Kay Kuntze

Kay Kuntze

Generalintendant, künstl. Geschäftsführer, Operndirektor

Seit der Spielzeit 2011/12 ist Kay Kuntze Generalintendant von Theater&Philharmonie Thüringen.
Nach Studiensemestern in Mathematik, Schulmusik, Musik- und Theaterwissenschaft in seiner Geburtsstadt Berlin wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater nach Hamburg. Dort erhielt er im von Prof. Götz Friedrich geleiteten Studiengang Musiktheater-Regie sein Diplom mit Auszeichnung.

Anschließend war er u. a. als Regieassistent an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und bei den Schwetzinger Festspielen tätig. Festengagements führten ihn als Regieassistent an die Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, als Spielleiter an die Deutsche Oper Berlin und als Chefregisseur ans Mittelsächsische Theater. Von 2002 bis 2012 war Kay Kuntze künstlerischer Leiter der Berliner Kammeroper, die sich unter seiner Leitung auf die Erarbeitung zeitgenössischer Werke des Musiktheaters fokussierte, darunter viele Uraufführungen.

Bislang hat er etwa 75 Werke des Musiktheaters im In- und Ausland inszeniert, u. a. an Theatern in Berlin, Hamburg, Dresden, Bremen, Bremerhaven, Kiel, Lübeck, Bielefeld, Osnabrück, Cottbus, Gera/Altenburg, Potsdam, Bern, Linz, Innsbruck, Kaliningrad, Kopenhagen, Montpellier, Paris und Tel Aviv sowie für die Musikfestivals in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Eutiner Festspiele. Häufig wurden Produktionen von Kuntze bei den Kritikerumfragen der opernwelt nominiert.

Kay Kuntze erfüllte verschiedene Lehraufträge. Er war u.a. Dozent im Studiengang Bühnenbild an der Technischen Universität Berlin und unterrichtete in den Opernklassen der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und der Hochschule für Musik Weimar.
Außerdem ist er als Juror gefragt, z. B. beim internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg, der Rheinsberger Opernwerkstatt und dem Bundeswettbewerb Gesang.

Christel Loetzsch

Christel Loetzsch

Sängerin

Christel Loetzsch studierte nach ihrem Abitur am Musikgymnasium in Karlsruhe an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Ab Oktober 2010 studierte die junge Mezzosopranistin am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand.Wichtige Impulse erhält sie in der Zusammenarbeit mit KS Prof. Brigitte Fassbaender.
Im Sommer 2012 debütierte sie in einer Neuproduktion von Franco Zeffirelli als Zerlina in Don Giovanni in der Arena di Verona unter der Leitung von Daniel Oren.
Im Sommer 2013 gab sie mit großem Erfolg ihr Hausdebüt an der San Francisco Opera in der Partie der Dorabella (Così fan tutte) unter der Leitung von Nicola Luisotti.
In den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 war Christel Loetzsch Mitglied des Jungen Ensembles der Semperoper Dresden. Sie debütierte hier in den Rollen Hänsel (Hänsel und Gretel), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Cherubino (Nozze di Figaro) sowie in den Neuproduktionen Simon Boccanegra, L’impresario delle Canarie und Moskau, Tscherjomuschki und arbeitete mit Regisseuren wie Axel Köhler und Christine Mielitz.
Zur Zeit studiert sie im Meisterklassenstudium bei Prof. Carola Guber an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Sie ist zudem Trägerin der Richard-Wagner Stipendiums der Stadt Weimar.
Zu ihrem Repertoire gehören auch die Hosenrollen des Idamante (Idomeneo) und Sesto (La clemenza di Tito), sowie Komponist (Ariadne auf Naxos) und Octavian (Der Rosenkavalier), den sie bereits an den Theatern Gera/Altenburg und Coburg sang. Außerdem erweitert sie ihr Repertoire in den Partien Charlotte, Carmen und Leonora (La Favorita) und arbeitet an Partien wie Fricka und Venus von Richard Wagner.

