Axel Köhler

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Axel Köhler, geboren 1960, studierte an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Violinpädagogik und Gesang. Seit 1984 gehört er dem Ensemble in Halle an – zunächst als Spielbariton, später als Altus. 1987 debütierte er als Eustazio in der legendären Halleschen Rinaldo-Inszenierung von Peter Konwitschny. Anspruchsvolle Countertenor-Partien folgten, vor allem in Händel-Opern wie Arsamene in Serse oder  David in Saul. An der Semperoper Dresden sang Axel Köhler Poro in Hasses Cleofide. Er gastierte weltweit bei internationalen Festivals, Konzerten und Opernaufführungen. Die Stadt Halle ehrte Axel Köhler 1994 für seine hochwertigen Interpretationen mit dem Preis der Händel-Festspiele. 1999 wurde er zum Kammersänger ernannt und erhielt den Kritikerpreis der Berliner Zeitung. Seit 2000 ist Axel Köhler auch als Regisseur erfolgreich. Sein Debüt gab er mit Monteverdis L‘incoronazione di Poppea und erregte 2001 mit Händels Rodrigo viel Aufmerksamkeit. Seine Inszenierung von Händels Teseo wurde in Deutschland, der Schweiz und England aufgeführt. Von 2009 bis 2016 war Axel Köhler Künstlerischer Direktor/Intendant der Oper Halle innerhalb der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle.

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