Giselle

Ballett mit Orchester von Silvana Schröder
Musik von Adolphe Adam
Bearbeitung von David Garforth (2004)
Koproduktion mit dem Theater Erfurt

 

„Albrecht und das Tanzen – das ist ihr Glück.“
Théophile Gautier

In Giselles entrückter Welt ist alles verdreht. Sie ist einsam, sehnsüchtig nach Liebe und tanzt sich voller Leidenschaft in ihre Träume hinein. Die Grenzen von Realität und Vorstellung, von Wahrheit und Täuschung verschwimmen. Findet Giselle in Albrecht einen Mann, dem sie vertrauen darf, einen Partner, der ihre Liebe aufrichtig erwidert?

Das 1841 uraufgeführte Ballett Giselle ist ein Schlüsselwerk der französischen Romantik. Das Libretto von Théophile Gautier (1811-1872) basiert auf Heinrich Heines Schilderung einer deutschen Sage in De l’Allemagne (1835). Sie handelt von dem Glauben an gespenstische, tanzende Luftgeister, die in der Nacht treulose Männer zu Tode tanzen. Das Tanzen, eines der Lieblingsmotive der Romantik, steht als eigentliche Handlung des Balletts im Mittelpunkt. So entscheidet der Tanz nicht nur über das Schicksal Giselles, sondern auch über das Leben ihrer Liebhaber. Mit der vielseitigen, lyrisch-eleganten Ballettmusik von Adolphe Adam (1803-1856) gehört Giselle bis heute zu den beliebtesten Werken des klassischen Balletts.

Silvana Schröder inszeniert Giselles Geschichte als perfekte Illusion und das Tanzen als einen Prozess der Selbstentfaltung. Giselle, eine Koproduktion mit dem Theater Erfurt, in der erstmalig das Ensemble und die Eleven des Thüringer Staatsballetts gemeinsam zu erleben sind, eröffnet die Ballettfestwoche 2019.

 


Mit freundlicher Unterstützung der DKB