1. Philharmonisches Konzert 2014/15

Zum 150. Geburtstag von Richard Strauss: Don Quixote

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Iphigenie auf Tauris

Oper von Christoph Willibald Gluck

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Amphitryon

Ein Lustspiel nach Molière von Heinrich von Kleist

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KeimZeit

Ballett von Silvana Schröder

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    Nächste Termine

    Ausverkauft

    Sa 27.09.

    Eröffnungsgala 2014

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    Nach der Sommerpause heißt es mit der traditionellen Eröffnungsgala am Samstag, 27. September, um 19.30 Uhr an den Bühnen der Stadt Gera und am Sonntag, 28. September, um 18.00 Uhr im Landestheater Altenburg „Vorhang auf!“ für eine anregende Spielzeit 2014/2015.
    Generalintendant Kay Kuntze führt durch das abwechslungsreiche Programm. Am Dirigentenpult wechseln sich Generalmusikdirektor Laurent Wagner, Thomas Wicklein, Olav Kröger und Holger Krause ab. Ein attraktives Spielplanangebot und neue Künstler, auf die man gespannt sein darf, werden vorgestellt. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Solisten des Musiktheaters, Opernchor und Theaterkinderchor, Thüringer Staatsballett sowie Schauspiel- und Puppentheaterensemble werden aufgeboten, um eine wahrhafte Gala zu präsentieren, die Lust auf mehr Theater macht. Freuen Sie sich auf Ausschnitte aus den Opern „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss, „Jenůfa“ von  Leoš Janáček, „Martha“ von Friedrich von Flotow, „La Bohème“ von Giacomo Puccini, „Iphigenie auf Tauris“ von Christoph Willibald Gluck und der Kammeroper für Kinder „Alice im Wunderland“ von Johannes Harneit,  aus Silvana Schröders Balletten „Joker“ und „Waiting Room“, aus Arthur Millers legendärem Schauspiel „Tod eines Handlungsreisenden“. Lassen Sie sich von Schauspieldirektor Bernhard Stengele den Leiter des C.I.T.O.-Theaters Ougadagou Paul Zoungrana aus Burkina Faso mit dem Projekt „Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts“ und einen Ausschnitt aus dem neuen Märchen „Die Zaubertrommel“ vorstellen. Das Puppentheater-Ensemble zeigt einen Ausschnitt aus „Die große Reise“ von Jorge Semprùn und „Kleists Kohlhaas“.    
    Zwei Musicals stehen dann am Ende des Abends: ein Medley aus Olav Krögers „Barbarossa ausgeKYFFt“ mit dem Schauspielensemble und „Jekyll & Hyde“ von  Frank Wildhorn mit dem Musiktheaterensemble.
    Für die szenische Einrichtung zeichnet Cornelia Poppe verantwortlich, für Bühne und Kostüme Hilke Förster.

    PROGRAMM TEIL 1:
    • Friedrich von Flotow (1812-1883): Aus der Oper Martha, Ouvertüre
    • Christoph Willibald Gluck (1714-1787): Aus der Oper Iphigenie auf Tauris, Duett Orest/Pylades Und du behauptest noch
    • Aus dem Ballett Der Joker von Silvana Schröder, „Theme from twisted Nerve”, “Rosemary`s Baby “
    • Giacomo Puccini (1858-1924): Aus der Oper La Bohème, Anfang II. Akt
    • Arthur Miller (1915-2005): Ausschnitt aus Tod eines Handlungsreisenden
    • Leoš Janáček (1854-1928): Aus der Oper Jenůfa, Arie der Jenůfa „Mutter, ich hab den Kopf schwer“
    • Ausschnitt aus Die große Reise von Jorge Semprùn       
    • Film zu Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts
    • Ausschnitt aus Die Zaubertrommel
    • Richard Strauss (1864-1949): Aus der Komödie für Musik Der Rosenkavalier, Finale
     