Seit 2015 gehört Christel Loetzsch zum Ensemble von Theater&Philharmonie Thüringen.

Anne Preuß

Anne Preuß

Sängerin

Die Sopranistin Anne Preuß wurde in Saalfeld geboren. Sie studierte zunächst Gesang und Gesangspädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle bei Uta Lesch und absolvierte danach ein weiterführendes Studium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Prof. Carola Sonne-Bücklers und Prof. Ulrike Fuhrmann. Im Jahr 2005 war Anne Preuß „Elgin-Roth-Stipendiatin“ des Vereins ProMusica e.V.. 2006 war sie Viertelfinalistin des Bundeswettbewerbs für Gesang. Bereits während ihres Studiums sang sie im Rahmen der Händel-Festspiele Halle: Pamina (W. A. Mozart Die Zauberflöte), Dido (H. Purcell Dido and Aeneas) sowie Arminda (W. A. Mozart La finta giardiniera). Im Herbst 2010 folgte die Partie der Didone in Alessandro Scarlattis seit über 300 Jahren nicht mehr gespielten Oper Didone delirante mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner am Goethe-Theater Bad Lauchstädt sowie 2011 die Partie der Erzählerin (B. Britten Der Raub der Lukrezia) am Theater Nordhausen. In der Spielzeit 2011/12 war sie Mitglied des Internationalen Opernelitestudios des Theaters Lübeck. An den Bühnen Krefeld/Mönchengladbach debütierte sie 2013 als Irene in R. Wagners Rienzi, sowie an der Deutschen Oper am Rhein als Helmwige in R. Wagners Die Walküre und bei den Eutiner Festspielen als 1. Dame in der Zauberflöte von W. A. Mozart.
Zu ihrem Konzertrepertoire gehören unter anderem Messiah von G. F. Händel, die Johannespassion von J. S. Bach, Elias von F. Mendelssohn-Bartholdy sowie die Sopranpartie der 9. Sinfonie von L. v. Beethoven welche sie innerhalb der Neujahrskonzerte des Theaters Lübeck (2012) und des Theaters Kiel (2013) sang.
Anne Preuß gehört seit der Spielzeit 2013/14 als Solistin zum Musiktheaterensemble von Theater&Philharmonie Thüringen. Hier debütierte sie als Mimi in La Bohème. Große Rollen übernahm sie auch als Jenůfa in der gleichnamigen Oper, als Iphigenie in Iphigenie auf Tauris, als Ellen Orford in Peter Grimes und als Feldmarschallin in Der Rosenkavalier von Strauss. In der Opernwiederentdeckung Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße ist sie als Gertrud zu erleben, ebenso als Agathe in Der Freischütz.


