Mechthild Scrobanita

Foto: Ronny Ristok

Die in Magdeburg geborene Flötistin und Schauspielerin besuchte von 1971 bis 1976 die Spezialschule für Musik in Halle und studierte im Anschluss Musik im Hauptfach Flöte an der Hochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Direkt danach wurde sie am Landestheater Altenburg als Flötistin engagiert. Von 1982 bis 1987 belegte sie ein Extern-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, das sie mit Diplom abschloss. Sie wechselte am Landestheater Altenburg von der Musikerin zur Schauspielerin. Von 1993 bis 1996 ließ sich Mechthild Scrobanita privat für Gesang (Chanson) ausbilden. 1995 wurde sie als Schauspielerin der fusionierten Theater Altenburg-Gera von Theater&Philharmonie Thüringen übernommen.
1996 erarbeitete sie den Chanson-Abend Grundlos zärtlich, mit dem sie im Folgejahr Gastspiele u. a. auch in Bozen hatte. 2004 war sie bei einem Gastspiel in Oslo als singende Kellnerin in Brechts Flüchtlingsgesprächen zu sehen. Zu den von ihr gespielten Rollen zählen Roxane in Cyrano de Bergerac, Leonore d’Este in Goethes Torquato Tasso, Edith Piaf im gleichnamigen Abend, die Hermia im Sommernachtstraum und viele mehr. Zuletzt war sie als Lola Blau von Georg Kreisler und in Kassandra von Christa Wolf zu sehen, ebenso in der Rolle der Mutter Courage von Brecht. Außerdem spielte sie im Film Die vierte Gewalt mit und arbeitete als Regisseurin mit einer Laienspielgruppe, dem Folkloreensemble Altenburg. Internationale Produktionen des Theaters wie Die Frauen von Troja und Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts sowie Cohn Bucky Levy – Der Verlust führten sie zu Gastspielen in die Türkei, Griechenland, Burkina Faso und Israel.

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