    PROGRAMM TEIL 2:
    • Olav Kröger (* 1965): Medley aus dem Musical Barbarossa ausgeKYFFt
    • Tom Hodge (* 1975): Aus dem Ballett Waiting Room von Silvana Schröder, „Killing Time“
    • Johannes Harneit (* 1963): Aus der Kammeroper für Kinder Alice im Wunderland, „Der Suppenschildkröt“                                                           
    • Aus Kleists Kohlhaas, Szene Tanz und Ankleidung         
    • Friedrich von Flotow (1812-1883): Aus der Oper Martha, Arie „Ach so fromm“; Arie „Letzte Rose“
    • Frank Wildhorn (* 1959): Aus dem Musical Jekyll & Hyde, „Nimm mich, wie ich bin“; „Die ist die Stunde“; „Facade“

    Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera
    Opernchor und Kinderchor von Theater&Philharmonie Thüringen
    Thüringer Staatsballett
    Solisten des Musiktheaters, Schauspiel- und Puppentheaterensemble
    Dirigenten: GMD Laurent Wagner, Thomas Wicklein, Olav Kröger, Holger Krause
    Choreinstudierung: Holger Krause
    Moderation: Kay Kuntze
    Szenische Einrichtung: Cornelia Poppe
    Bühne, Kostüme: Hilke Förster
    Dramaturgie: Felix Eckerle

    So 28.09.

    Matinee | Tod eines Handlungsreisenden

    11:00 Uhr, Bühne am Park Gera

    So 28.09.

    Jubiläum der Musikspezialklassen

    15:30 Uhr, Konzertsaal Gera

    Premiere

    Fr 03.10.

    Tod eines Handlungsreisenden

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Die Welt ist eine Auster, aber auf 'ner Matratze lässt sie sich nicht knacken.
    Willy Loman


    Biff hat seinem Vater, dem ehemaligen Handelsvertreter Willy Loman, nie verziehen, dass er einst seine Mutter mit einer anderen Frau betrogen hat. Aus Trotz, so der Vorwurf des Vaters, hat er die Schule nicht abgeschlossen und hangelt sich nun von einem Job zum nächsten. Willys Leben findet in einer Welt statt, in der sich für ihn Vergangenheit und Gegenwart vermischen; immer öfter flüchtet er sich in Träume von früheren Zeiten, in denen noch alle Möglichkeiten offen schienen. Der Vater-Sohn-Konflikt spitzt sich zu, bis Biff seinem Vater zeigt, dass er ihn liebt und ihn dazu drängt, die Realität zu akzeptieren. Dieser ist entschlossen, bis zum Äußersten zu gehen, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten.
    Das soziale Psychodrama, das ursprünglich Inside his head heißen sollte, beschreibt exemplarisch einen klassischen klinischen Burnout-Fall: einen in jungen Jahren erfolgreichen und im Alter erfolglosen Verkäufer, der zu den Menschen gehört, die noch am American Dream festhalten, ohne erkennen zu wollen, dass dieser in einer rein profitorientierten Gesellschaft nicht mehr verwirklicht werden kann.
    Premiere

    Sa 04.10.

    Die große Reise

    19:30 Uhr, Puppentheater Gera

    „Später, wenn niemand mehr von diesen Reisen sprach, dann war vielleicht meine Stunde gekommen, von ihr zu sprechen.“
    Jorge Semprún


    „Diese Nacht hört aber auch gar nicht auf“, sagt der Junge aus Semur zu seinem Kumpel, der mit ihm und vielen anderen eingepfercht in einem Viehwaggon steht, vor Hunger und Durst geschwächt, auf der Reise nach Deutschland. Dass das Ziel das Konzentrationslager Buchenwald sein wird, wissen sie noch nicht.
    17 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald brach Jorge Semprún (1923-2011) sein Schweigen. In einem Strom an- und abreißender Erinnerungen berichtet er in seinem autobiografischen Roman Die große Reise vom unsagbaren Elend, das er unter den Nazis erlitten hat: Als spanischer Widerstandskämpfer in der französischen Résistance-Bewegung wurde er 1943 festgenommen und 1944 wurde er nach Buchenwald deportiert. Es begann eine lange Reise ...
    1994 zeichnete man Semprún mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels aus. Seine Dankesrede endete mit den Worten: „Meine lieben Freunde, vielen Dank für die verliehene Ehre, für die geteilte Erinnerung, für die Zukunft, die wir gemeinsam bauen müssen.“

    So 05.10.

