Jenůfa

Oper von Leoš Janáček

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Effi Briest

Stück nach dem Roman von Theodor Fontane

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Briefe des van Gogh

Mono-Oper von Grigori Frid

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Geschichten gegen die Angst (ab 5)

Nach Geschichten für die Kinderseele von Linde von Keyserlingk

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Peter Grimes

Oper von Benjamin Britten

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Die schöne Helene

Operette für Schauspieler nach Jacques Offenbach in der Bühnenfassung von Peter Hacks

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    Nächste Termine

    Sa 07.03.

    Die schöne Helene

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Man stammt nicht ungestraft von Atreus ab, dem alten Sünder.“
    Helene


    Im Ferienparadies Griechenland ist es auch nicht mehr wie früher; der Tempel Jupiters verlottert, die Opfergaben fallen mehr als karg aus. Alle interessieren sich nur für die „Berg Ida-Geschichte“: Prinz Paris hat Venus zur schönsten Göttin gekürt – als Dank winkt ihm nun die Liebe Helenes, der Frau von König Menelaos. Priester Kalchas hat seine liebe Mühe, die Götter zu beschwichtigen. Helene beklagt das Altern ihres Mannes und liebäugelt längst mit Paris. Mit Schmiergeld überredet Paris den korrupten Kalchas, ihm Zugang zu Helenes Gemach zu verschaffen. Kalchas arrangiert die Liebesnacht – und auch die verfrühte Rückkehr des Ehemanns. Paris entkommt, doch neu verkleidet überlistet er Menelaos und entfuhrt Helene. So kann der Trojanische Krieg beginnen ...

    Jacques Offenbach (1819-1880) ist für den musikalischen Esprit und den Wortwitz seiner Operetten bekannt, mit denen er gekonnt seine Pariser Zeitgenossen aufs Korn nahm. Seine satirische Gesellschaftskritik ähnelt der des Satyrspiels im antiken Theater der Griechen. In diesem Sinne erarbeiten Olav Kröger und Deborah Epstein eine Fassung für Schauspieler, die an Offenbach angelehnt im Antikenzyklus wie ein Satyrspiel die Entführung Helenes als lustvolle Parodie zeigt.

    Sa 07.03.

    Die Eisprinzessin

    19:30 Uhr, Puppentheater Gera

    „Zu höchster Schönheit strahlt das Auge auf, wenn es genießt.“
    Königin von Sizilien


    Des Teufels Großmutter steckt in einem Dornbusch fest und möchte befreit werden. Der junge König von Sizilien liegt davor in verzweifelter Sehnsucht nach der Eisprinzessin. Die Eisprinzessin sitzt auf der Spitze ihres Eisbergs und will von all dem nichts wissen.
    Aus diesen drei unterschiedlichen Bedürfnissen entsteht ein zauberhaftes Stück über die Liebe und das Glück. Der Weg dahin führt in die Hölle, auf das Meer, in fremde Kleider und Länder. Eine Welt voll Wärme und Kälte. Eine Welt des Verkleidens, des Zusich- und Zueinander-Findens.

    Mit der Eisprinzessin ist Friedrich Karl Waechter ein modernes Märchen gelungen, kunstvoll und geistreich, vielschichtig und humorvoll, poetisch und schlicht zugleich. Eine große Hommage an die Liebe, an ihre menschenverändernde und lebensgebende Kraft.


    Themen: Erste Liebe, erwachende Sexualität, Spiel mit Geschlechterrollen

    So 08.03.

    230. Foyerkonzert

    11:00 Uhr, Konzertsaalfoyer Gera

    Hier haben Sie die Möglichkeit die Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, teilweise ergänzt durch Gäste und Ensemblemitglieder, solistisch, oder in kleinen Kammerformationen hautnah zu erleben. In einer großen musikalischen Bandbreite stellen die Künstler Ihnen Stücke, Programme oder Besetzungen vor, die ihnen besonders am Herzen liegen und die in diesem intimeren Rahmen voll zur Geltung kommen.

    So 08.03.

