Schulklasse gebeten, um über das Thema Moral und Willensfreiheit zu referieren. Nur … er kommt nicht dazu! Denn ein Schüler, der diese Klasse besucht, hat einen Abschiedsbrief hinterlassen und ist verschwunden. In Sorge um seinen Sohn unterbricht der aufgebrachte Vater den Unterricht. Um zu ergründen, was seinen Sohn umgetrieben hat, will er die Schüler dazu bringen, ihr Schweigen zu brechen. Um die Situation zu deeskalieren, verwickelt der Psychologe den Vater in ein Gespräch, das mehr und mehr zu einem Duell der Weltanschauungen wird. Auf der einen Seite steht ein Vater, der seinen Sohn eigentlich nie wirklich wahrgenommen, sondern seine eigenen Wünsche auf ihn projiziert hat. Ein von einem Männlichkeitsideal durchtränkter Es-Soldat, dessen Werte nun auf den Prüfstand müssen. Auf der anderen Seite steht der Psychologe, der sich bemüht, die Situation zu entschärfen, dabei an seine eigenen pazifistischen Grenzen stößt und dessen Weste auch nicht so rein ist, wie er glauben zu machen sucht.

Das Klassenzimmerstück Heiße Eisen wurde eigens von unserem Theaterpädagogen und Leiter der TheaterFABRIK Peter Przetak geschrieben. Es bringt den Schülern auf eine unprätentiöse Weise nahe,
wie sich inkongruente Kommunikation, Despotismus und Egozentrik auf eine Eltern-Kind-Beziehung, aber auch auf die Gesellschaft auswirken.

Inszenierung: Nanna Przetak
Dramaturgie, Pädagogische Begleitung: Peter Przetak

Buchung
Marco Schmidt
Jugendreferent
T 0365 8279102
marco.schmidt@tpthueringen.de