    Foyerkonzerte

    11:00 Uhr, Konzertsaalfoyer Gera

    227. Foyerkonzert (5. Oktober 2014, 11:00 Uhr)
    Meisterwerke für Klavierduo

    Ludwig van Beethoven (1770-1827)
    Trio op. 70 Nr. 1 D-Dur Geistertrio
                   
    Franz Schubert (1797-1828)
    Trio für Klavier Violine und Violoncello B-Dur op. 99 D 898
                   
    Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
    Trio für Klavier Violine und Violoncello Nr. 2 e-Moll op. 67

    Violine: Judith Eisenhofer
    Violoncello: Nico Treutler
    Klavier: Takahiro Nagasaki

    Die drei jungen Musiker präsentieren mit Klaviertrios von Beethoven, Schubert und Schostakowitsch die Höhepunkte dieser beliebten Gattung.
    Beethoven, der die Form des Klaviertrios perfektionierte, brilliert in dem Geistertrio durch Gegensätze auf engstem Raum. Der ständige Kontrast von stürmischem Vorwärtsdrängen, Verharren und gesanglichen Melodien hält den Hörer im Bann. Daran knüpfte wenig später Schubert an, der in Beethoven ein großes Vorbild sah, aber besonders die lyrischen, gesanglichen Momente verstärkte und immer für eine harmonische Überraschung zu haben war. Dmitri Schostakowitsch komponierte sein zweites Klaviertrio 1944 in Andenken an einen befreundeten Künstler und brachte darin das Elend des Krieges zum Ausdruck. Trauer und Schmerz sind hier veredelt durch die stechende Schönheit der Musik.


    228. Foyerkonzert (9. November 2014, 11:00 Uhr)
    Concerto Italiano

    229. Foyerkonzert (11. Januar 2015, 11:00 Uhr)
    Klassik am Vormittag

    230. Foyerkonzert (8. März 2015, 11:00 Uhr)
    Auf Flügeln des Gesangs - Lieder, Arien und Duette)

    231. Foyerkonzert (22. März 2015, 11:00 Uhr)
    Caramba - Kammermusik aus Lateinamerika

    232. Foyerkonzert (19. April 2015, 11:00 Uhr)
    Ich geh in Sünde neben dir

    233. Foyerkonzert (31. Mai 2015, 11:00 Uhr)
    Die Italiener kommen!

    234. Foyerkonzert (28. Juni 2015, 11:00 Uhr)
    „...ach, wenn wir nur auch Clarinetti hätten!“

    So 05.10.

    Tod eines Handlungsreisenden

    14:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Die Welt ist eine Auster, aber auf 'ner Matratze lässt sie sich nicht knacken.
    Willy Loman


    Biff hat seinem Vater, dem ehemaligen Handelsvertreter Willy Loman, nie verziehen, dass er einst seine Mutter mit einer anderen Frau betrogen hat. Aus Trotz, so der Vorwurf des Vaters, hat er die Schule nicht abgeschlossen und hangelt sich nun von einem Job zum nächsten. Willys Leben findet in einer Welt statt, in der sich für ihn Vergangenheit und Gegenwart vermischen; immer öfter flüchtet er sich in Träume von früheren Zeiten, in denen noch alle Möglichkeiten offen schienen. Der Vater-Sohn-Konflikt spitzt sich zu, bis Biff seinem Vater zeigt, dass er ihn liebt und ihn dazu drängt, die Realität zu akzeptieren. Dieser ist entschlossen, bis zum Äußersten zu gehen, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten.
    Das soziale Psychodrama, das ursprünglich Inside his head heißen sollte, beschreibt exemplarisch einen klassischen klinischen Burnout-Fall: einen in jungen Jahren erfolgreichen und im Alter erfolglosen Verkäufer, der zu den Menschen gehört, die noch am American Dream festhalten, ohne erkennen zu wollen, dass dieser in einer rein profitorientierten Gesellschaft nicht mehr verwirklicht werden kann.