    Die schöne Helene

    14:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Man stammt nicht ungestraft von Atreus ab, dem alten Sünder.“
    Helene


    Im Ferienparadies Griechenland ist es auch nicht mehr wie früher; der Tempel Jupiters verlottert, die Opfergaben fallen mehr als karg aus. Alle interessieren sich nur für die „Berg Ida-Geschichte“: Prinz Paris hat Venus zur schönsten Göttin gekürt – als Dank winkt ihm nun die Liebe Helenes, der Frau von König Menelaos. Priester Kalchas hat seine liebe Mühe, die Götter zu beschwichtigen. Helene beklagt das Altern ihres Mannes und liebäugelt längst mit Paris. Mit Schmiergeld überredet Paris den korrupten Kalchas, ihm Zugang zu Helenes Gemach zu verschaffen. Kalchas arrangiert die Liebesnacht – und auch die verfrühte Rückkehr des Ehemanns. Paris entkommt, doch neu verkleidet überlistet er Menelaos und entfuhrt Helene. So kann der Trojanische Krieg beginnen ...

    Jacques Offenbach (1819-1880) ist für den musikalischen Esprit und den Wortwitz seiner Operetten bekannt, mit denen er gekonnt seine Pariser Zeitgenossen aufs Korn nahm. Seine satirische Gesellschaftskritik ähnelt der des Satyrspiels im antiken Theater der Griechen. In diesem Sinne erarbeiten Olav Kröger und Deborah Epstein eine Fassung für Schauspieler, die an Offenbach angelehnt im Antikenzyklus wie ein Satyrspiel die Entführung Helenes als lustvolle Parodie zeigt.
    Ausverkauft

    Mo 09.03.

    Geschichten gegen die Angst (ab 5)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Darum wollen die Kinder, die diese Geschichte nicht kennen, auch abends nicht einschlafen.“
    Pinguin

    Die meisten erwachsenen Menschen sind sich einig: Kinder sind glückliche Wesen, die sorgenfrei in den Tag hinein leben können. Die wahren Sorgen kommen erst im Erwachsenenalter. Aber ist es wirklich so einfach? Familientherapeutin Linde von Keyserlingk spricht es aus: „Kind zu sein, ist gar nicht einfach!“ Für eine kleine Seele sind kleine Sorgen nämlich genauso bedeutend wie große Sorgen für eine große Seele. Geschichten gegen die Angst nach Keyserlingks Geschichten für die Kinderseele nehmen die Ängste von Kindern ernst, erweitern durch Metaphern und Symbole die Anzahl der Handlungsmöglichkeiten und machen Mut, neue Wege zu gehen. Inszeniert werden sie vom mehrfach preisgekrönten Puppenspieler, Regisseur und Autor Tristan Vogt aus Nürnberg, der 1990 sein eigenes Tourneetheater „Thalias Kompagnons“ gründete, das weltweit Gastspiele gibt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.


    Kooperation im Rahmen der Städtepartnerschaft Nürnberg/Gera Tristan Vogt (Regie) vom Theater Thalias Kompagnons, Nürnberg und TPT
    Ausverkauft

    Mo 09.03.

    Geschichten gegen die Angst (ab 5)

    11:30 Uhr, Puppentheater Gera

    „Darum wollen die Kinder, die diese Geschichte nicht kennen, auch abends nicht einschlafen.“
    Pinguin

    Die meisten erwachsenen Menschen sind sich einig: Kinder sind glückliche Wesen, die sorgenfrei in den Tag hinein leben können. Die wahren Sorgen kommen erst im Erwachsenenalter. Aber ist es wirklich so einfach? Familientherapeutin Linde von Keyserlingk spricht es aus: „Kind zu sein, ist gar nicht einfach!“ Für eine kleine Seele sind kleine Sorgen nämlich genauso bedeutend wie große Sorgen für eine große Seele. Geschichten gegen die Angst nach Keyserlingks Geschichten für die Kinderseele nehmen die Ängste von Kindern ernst, erweitern durch Metaphern und Symbole die Anzahl der Handlungsmöglichkeiten und machen Mut, neue Wege zu gehen. Inszeniert werden sie vom mehrfach preisgekrönten Puppenspieler, Regisseur und Autor Tristan Vogt aus Nürnberg, der 1990 sein eigenes Tourneetheater „Thalias Kompagnons“ gründete, das weltweit Gastspiele gibt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.