Johannes Beck

Johannes Beck

Sänger

Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört der Bariton Johannes Beck zum Musiktheaterensemble von Theater&Philharmonie Thüringen.
Schon mit 16 Jahren hatte der junge Österreicher seinen ersten Auftritt als Solist in Haydns Schöpfung in Eisenstadt. Nach der Matura setzte er sein Studium an der Hochschule in Graz fort. Hier sang er an der Opernschule seine ersten Opernpartien (u. a. Leporello und Papageno) und gab sein Debüt am Grazer Opernhaus.
Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wurde Johannes Beck zweifacher Preisträger. Er beendete das Studium in Graz mit dem ersten Diplom mit Auszeichnung und setzte seine Ausbildung in den USA fort. Zunächst war er Schüler von Dr. Joyce Farwell an der Baylor University in Waco, Texas, wo er als John Proctor in Wards Crucible auftrat. Dann studierte er an der Juilliard School in New York bei Cynthia Hoffmann. 1994 kam er zurück nach Europa und wurde Studiomitglied am Opernhaus Zürich, wo er in Salome sein Debüt gab. Zu dieser Zeit gewann er die Eistedfod Competition in Llangollen, Wales.
Von 1995 bis 1997 war er am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper in München engagiert. Hier sang er u. a. den Grafen in Mozarts Hochzeit des Figaro und den Malatesta in Donizettis Don Pasquale. An der Staatsoper wirkte er u. a. an der Uraufführung von Henzes Venus und Adonis mit. Gastengagements führten ihn nach Bamberg, wo er Huldbrand in Hoffmanns Undine, 1995 auf CD erschienen, Merzig (Figaro-Graf) sang und an die Wiener Kammeroper (Viva la Mamma). In der Londoner Westminster Cathedral sang er den Solo-Bariton in Brittens War-Requiem.
Bis 2007 war er dann im Festengagement am Staatstheater am Gärtnerplatz München. Er verkörperte dort über 30 Partien seines Fachs, u. a. Zar Peter, den Wildschütz-Grafen, Papageno, Nardo in Die Gärtnerin aus Liebe, Marcello und Schaunard in La Bohème, Dandini in La Cenerentola und Olivier im Capriccio. Er war auch in mehreren Operettenproduktionen zu erleben, so als Jan im Bettelstudent, Jan Frick im Pariser Leben und Dr. Falke in der Fledermaus.
Als Zirkusdirektor Obolski (Das Feuerwerk) gastierte er an der Musikalischen Komödie in Leipzig. Er wirkte bei den Festspielen in Mörbisch und in Capriccio von R. Strauss bei den Festspielen Edinburgh mit. Mit den Münchner Symphonikern trat er in einer Reihe von Verdi-Abenden auf.
Nun ist Johannes Beck schon seit ein paar Spielzeiten bei Theater&Philharmonie Thüringen und konnte in vielen unterschiedlichen Partien sein Können unter Beweis stellen. So spielte er z.B. den Boris in Lady Macbeth, den Marcello in La Bohème, Orest in Iphigenie auf Tauris, Balstrode in Peter Grimes, den Faninal im Rosenkavalier, Rigoletto in Rigoletto, Buko in der Wiederentdeckung Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße oder in Vikoria und ihr Husar als Graf Ferry Hegedüs.


Emma Moore

Emma Moore

Mitglied des Thüringer Opernstudios

Die australische Sopranistin Emma Moore begann ihre Gesangsausbildung am Conservatorium of Music Sydney. Nach ihrem Diplomabschluss mit Auszeichnung setzte sie ihre Studien an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Kammersängerin Julie Kaufmann fort. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Quastoff, Ann Murray und Kasper Holten ergänzen ihre Ausbildung.
Emma hat im Sommer 2015 Gräfin Almaviva in Die Hochzeit des Figaro bei der Oper Schloss Weikersheim verkörpert, nach dem sie die Susanna als Mitglied des Britten-Pears Young Artist Programms in Aldeburgh, Großbritannien sang. Weitere Partien sind Eurydice in Milhauds Les Malheurs D’orphée, Sandrina in Mozarts La Finta Giardiniera, Konstanze in Die Entführung aus dem Serail sowie Miss Jessel in The Turn Of The Screw und Miss Wordsworth in Albert Herring.
Als Konzertsolistin sang sie u. a. Bachs Magnificat, Faurés Requiem, Händels Messias, Mendelssohn-Bartholdys Elias, Haydns Die Jahreszeiten und Die Schöpfung, Mozarts Große Messe c-moll, Poulencs Gloria und die 4. Sinfonie von Mahler. Als Gast der Deutschen Oper Berlin hat Emma Moore ein Kammermusik-Programm in der Tischlerei präsentiert und ist beim Richard Strauss Festival Garmisch-Partenkirchen, Eppaner Liedsommer (Italien) und im Konzerthaus Berlin aufgetreten.
Sie ist Akademistin des Heidelberger Frühling Festivals 2016, und wird bei mehreren Konzerten für die Internationale Hugo Wolf Akademie Stuttgart mitwirken.
Emma Moore ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u. a. des ersten Preises der Australian Singing Competition, wo sie das begehrte Marianne Mathy Stipendium und den Publikumspreis erhielt. Ihr Studium an der UdK Berlin wurde durch ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes gefördert. 2014 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst, Stuttgart, und 2015 den 2. Preis beim ‘Das Lied’ International Song Competition Berlin sowie den 1. Preis beim Richard Strauss Gesang Wettbewerb München.
Seit der Spielzeit 2016/17 ist Emma Moore Mitglied des Thüringer Opernstudios.