    So 05.10.

    Theatercafé

    14:30 Uhr, Bühne am Park Gera

    Ausverkauft

    Di 07.10.

    Die Kuh Rosmarie (ab 5)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „... aber seit dieses Flugzeug mit dieser Kuh gelandet ist, ist alles anders ...“
    Erzählerin


    Eigentlich könnten alle Bauernhoftiere glücklich sein. Aber die Kuh Rosmarie hat an allen etwas auszusetzen. Das Schwein soll sich nicht schmutzig machen, der Hund länger kauen und der Goldfisch sich endlich eine Badehose anziehen. Lange Zeit beobachtet der Bauer, wie Rosmarie mit den anderen umspringt. Dann jedoch hat er die Nase voll. Er kauft ihr ein Flugticket, das sie möglichst weit weg bringt – nach Afrika. Endlich können alle wieder tun, wozu sie Lust haben. Eines Nachts jedoch kommt ein Löwe auf den Hof, da er es zu Hause nicht mehr aushält: Er sollte seine Mähne kämmen und eine Schleife hinein binden. Und er bleibt nicht der einzige, der vor der Kuh aus Afrika flieht …
    Das Bilderbuch Die Kuh Rosalinde erschien 1990 und wurde kurz darauf für das Theater adaptiert. Seitdem nörgelt die Kuh Rosmarie auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum – bis sie aus Afrika zurückkommt und endlich etwas zu erzählen hat.
    Ausverkauft

    Mi 08.10.

    Die Kuh Rosmarie (ab 5)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „... aber seit dieses Flugzeug mit dieser Kuh gelandet ist, ist alles anders ...“
    Erzählerin


    Eigentlich könnten alle Bauernhoftiere glücklich sein. Aber die Kuh Rosmarie hat an allen etwas auszusetzen. Das Schwein soll sich nicht schmutzig machen, der Hund länger kauen und der Goldfisch sich endlich eine Badehose anziehen. Lange Zeit beobachtet der Bauer, wie Rosmarie mit den anderen umspringt. Dann jedoch hat er die Nase voll. Er kauft ihr ein Flugticket, das sie möglichst weit weg bringt – nach Afrika. Endlich können alle wieder tun, wozu sie Lust haben. Eines Nachts jedoch kommt ein Löwe auf den Hof, da er es zu Hause nicht mehr aushält: Er sollte seine Mähne kämmen und eine Schleife hinein binden. Und er bleibt nicht der einzige, der vor der Kuh aus Afrika flieht …
    Das Bilderbuch Die Kuh Rosalinde erschien 1990 und wurde kurz darauf für das Theater adaptiert. Seitdem nörgelt die Kuh Rosmarie auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum – bis sie aus Afrika zurückkommt und endlich etwas zu erzählen hat.
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    Premiere

    Do 25.09.

    nachtgeschwister

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Manchmal, wenn ich betrunken bin, hoffe ich, dass ich schon tot bin.“
    Wolfgang Hilbig


    Ein Ostschriftsteller und eine Westschriftstellerin begegnen sich auf einer Lesereise des Mannes im Westen. Eine obsessive Liebesbeziehung beginnt zwischen den beiden, fesselt sie aneinander. Bald wird klar: nur einer kann diese Begegnung überleben und beide wollen der Überlebende sein. Ein Machtkampf entbrennt, immer gepaart mit dem Gefühl, der großen Liebe begegnet zu sein. Um das Paar herum bröckelt der Ostblock, der Mauerfall ermöglicht ihnen ein Zusammensein ohne äußere Grenzen – aber im Inneren  herrscht kalter Krieg. Nach Nächten im Suff, intensiven körperlichen Begegnungen und dem Versuch, das Schreiben zum gemeinsamen Zentrum zu machen, versiegt die Phantasie für ein erträgliches Zusammenleben.
    Ausgehend von den autobiographisch geprägten Romanen Nachtgeschwister von Natascha Wodin und Das Provisorium von Wolfgang Hilbig, adaptiert nachtgeschwister die Geschichten von Hedda Rast alias Natascha Wodin und Jakob Stumm alias Wolfgang Hilbig für die Bühne. Folie ist das Wendezeit-Berlin in Prenzlauer Berg.