    Kooperation im Rahmen der Städtepartnerschaft Nürnberg/Gera Tristan Vogt (Regie) vom Theater Thalias Kompagnons, Nürnberg und TPT
    Ausverkauft

    Di 10.03.

    Hexe Hillary geht in die Oper (ab 6)

    10:00 Uhr, Bühne am Park Gera

    Hexe Hillary ist überglücklich: Sie hat Karten für eine Opernvorstellung gewonnen. Aber was passiert dort eigentlich? Auch Wülly, die Wühlmaus, hat keine Antwort auf diese Frage. In ihrer Verzweiflung zaubert Hillary die Hexe Maria Bellacanta herbei. Von ihr erfährt sie auf anschauliche Art und Weise, dass in der Oper gesungen wird, sogar freiwillig und in verschiedenen Sprachen, dass es lustige und traurige Opern gibt, meist ein großes Orchester mitwirkt und dass dort ganze Geschichten erzählt werden.

    Peter Lund (*1965) hat mit seiner Hexe Hillary ein lustiges und spannendes Stück entwickelt, das Kindern Musik erklärt und sie mit Charme und ganz viel Hexenzauber an das Genre Musiktheater heranführt. Am Ende wissen nicht nur die freche Hexe, sondern auch die jungen Theatergäste mehr über diese so spannende und gleichzeitig so merkwürdige Gattung Oper.

    Themen: Was passiert in einer Oper? Was kann mit Musik erzählt werden? Und wie erzählt Musik?
    Ausverkauft

    Mi 11.03.

    Hexe Hillary geht in die Oper (ab 6)

    10:00 Uhr, Bühne am Park Gera

    Hexe Hillary ist überglücklich: Sie hat Karten für eine Opernvorstellung gewonnen. Aber was passiert dort eigentlich? Auch Wülly, die Wühlmaus, hat keine Antwort auf diese Frage. In ihrer Verzweiflung zaubert Hillary die Hexe Maria Bellacanta herbei. Von ihr erfährt sie auf anschauliche Art und Weise, dass in der Oper gesungen wird, sogar freiwillig und in verschiedenen Sprachen, dass es lustige und traurige Opern gibt, meist ein großes Orchester mitwirkt und dass dort ganze Geschichten erzählt werden.

    Peter Lund (*1965) hat mit seiner Hexe Hillary ein lustiges und spannendes Stück entwickelt, das Kindern Musik erklärt und sie mit Charme und ganz viel Hexenzauber an das Genre Musiktheater heranführt. Am Ende wissen nicht nur die freche Hexe, sondern auch die jungen Theatergäste mehr über diese so spannende und gleichzeitig so merkwürdige Gattung Oper.

    Themen: Was passiert in einer Oper? Was kann mit Musik erzählt werden? Und wie erzählt Musik?

    Mi 11.03.

    6. Philharmonisches Konzert 2014/15

    19:30 Uhr, Konzertsaal Gera

    • César Franck (1822-1890): Aus Drei Choräle für Orgel Nr. 3 a-Moll
    • Joseph Jongen (1873-1953): Symphonie concertante für Orgel und Orchester op. 81
    • César Franck: Sinfonie d-Moll
    César Franck verdiente mehr als 40 Jahre lang seinen Lebensunterhalt als Organist an Pariser Kirchen. Diese Tätigkeit und die Möglichkeiten der Orgel – der sogenannten Königin der Instrumente – prägten seinen Kompositionsstil. Sein Schaffen steht am Beginn einer neuen Blüte der französischen Instrumentalmusik, deren Neuartigkeit auf die Impressionisten, im Besonderen auf Claude Debussy, einwirkte. Nach dem Vorbild von Bachs Choralbearbeitungen entstanden seine Drei Choräle für Orgel, in denen Choralthemen verarbeitet und variiert werden. Francks sinfonisches Schaffen beschränkt sich auf eine Sinfonie, in der er sich mit einer dreisätzigen Anlage wieder auf die Anfänge dieser Gattung zurückbesinnt. Die ungewöhnliche Besetzung erinnert an die Registrierungen im Orgelspiel. Auf der anderen Seite des Impressionismus' steht der Belgier Joseph Jongen, der im 20. Jahrhundert wichtige Kompositionen für Orgel schuf und sich dabei immer noch auf Francks Einfluss bezog: Statt Atonalität verwendete er lieber Pentatonik, die schwebende Harmonik des impressionistischen Stils. Die 1926 komponierte Symphonie concertante ist eines der anspruchsvollsten Orgelwerke mit Orchester des 20. Jahrhunderts.

