Der kleine gelbe Hund (ab 4)

Stück von Karin Eppler
Uraufführung [40 Min.]

 

Eines Morgens ist er einfach da und winselt: Ein kleiner heimatloser Hund sitzt vor der Haustür von Mona. Draußen ist eine Hundewetter, und so nimmt Mona das tropfnasse Tier zu sich ins warme Haus. Sie beschließt, dass der Hund ein wenig bei ihr bleiben darf, aber nur vorübergehend, denn sie will in Ruhe arbeiten. Mona ist Malerin und ihre Lieblingsfarbe ist grau: blaugrau, grüngrau, steingrau, graugrau. Der kleine Hund findet grau ziemlich langweilig, und von Ruhe hält er gar nichts, er möchte lieber spielen. So stellt er den Alltag der Malerin ganz schön auf den Kopf: Er steckt seine Nase überall hinein, in Kochtöpfe, Farbtuben und natürlich auch auf den verstaubten Dachboden. Beim Stöbern entdeckt er dort ein Geheimnis der Malerin...

Die Geschichte vom Kleinen gelben Hund erzählt von der Annäherung und Auseinandersetzung zweier starker Persönlichkeiten mit ganz eigenen Lebensvorstellungen.
Karin Eppler (*1970) arbeitet als freie Regisseurin und Autorin für verschiedene deutschsprachige Bühnen. Für viele ihrer Inszenierungen und Theaterstücke wurde sie bereits mit namhaften Preisen ausgezeichnet.


Themen: Einlassen auf neue Freundschaften, Verantwortung und Vertrauen

 


Rezensionen

Schauspielerin Sabine Schramm spielt sowohl Mona, eine Malerin, als auch den Hund. Das Stück lebt vor allem davon, wie sie diesen Hund zum Leben erweckt - mit einem ziemlich facettenreichen Mienenspiel und ihrem fast echten Gekläffe sorgt sie immer wieder für Überraschungen und viele Lacher.

Ostthüringer Zeitung | 9. November 2011