    So 28.09.

    Eröffnungsgala 2014

    18:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Nach der Sommerpause heißt es mit der traditionellen Eröffnungsgala am Samstag, 27. September, um 19.30 Uhr an den Bühnen der Stadt Gera und am Sonntag, 28. September, um 18.00 Uhr im Landestheater Altenburg „Vorhang auf!“ für eine anregende Spielzeit 2014/2015.
    Generalintendant Kay Kuntze führt durch das abwechslungsreiche Programm. Am Dirigentenpult wechseln sich Generalmusikdirektor Laurent Wagner, Thomas Wicklein, Olav Kröger und Holger Krause ab. Ein attraktives Spielplanangebot und neue Künstler, auf die man gespannt sein darf, werden vorgestellt. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Solisten des Musiktheaters, Opernchor und Theaterkinderchor, Thüringer Staatsballett sowie Schauspiel- und Puppentheaterensemble werden aufgeboten, um eine wahrhafte Gala zu präsentieren, die Lust auf mehr Theater macht. Freuen Sie sich auf Ausschnitte aus den Opern „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss, „Jenůfa“ von  Leoš Janáček, „Martha“ von Friedrich von Flotow, „La Bohème“ von Giacomo Puccini, „Iphigenie auf Tauris“ von Christoph Willibald Gluck und der Kammeroper für Kinder „Alice im Wunderland“ von Johannes Harneit,  aus Silvana Schröders Balletten „Joker“ und „Waiting Room“, aus Arthur Millers legendärem Schauspiel „Tod eines Handlungsreisenden“. Lassen Sie sich von Schauspieldirektor Bernhard Stengele den Leiter des C.I.T.O.-Theaters Ougadagou Paul Zoungrana aus Burkina Faso mit dem Projekt „Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts“ und einen Ausschnitt aus dem neuen Märchen „Die Zaubertrommel“ vorstellen. Das Puppentheater-Ensemble zeigt einen Ausschnitt aus „Die große Reise“ von Jorge Semprùn und „Kleists Kohlhaas“.    
    Zwei Musicals stehen dann am Ende des Abends: ein Medley aus Olav Krögers „Barbarossa ausgeKYFFt“ mit dem Schauspielensemble und „Jekyll & Hyde“ von  Frank Wildhorn mit dem Musiktheaterensemble.
    Für die szenische Einrichtung zeichnet Cornelia Poppe verantwortlich, für Bühne und Kostüme Hilke Förster.

    PROGRAMM TEIL 1:
    • Friedrich von Flotow (1812-1883): Aus der Oper Martha, Ouvertüre
    • Christoph Willibald Gluck (1714-1787): Aus der Oper Iphigenie auf Tauris, Duett Orest/Pylades Und du behauptest noch
    • Aus dem Ballett Der Joker von Silvana Schröder, „Theme from twisted Nerve”, “Rosemary`s Baby “
    • Giacomo Puccini (1858-1924): Aus der Oper La Bohème, Anfang II. Akt
    • Arthur Miller (1915-2005): Ausschnitt aus Tod eines Handlungsreisenden
    • Leoš Janáček (1854-1928): Aus der Oper Jenůfa, Arie der Jenůfa „Mutter, ich hab den Kopf schwer“
    • Ausschnitt aus Die große Reise von Jorge Semprùn       
    • Film zu Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts
    • Ausschnitt aus Die Zaubertrommel
    • Richard Strauss (1864-1949): Aus der Komödie für Musik Der Rosenkavalier, Finale
     