    Do 12.03.

    6. Philharmonisches Konzert 2014/15

    19:30 Uhr, Konzertsaal Gera

    • César Franck (1822-1890): Aus Drei Choräle für Orgel Nr. 3 a-Moll
    • Joseph Jongen (1873-1953): Symphonie concertante für Orgel und Orchester op. 81
    • César Franck: Sinfonie d-Moll
    César Franck verdiente mehr als 40 Jahre lang seinen Lebensunterhalt als Organist an Pariser Kirchen. Diese Tätigkeit und die Möglichkeiten der Orgel – der sogenannten Königin der Instrumente – prägten seinen Kompositionsstil. Sein Schaffen steht am Beginn einer neuen Blüte der französischen Instrumentalmusik, deren Neuartigkeit auf die Impressionisten, im Besonderen auf Claude Debussy, einwirkte. Nach dem Vorbild von Bachs Choralbearbeitungen entstanden seine Drei Choräle für Orgel, in denen Choralthemen verarbeitet und variiert werden. Francks sinfonisches Schaffen beschränkt sich auf eine Sinfonie, in der er sich mit einer dreisätzigen Anlage wieder auf die Anfänge dieser Gattung zurückbesinnt. Die ungewöhnliche Besetzung erinnert an die Registrierungen im Orgelspiel. Auf der anderen Seite des Impressionismus' steht der Belgier Joseph Jongen, der im 20. Jahrhundert wichtige Kompositionen für Orgel schuf und sich dabei immer noch auf Francks Einfluss bezog: Statt Atonalität verwendete er lieber Pentatonik, die schwebende Harmonik des impressionistischen Stils. Die 1926 komponierte Symphonie concertante ist eines der anspruchsvollsten Orgelwerke mit Orchester des 20. Jahrhunderts.
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    entfällt!

    Sa 07.03.

    La Bohème

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Man nennt mich Mimì, aber warum weiß ich nicht.“
    Mimì

    In einer kleinen Dachgeschosswohnung in Paris führen die Freunde Rodolfo, ein leidenschaftlicher Dichter, Marcello, von Beruf Maler, Schaunard, ein Musiker und Colline, Philosoph, ein schlichtes, doch unbeschwertes Leben. Es ist Weihnachten und man beschließt, den Abend auswärts zu verbringen, anstatt in dem kalten Zimmer auszuharren und mit dem grade erst verdienten Geld die längst überfällige Miete zu bezahlen. Marcello, Colline und Schaunard gehen schon voraus, nur Rodolfo bleibt zurück – eigentlich, um einen Zeitungsartikel zu beenden, doch dann klopft die bezaubernde Mimì an die Tür … Das Libretto basiert auf einer Reihe von Erzählungen, in denen ihr Autor, Henry Mürger, eigene Erfahrungen und Begegnungen festgehalten und so ein lebendiges Bild des Künstlerlebens im Paris der 1840er Jahre gezeichnet hat. In der musikalischen Umsetzung des Opernstoffes zeigt sich ein für Puccini beispielloses Zusammenspiel von Handlung und Musik, welches die tragische Liebesgeschichte farbig und unmittelbar erzählt.

    So 08.03.

    Theaterfrühstück zu Effi Briest

    11:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    So 08.03.

    3. Kammerkonzert

    18:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Hier haben Sie die Möglichkeit die Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, teilweise ergänzt durch Gäste und Ensemblemitglieder, solistisch, oder in kleinen Kammerformationen hautnah zu erleben. In einer großen musikalischen Bandbreite stellen die Künstler Ihnen Stücke, Programme oder Besetzungen vor, die ihnen besonders am Herzen liegen und die in diesem intimeren Rahmen voll zur Geltung kommen.
    premiere

    Sa 14.03.

