Klasse '61 - ENTFÄLLT

Spieprojekt der JugendTheARTerWelt

  • Fr 20.04.2018 / 10:00 Uhr Entfällt!
    Theater unterm Dach Abg.

 

Anke, Heidi, Eva, Eckhard, Christian und Rüdiger stehen kurz vor dem Abitur. Sie wollen an die Uni, Menschen helfen wäre toll, vielleicht sogar Medizin studieren. Erreichbare Ziele für die sechs Freunde, wäre da nicht der Staat, der eine Mauer baut und somit zwischen der schriftlichen und mündlichen Prüfung Ost - von Westberlin trennt.
Aufgrund der Teilung Deutschlands werden Einige nicht mehr zum Abitur zugelassen. Rüdiger und Christian müssen auf dem Bau arbeiten, was ihnen gar nicht gefällt, und der andere Teil beugt sich dem System - getreu dem Motto: „ Was soll ich denn machen?“.
Dadurch zerplatzen nicht nur Träume und Hoffnungen der Abiturklasse 1961, sondern auch Freundschaften und Beziehungen stehen auf der Kippe. Ben von Greafensteins Dokudrama  beruht auf einer wahren Begebenheit und durchleuchtet die geschichtlichen Daten der Teilung, sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen und die „ Mauern“, die wir uns selber bauen.
Dies bildete den Anfangspunkt der szenischen Arbeit, mit welchem sich die sieben Jungen Erwachsen auseinandergesetzt haben. Was war die Mauer? Was hat sie noch mit uns zu tun?
Was ist Sozialismus, und was der Kommunismus? Ist der Kommunismus überhaupt jemals zu erreichen; und wenn ja, ist dieser die „richtige“ Staatsform für alle Bürger? Auf dem Rechercheweg wird schnell klar, dass sowohl geschichtliche Daten, aber auch ganz persönliche Geschichten das Interesse wecken. Eines ist der JugendTheARTerWelt von Beginn an klar: Wir wollen kein Dokumentartheater machen! Durch Improvisationen und spielerischen Elementen nähern sich die Jugendlichen dem Thema, man diskutiert und philosophiert, und bald findet man sich vor seiner persönlichen „Mauer“ und vor seinen persönlichen „Grenzen“. Wo sind diese? Wie bereit ist man, diese anderen mitzuteilen, oder diese sogar niederzureißen?   
„Klasse ´61“ ein Projekt über die Mauer und um die Mauer. Und über die Einblicke in persönliche Grenzen in einer Utopie oder Dystopie - basierend auf dem Dokudrama und selbst geschriebenen Texten der Darsteller.

Es spielen:
Alexandra Emig, Thomas Erdinger, Johanna Künzel, Charlotte Raum, Liese Lotte Rosteck, Michelle Schramm und Sophie Stark

Konzept, Regie: Ioachim Zarculea
Bühne, Kostüm: Susanne Toth

 


Mediathek

© Fotos: Ronny Ristok (Die Fotos können für redaktionelle Zwecke und Berichterstattung zum betreffenden Stück honorarfrei genutzt werden. Der/die Fotograf/in muss stets genannt werden.)