    PROGRAMM TEIL 2:
    • Olav Kröger (* 1965): Medley aus dem Musical Barbarossa ausgeKYFFt
    • Tom Hodge (* 1975): Aus dem Ballett Waiting Room von Silvana Schröder, „Killing Time“
    • Johannes Harneit (* 1963): Aus der Kammeroper für Kinder Alice im Wunderland, „Der Suppenschildkröt“                                                           
    • Aus Kleists Kohlhaas, Szene Tanz und Ankleidung         
    • Friedrich von Flotow (1812-1883): Aus der Oper Martha, Arie „Ach so fromm“; Arie „Letzte Rose“
    • Frank Wildhorn (* 1959): Aus dem Musical Jekyll & Hyde, „Nimm mich, wie ich bin“; „Die ist die Stunde“; „Facade“

    Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera
    Opernchor und Kinderchor von Theater&Philharmonie Thüringen
    Thüringer Staatsballett
    Solisten des Musiktheaters, Schauspiel- und Puppentheaterensemble
    Dirigenten: GMD Laurent Wagner, Thomas Wicklein, Olav Kröger, Holger Krause
    Choreinstudierung: Holger Krause
    Moderation: Kay Kuntze
    Szenische Einrichtung: Cornelia Poppe
    Bühne, Kostüme: Hilke Förster
    Dramaturgie: Felix Eckerle

    Fr 03.10.

    nachtgeschwister

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Manchmal, wenn ich betrunken bin, hoffe ich, dass ich schon tot bin.“
    Wolfgang Hilbig


    Ein Ostschriftsteller und eine Westschriftstellerin begegnen sich auf einer Lesereise des Mannes im Westen. Eine obsessive Liebesbeziehung beginnt zwischen den beiden, fesselt sie aneinander. Bald wird klar: nur einer kann diese Begegnung überleben und beide wollen der Überlebende sein. Ein Machtkampf entbrennt, immer gepaart mit dem Gefühl, der großen Liebe begegnet zu sein. Um das Paar herum bröckelt der Ostblock, der Mauerfall ermöglicht ihnen ein Zusammensein ohne äußere Grenzen – aber im Inneren  herrscht kalter Krieg. Nach Nächten im Suff, intensiven körperlichen Begegnungen und dem Versuch, das Schreiben zum gemeinsamen Zentrum zu machen, versiegt die Phantasie für ein erträgliches Zusammenleben.
    Ausgehend von den autobiographisch geprägten Romanen Nachtgeschwister von Natascha Wodin und Das Provisorium von Wolfgang Hilbig, adaptiert nachtgeschwister die Geschichten von Hedda Rast alias Natascha Wodin und Jakob Stumm alias Wolfgang Hilbig für die Bühne. Folie ist das Wendezeit-Berlin in Prenzlauer Berg.

    Sa 04.10.

    Schlesien

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Eine Dia-Ton-Show mit phantastischer Überblendtechnik und brillanten 6 x 6 formatigen Dias

    Zu einer Dia-Ton-Show laden Nina und Thomas W. Mücke am Samstag, 4. Oktober, um 19.30 Uhr ins Große Haus des Landestheaters Altenburg ein. Sie stellen SCHLESIEN vor und zeigen damit eine Region, die den meisten nur vom Namen her bekannt ist, die aber unbedingt lohnt, entdeckt zu werden.
    Das Glatzer Bergland mit den einst berühmtesten Kurbädern Deutschlands fesselt ebenso wie die Seenplatte von Militsch mit ihrem Vogel- und Fischreichtum oder die Gegend um Lubowitz, wo Joseph von Eichendorf geboren wurde und sein „O Täler weit, ihr Höhen“ schrieb. Ganz zu schweigen vom Riesengebirge. Nicht ohne Grund hatte auch Gerhart Hauptmann im Riesengebirge die Stätte seines Schaffens. Noch viele andere klangvolle Namen begegnen einem auf dieser Reise – wie etwa im geschichtsträchtigen Breslau Hoffmann von Fallersleben, Puppenmutter Käthe Kruse oder August Borsig, der Lokomotivkönig. Nina und Thomas W. Mücke führen Sie ins Schloss, wo Blücher, auch „Marschall Vorwärts“ genannt, lebte oder zeigen Ihnen die Stadt Brieg, in der Kurt Masur geboren wurde. Alles eingebettet in Musik; denn der Opernsänger wird auch Lieder zu Gehör bringen, natürlich schlesische – wie etwa „Die Leineweber“.

