Hans-Georg Priese

Foto: Stephan Walzl

Der in Halberstadt geborene Tenor absolvierte sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, wo er seit 2001 auch einen Lehrauftrag für Gesang innehat. Meisterkurse führten ihn zu Professoren wie Josef Metternich und Ruth Berghaus.
Seine Sängerkarriere startete am Hans-Otto-Theater Potsdam und am Landestheater Mecklenburg-Vorpommern in Neustrelitz. Die Jahre 2002-2010 verbrachte er am Südthüringischen Staatstheater Meiningen. Während dieser Zeit wechselte er sein Fach vom italienischen Kavalierbariton zum Heldentenor und sang so die viel beachteten Partien des Idomeneo in Idomeneo re di Creta und des Max in Der Freischütz. Nach seinen großen Rollendebüts als Parsifal und Tannhäuser noch am Meininger Theater wurde er 2010 freischaffender Künstler.
Durch Gastverträge kam er unter anderem nach Bukarest, Kassel, Lissabon, Köln, an die Oper Leipzig und nach Eisenach, wo er auf dem Originalschauplatz, der Wartburg, regelmäßig den Tannhäuser verkörperte.
Durch seine Partie als Parsifal in einer beachteten Neuproduktion am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken kam er zu den Bayreuther Festspielen. 2013 verkörperte er dort in der Produktion Wagner für Kinder den Tristan.
Nach Gastverträgen an der Staatsoper Hamburg, am Theater Meiningen und am Mainfranken Theater Würzburg, ist er seit Spielzeitbeginn 2015/16 Ensemblemitlied bei Theater&Philharmonie Thüringen.
Seitdem ist er in vielen großen Partien zu erleben, z. B. als Wido in der Opernwiederentdeckung Rübezahl  und der Sackpfeifer von Neiße als Husar in Viktoria und ihr Husar, als Max in Der Freischütz und als Laca in Jenůfa.

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