Puppen sterben besser

Lecture Performance zu den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Figurentheaters · ab 16 Jahren

[1 Std. 20 Min.]

 

Was macht das Puppentheater so besonders? Wie erzeugt man Mitleid mit einer Plastiktüte? Warum frisst das Krokodil Gummipuppen? Wieso ist der Kasper unsterblich? Beim Befragen der Dinge kann man auch viel über das Leben selbst lernen: Wie viel Mensch kann einen Puppe?Wo wohnt die Gegenwart? Wieviel Zukunft hat meine Vergangenheit?
Prof. Florian Feisel lädt zu einer Expedition in das Jenseits der Dinge, zu einer Materialbefragung des Nichtlebendigen ein. Für Fachpublikum und Neulinge gleichermaßen präsentiert der Puppenspieler und Dozent anschaulich, dynamisch und humorvoll die vielseitigen Möglichkeiten des Figuren- und Objekttheaters und die großen Fragen des Lebens.
Florian Feisel hat als Schauspieler gearbeitet und sich mit Maskentheater und Clownerie beschäftigt, bevor er Puppenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst-Busch“ studierte. Zehn Jahre freiberufliche Experimente mit Installationen, Performances und Stücken für Kinder und Erwachsene führten ihn u. a. nach Taiwan, Pakistan, Mexiko und ins europäische Ausland. Seit 2012 ist er Dozent für den Studiengang Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

www.florianfeisel.de

Sprech & Spiel: Florian Feisel
Entwicklungshilfe: Julika Mayer
Puppe: Michael Vogel

 


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Fotos: Oliver Röckle