Florian Neubauer

Florian Neubauer

Mitglied des Thüringer Opernstudios

Der junge Tenor Florian Neubauer, geboren 1989 in Weiden in der Oberpfalz, erhielt seine grundlegende musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen.
Nach seinem Bachelorabschluss an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover bei Markus Schäfer und Sabine Ritterbusch, studierte er bei Siegfried Gohritz an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Ergänzend nahm er an Meisterkursen mit dem Hilliard-Ensemble, den King’s Singers, bei Thomas Heyer, Juliane Banse, Helen Donath und dem Bach-Spezialisten John Butt teil. Neben seinem Studium sang er in professionellen Ensembles und Chören, u. a. der Chorakademie Lübeck, wo er regelmäßig auch mit solistischen Aufgaben bedacht wurde. Opernerfahrung konnte Florian Neubauer bisher in zahlreichen Hochschulproduktionen, bei der Pocket Opera Nürnberg und beim Sommertheater Tiefurt sammeln. In der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 gastierte er am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Als Konzertsänger tritt er häufig als Evangelist in Erscheinung und hat sich ein breitgefächertes Repertoire an Oratorien, Kantaten und Messen erarbeitet. Ganz besonders widmet er sich auch der Gattung des Lieds.
Er arbeitete mit namhaften Dirigenten, wie zum Beispiel Sebastian Weigle und sang als Solist mit Orchestern, wie den Bamberger Symphonikern, den Hofer Symphonikern und Barockensembles, wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Göttinger Barockorchester, L’arpa festante, La Banda, L’Arco Hannover und der Hannoverschen Hofkapelle. Konzertreisen führten ihn durch ganz Deutschland, in die Schweiz, die Niederlande, nach Frankreich, Italien, Spanien, Luxemburg, Polen, Südafrika, Korea, China und Brasilien. Im Mai 2017 war er am Theater Nordhausen in der Uraufführung Bonnie und Clyde von Christian Diemer zu hören.
Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied im Thüringer Opernstudio und studiert zusätzlich an der Musikhochschule in Dresden Gesang im Konzertfach bei Piotr Bednarski.

Takahiro Nagasaki

Takahiro Nagasaki

Dirigent, Korrepetitor

Der junge japanische Pianist und Dirigent Takahiro Nagasaki ist seit der Spielzeit 2009/10 als Repetitor mit Dirigierverpflichtung bei Theater&Philharmonie Thüringen fest engagiert.
Seit der Spielzeit 2013/14 leitete er als Musikalischer Leiter mehrere Produktionen u. a. La Bohème, Schwarzer Schwan (Schwanensee), Die Freuersbrunst (Oper von J. Haydn), Nuit des Hommes (Opera(torium) von Per Nørgård), Hexe Hillary geht in die Oper, Baby Talk, Philharmonische Schlosskonzerte und Schülerkonzerte.

In der Spielzeit 2015/16 übernimmt er als Musikalischer Leiter diverse neue Produktionen u.a. 
„Rigoletto“, „Viktoria und ihr Husar“, „Amahl and the Night Visitors“, „Anita Berber“ (Ballett von Simon Wills, Uraufführung), und mehrere Konzerte.

Ebenfalls bei Theater&Philharmonie Thüringen trat er wiederholt als Cembalist, Kammermusiker und Liedbegleiter in vielen Konzerten in Erscheinung. 2011 stand er zum ersten Mal als Dirigent mit der Oper Die Zauberflöte (W. A. Mozart) am Pult.
 
Takahiro Nagasaki wurde in Japan geboren und studierte dort Komposition an der Aichi Universität für Kunst und Musik. Es folgte ein Studium der Liedgestaltung und Kammermusik bei Prof. Phillip Moll sowie im Fach Solo-Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig.
Dort vervollständigte er seine umfangreiche Qualifikation im Anschluss mit dem Studiengang Dirigieren.
 