    Briefe des van Gogh

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Nun, ich habe mit dem Leben bezahlt für meine Arbeit.“
    Vincent


    Zu Lebzeiten verkannt und ob seiner ausdrucksstarken, farbintensiven Malweise als unverkäuflich geltend, avancierte Vincent van Gogh (1853-1890) posthum zu einem der bekanntesten und beliebtesten Maler unserer Zeit: Seine Gemälde hängen in den bedeutendsten Museen, erzielen auf Auktionen Rekordpreise und zieren als Poster oder Kalender unzählige Wohnzimmer. Sie zeugen aber nicht nur von seinem handwerklichen Können und ästhetischen Bewusstsein, sondern auch von der Radikalität und Kompromisslosigkeit eines Künstlers, der die Erwartungen des Kunstmarktes seiner Zeit bewusst ignorierte.

    Über 600 Briefe, die er zwischen 1872 und 1890 an seinen Bruder Theodorus („Theo“) van Gogh (1857-1891) schrieb, der ihn über Jahre finanziell unterstützte und seine künstlerische Arbeit erst ermöglichte, geben uns heute Einblicke in das Innere des gesellschaftlichen Außenseiters, dessen bedingungsloser Schaffensdrang als ein Symptom psychischer Krankheit gesehen werden kann.

    Die Briefe Vincents an Theo lieferten für Grigori Frid (1915-2012) den Fundus für eine Textcollage von Erlebnissen, Gemütszuständen und profund reflektierten Gedanken. Nur ungefähr einzelne Lebensstationen verfolgend, skizziert die Mono-Oper konkret musikalisch ausdeutend, sensibel und hoch emotional ein intimes Bild Vincent van Goghs.
    premiere

    So 15.03.

    Effi Briest

    18:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Ach, Luise, lass ... das ist ein zu weites Feld.“
    Herr von Briest


    Effi ist noch so jung, als der um zwanzig Jahre ältere Baron von Innstetten um ihre Hand anhält. Ihre Mutter sieht die Möglichkeit, die Tochter gut zu verheiraten, und so lässt sich Effi auf die Heirat ein; nach der Hochzeit verlässt sie mit ihrem Ehemann die Heimat. Baron von Innstetten widmet sich lieber seiner Karriere als den individuellen Bedürfnissen seiner Ehefrau und überlässt Effi sich selbst. Diese fühlt sich mit ihren Pflichten als repräsentative Frau überfordert und beginnt aus Einsamkeit und der Sehnsucht nach Zärtlichkeit eine Affäre mit Major von Crampas. Jahre später entdeckt Innstetten alte Liebesbriefe von Crampas und Effi muss für den Ehebruch büßen: Sie wird von ihrem Mann verlassen, ihre Familie verstößt sie. Schließlich stirbt die junge Frau im Alter von 29 Jahren an ihrem zerbrochenen Herzen.

    Effi Briest, erst als Zeitungsroman und 1896 schließlich als Buch erschienen, wurde zu Theodor Fontanes (1819-1898) größtem Erfolg und zu einem der wichtigsten Werke des Spätrealismus'. Der Roman zeigt deutlich den Druck der gesellschaftlichen Konventionen, denen eine junge Frau Ende des 19. Jahrhunderts immer noch ausgesetzt war und in weiten Teilen der Welt heute noch ausgesetzt ist.
    Restkarten

    Mo 16.03.

    die PRINZEN

    19:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Viele haben es gehofft, manche es befürchtet, kaum einer hat es für möglich
    gehalten. Nun aber ist es Tatsache: Die Prinzen schauen auf über zwanzig bewegte, rastlose und vor allem sehr erfolgreiche Jahre zurück – und sie lassen keinen Zweifel, dass auch in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.

    Ihr Erfolg besteht für die sieben Musiker in der permanenten konstruktiven Reibung, dem Enthusiasmus und dem gemeinsamen Willen, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. „Es geht nicht nur um die beiden bunten Vögel, die vorn stehen“, erklärt Sebastian Krumbiegel, „sondern wir sind eine Band, die aus fünf Sängern und zwei Instrumentalisten besteht und die alle Entscheidungen demokratisch trifft. Es geht um alle sieben, denn wenn ein Rädchen ausfällt, sind die Prinzen nicht mehr die Prinzen.“

    „Wir fühlen uns schon ein bisschen wie eine Familie und haben ein starkes
    Zusammengehörigkeitsgefühl, das wir auch sehr bewusst pflegen“, erklärt Tobias Künzel.