    So 05.10.

    Theaterfrühstück | Der Rosenkavalier

    11:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Di 07.10.

    Rapunzel (ab 4)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    „Eene meene minz, jetzt hab ich einen Prinz.“
    Rapunzel


    Davon träumt das eingesperrte Rapunzel in seinem Turm. Die alte Zauberin, Frau Gotel, besucht sie täglich und steigt an Rapunzels Zopf in den Turm, der keine Türe hat. Eines Tages klettert jedoch ein Prinz zu ihr hinauf. Rapunzels Gesang lockte ihn an. Sie verlieben sich und beschließen, zu fliehen. Die Hexe verhindert die Flucht. Sie schneidet den Zopf ab, an dem der Prinz heraufklettert. Er stürzt ab und verliert sein Augenlicht. Rapunzel wird in eine Wüste verbannt. Dort treffen sie sich wieder und es geschieht ein Wunder.
    Die Besonderheit dieses Märchens für Vorschulkinder liegt vor allem in der einfachen Sprachbehandlung und der märchenhaften Transparenz. Im Puppentheater zu sehen seit 1987!
    Restkarten

    Mi 08.10.

    Rapunzel (ab 4)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    „Eene meene minz, jetzt hab ich einen Prinz.“
    Rapunzel


    Davon träumt das eingesperrte Rapunzel in seinem Turm. Die alte Zauberin, Frau Gotel, besucht sie täglich und steigt an Rapunzels Zopf in den Turm, der keine Türe hat. Eines Tages klettert jedoch ein Prinz zu ihr hinauf. Rapunzels Gesang lockte ihn an. Sie verlieben sich und beschließen, zu fliehen. Die Hexe verhindert die Flucht. Sie schneidet den Zopf ab, an dem der Prinz heraufklettert. Er stürzt ab und verliert sein Augenlicht. Rapunzel wird in eine Wüste verbannt. Dort treffen sie sich wieder und es geschieht ein Wunder.
    Die Besonderheit dieses Märchens für Vorschulkinder liegt vor allem in der einfachen Sprachbehandlung und der märchenhaften Transparenz. Im Puppentheater zu sehen seit 1987!

    Fr 10.10.

    Sie haben nämlich Entenfüße

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Es ist euch gelungen, Ihr habt das Herz mir bezwungen.“
    Friedrich Schiller, „Die Bürgschaft“


    Schiller und Goethe, Heine, Brentano und Kästner: Im Balladenabend „Sie haben nämlich Entenfüße“ kommen die großen deutschen Dichter und Denker ebenso zu Wort wie Franz Schubert, Konstantin Wecker und Georg Kreisler. Bernhard Stengele wird als Balladenspieler zu einem Hexenmeister, der mit Sprachgewalt, Liebe und Leidenschaft die Balladen in unsere Gegenwart holt. Mit seinen Erzählungen lässt Stengele die schönsten Bilder entstehen. Er zeigt voll Entsetzen auf das Meer, wie es wallet und siedet und brauset und zischt, und wirft sich und uns dann doch mutig hinein in die brausende Flut. Der Schauspieldirektor wird als Fabulierer und Erzähler zu einem Rattenfänger, der sein Publikum in die Welt der Lyrik und Fantasie entführt.
    Begleitet wird Bernhard Stengele von dem Pianisten Olav Kröger, der das Programm mit einer Mischung aus Klassik, Jazz und neuen Kompositionen vervollständigt. Und so führen die beiden mit Elan, Freude und Begeisterung durch einen ganz besonderen Abend ...

    Sa 11.10.