Seit seinem ersten öffentlichen Auftritt beim Peniscola Musikfestival in Spanien im Jahr 2007 blickt Takahiro Nagasaki bereits auf zahlreiche Darbietungen als Solist und Begleiter in verschiedenen Konzertsälen Europas zurück.
Ferner intensivierte er seine Arbeit als Dirigent, u. a. mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera, dem Kammerorchester der Europa-Philharmonie, dem Orchester der Musikalischen Komödie sowie dem Bad Hersfelder Festspielorchester und dem Bad Hersfelder Festspielchor. 2013 dirigierte er zum ersten Mal den weltberühmten Thomanerchor in der Thomaskirche in Leipzig..
Im Laufe seiner Ausbildung war er außerdem als Musikalischer Assistent an der Mitteldeutschen Kammeroper Wittenberg und bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen sowie als Gast-Repetitor an der Oper Leipzig tätig.
 
Takahiro Nagasaki erhielt in seiner bisherigen Laufbahn diverse Preise und Auszeichnungen: Nach dem ersten Erfolg beim Kompositionswettbewerb in Japan folgten der „Begleiter-Preis“ beim Lortzing-Gesangswettbewerb in Leipzig (2007, 2009), der DAAD -Preis (2009), ein Stipendiat der „Okada – Bunka“ Stiftung (2009, 2010), das Bayreuth-Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes (2010) und der Gretel Ferschinger-Mäder Preis der Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg (2012).
 
Zahlreiche Meisterkurse spiegeln seine große Vielseitigkeit. So arbeitete er mit George Alexander Albrecht und dem MDR Sinfonieorchester, sowie mit Helmut Rilling am Bach-Collegium Stuttgart (Dirigieren) zusammen.
Im Fach Liedgestaltung erhielt er Unterricht bei Graham Johnson, Edith Wiens und Simon Estes. Weitere Meisterkurse belegte er bei Gitti Pirner und Jan Gottlieb Jiracek (Klavier), sowie bei Menahem Pressler (Klavierkammermusik).

Juliane Stephan

Juliane Stephan

Bühnenmanagerin

Juliane Stephan wurde 1987 in Magdeburg geboren. Sie studierte 2007-2013 Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig mit dem Abschluss Master of Arts. Sie sammelte in ihrer Studienzeit bereits Praxiserfahrungen durch Praktika und Assistenzen.
So war sie 2006/07 Chorpraktikantin beim Theater Nordhausen / Loh–Orchester Sondershausen und dort auch Regiehospitantin in den Produktionen Drei Musketiere und Fidelio unter der Regie von Kerstin Weiß. Regiehospitantin war sie außerdem 2008 an der Musikalischen Komödie / Oper Leipzig bei der Produktion Hello Dolly! (Regie: Kay Link), 2010 im Theater Nordhausen / Loh – Orchester Sondershausen bei Eugen Onegin (Regie: Katharina Thoma) und 2011 an der Oper Leipzig bei Elektra (Regie: Peter Konwitschny).
Regieassistenzen und Inspizienz übernahm sie u. a. 2011 in der Produktionen Barbier von Sevilla bei den Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen (Regie: Holger Potocki), 2011/12 in La Traviata im Theater Nordhausen / Loh - Orchester Sondershausen (Regie: Enke Eisenberg), 2012 in der Kinderoper Eloiseim Gewandhaus zu Leipzig (Regie: Philipp J. Neumann). Außerdem arbeitete sie 2012 theaterpädagogisch mit dem Kinderchor des Gewandhauses zusammen.
Ihr erstes Engagement hatte Juliane Stephan 2013-15 als Regieassistentin, Inspizientin und Souffleuse im Theater Nordhausen / Loh Orchester Sondershausen. Seit beginn der Spielzeit 2015/16 ist sie Bühnenmanagerin bei Theater&Philharmonie Thüringen.