    Längst sind die Prinzen zu einer Institution in der deutschsprachigen Musik geworden.

    Mit über 6 Millionen verkauften Tonträgern, 16 Gold- und 6 Platinplatten, zwei Echo-Music- Awards und zahlreichen anderen Preisen sind sie eine der erfolgreichsten deutschen Popbands. Über fünf  Millionen Menschen begeisterten sie seit 1991 auf ihren Konzerten.

    Fr 20.03.

    Peter Grimes

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Wer kann die Sterne zurückdrehen und von vorne beginnen?“
    Peter Grimes


    Peter Grimes ist in der kleinen, englischen Fischergemeinde ein Außenseiter. Als sein Lehrjunge auf hoher See umkommt, spitzt sich die Situation zu. Obwohl er aus Mangel an Beweisen freigesprochen wird, sehen die Dorfbewohner in ihm einen Mörder. Peter sieht einen Ausweg darin, durch das Fangen eines großen Schwarms Fische Anerkennung zu gewinnen und dann die Gemeindelehrerin Ellen Orford zu heiraten. Ellen, die ihm beisteht, bringt dem Fischer einen neuen Gehilfen aus dem Waisenhaus. Doch auch dieser kommt bei einem tragischen Unfall ums Leben. Ob in der Kneipe, in der Kirche oder beim Tanzfest – der Außenseiter wird zum Schuldigen gestempelt. Peter bleibt nur noch die Flucht aufs offene Meer. Brittens (1913-1976) erste Oper wurde 1945 am Sadler’s Wells Theatre in London uraufgeführt. Der enorme Erfolg des Werkes begründete sowohl eine neue Bestrebung nach einer englischen nationalen Operntradition, als auch Brittens Ruf als bedeutendsten britischen Komponisten seit Henry Purcell.
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    Neuigkeiten

    Vorstellungsausfall in Altenburg

    Wegen Erkrankungen muss Theater&Philharmonie Thüringen die für am Samstag, 7. März, um 19.30 Uhr, im Landestheater Altenburg geplante Aufführung der Oper LA BOHEME absagen.
    Eine letzte Vorstellung der ...

    1. Mai - Tag der offenen Tür im Landestheater

    Bereits traditionell lädt Theater&Philharmonie Thüringen am 1. Mai zum TAG DER OFFENEN TÜR ein. In diesem Jahr öffnen sich die Türen am Landestheater Altenburg von 11 bis 17 Uhr. Im kommenden Jahr ist ...

    Der letzte JOKER zum JOKERPREIS

    Für die letzte Aufführung von Silvana Schröders Ballett „Der Joker“ am Donnerstag, 2. April, um 19.30 Uhr im Landestheater Altenburg unterbreitet Theater&Philharmonie Thüringen die Offerte ...

    Trauer um Rose-Marie Grimmer

    Die Nachricht vom Tod unserer ehemaligen geschätzten Kollegin Rose-Marie Grimmer hat Künstler und Mitarbeiter von Theater&Philharmonie Thüringen  aufs Tiefste bewegt. Mit 28 Jahren kam Rose-Marie ...

    Barbarossa-Chor

    Massensingen zur Frühlingsnacht am 27. März

    Die Stadt Altenburg und Theater&Philharmonie Thüringen behaupten, dass es anlässlich des 850-jährigen Jubiläums des ersten Aufenthaltes Barbarossas in ...

    Auf den Flügeln des Gesangs

    haben die jungen Sängerinnen und Sänger aus dem Opernstudio ihr Konzert mit Liedern, Arien und Duetten überschrieben, mit dem sie sich bei Theater&Philharmonie Thüringen vorstellen. Am Sonntag, 8. ...

    Die große Reise im März

    In der Reihe Wegmarken der europäischen Geschichte hat das Puppentheaterensemble „Die große Reise“ nach dem Roman von Jorge Semprún berührend auf die Bühne gebracht. Infolge der aufwändigen ...

    Konzert zum Muttertag

    Zum Muttertag lädt Theater&Philharmonie Thüringen zu einem Konzert ein, mit dem man Müttern garantiert eine Freude machen kann – eine Freude, die sich bestimmt noch vervielfacht, wenn die ganze ...

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