    Auf den Spuren des Solo Jazz-Klaviers

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Beginnend bei Ragtime, Blues und Swing nimmt Paul Amrod, der mit etlichen der großen Meister im New York der 60er Jahre selbst konzertiert hat, seine Zuhörer mit auf eine musikhistorische Reise von Honky Tonk, BeBop und Cool Jazz bis in die Moderne zu FunkJazz, Fusion, Hard Bop und World Jazz. Der Juillard-Absolvent Amrod skizziert die Geschichte des Jazz anhand von biografischen Einblicken in das Schaffen von Jazzgrößen wie Jelly Roll Morton, Scott Joplin oder Duke Ellington, Fats Waller und Bud Powell bis zu Thelonious Monk und McCoy Tyner, deren Stücke er am Klavier spielt. Ein längst überfälliger, abwechslungsreicher Abend über eine Musikform, ohne die die Welt ärmer wäre.

    So 12.10.

    Lesung mit Johanna Paliege

    16:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    Afrika und Europa im Theater unterm Dach

    „Marie hat jetzt Stachelzöpfe“ heißt das Kinderbuch, das die Schauspielerin Johanna Paliege und ihr Kollege Ouelgo Téné aus Burkina Faso in einer szenischen Lesung am Sonntag, 12. Oktober, um 16.00 Uhr, im Theater unterm Dach des Landestheaters Altenburg vorstellen. Von Europa nach Afrika und zurück und von Afrika nach Europa und zurück geht die Reise in dem Buch von Sylvia Schopf, das nicht nur Kindern gefallen wird.
    Marie, deren Mama aus Burkina Faso stammt, besucht deren Heimatland und lernt dort eine ganz neue Welt kennen. Und Maries Cousin Issa fliegt mit seiner Mama und der kleinen Schwester nach Deutschland zu Marie und ihren Eltern. Auch er macht völlig neue Erfahrungen in Europa.
    Zwei Geschichten in einem Buch. Zwei Welten prallen aufeinander - und doch gibt es auch viele Gemeinsamkeiten zu entdecken.
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    Neuigkeiten

    Grußwort von Kay Kuntze zur neuen Spielzeit

    Sehr geehrte Damen und Herren, hochverehrtes Publikum,
    wir gehen in die vierte Spielzeit der aktuellen Theaterleitung.

    Alles auf los!

    Das TheaterFABRIKfrühstück am 20. September 11 Uhr

    Mit dem traditionellen FABRIKfrühstück läutet die TheaterFABRIK am Samstag, 20. September, 11.00 Uhr in der Tonhalle Gera die Spielzeit 2014/15 ein ...

    Ostthüringen BUNT

    Theater&Philharmonie Thüringen beteiligt sich an der 1. gemeinsamen Veranstaltung der Netzwerke der Landkreise Altenburger Land, Greiz und der Stadt Gera am Samstag, 20. September, 14 bis 17 Uhr in ...

    TSCHICK - meistgespieltes Stück

    Wie die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins zur Spielzeit 2012/2013 zeigt, schlägt das auch bei Erwachsenen beliebte Jugendstück „Tschick“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf alle ...

    Eröffnungsgala der Spielzeit 2014/2015

    Nach der Sommerpause heißt es mit der traditionellen Eröffnungsgala am Samstag, 27. September, um 19.30 Uhr an den Bühnen der Stadt Gera und am Sonntag, 28. September, um 18.00 Uhr im Landestheater ...

    KeimZeit in Gera - Lassen wir es blühen!

    „Graffitis machen graue Wände lebendig, ich wünscht', ich könnt' das auch...“ Wer kennt nicht diese Zeilen aus einem der bekanntesten Keimzeit-Songs „Kling Klang“?

    Erfolgreicher Jahresabschluss 2013

    Eine positive Bilanz kann die kaufmännische Geschäftsführerin von Theater&Philharmonie Thüringen, Andrea Schappmann, anhand des vorliegenden Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2013 ziehen.
    2012 ...

    nachtgeschwister

    Die erste Premiere der Spielzeit 2014/2015 bei Theater&Philharmonie Thüringen findet noch vor der eigentlichen Eröffnungsgala in Altenburg statt. Bereits am Donnerstag, 25. September, kommt im ...

    Spielzeitheft 2014/15

    Das Spielzeitheft für die neue Saison 2014/15 können Sie hier online durchblättern. Gerne schicken wir Ihnen unsere Publikationen auch postalisch zu! Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail: service@t ...

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