Tod eines Handlungsreisenden

(Death of a Salesman) Ein soziales Psychodrama von Arthur Miller

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Die große Reise

Eine theatrale Auseinandersetzung mit dem Roman von Jorge Semprún

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Iphigenie auf Tauris

Oper von Christoph Willibald Gluck

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Amphitryon

Ein Lustspiel nach Molière von Heinrich von Kleist

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KeimZeit

Ballett von Silvana Schröder

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Nuit des Hommes

Oper(atorium) von Per Nørgård

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    Nächste Termine

    Premiere

    Fr 03.10.

    Tod eines Handlungsreisenden

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Die Welt ist eine Auster, aber auf 'ner Matratze lässt sie sich nicht knacken.
    Willy Loman


    Biff hat seinem Vater, dem ehemaligen Handelsvertreter Willy Loman, nie verziehen, dass er einst seine Mutter mit einer anderen Frau betrogen hat. Aus Trotz, so der Vorwurf des Vaters, hat er die Schule nicht abgeschlossen und hangelt sich nun von einem Job zum nächsten. Willys Leben findet in einer Welt statt, in der sich für ihn Vergangenheit und Gegenwart vermischen; immer öfter flüchtet er sich in Träume von früheren Zeiten, in denen noch alle Möglichkeiten offen schienen. Der Vater-Sohn-Konflikt spitzt sich zu, bis Biff seinem Vater zeigt, dass er ihn liebt und ihn dazu drängt, die Realität zu akzeptieren. Dieser ist entschlossen, bis zum Äußersten zu gehen, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten.
    Das soziale Psychodrama, das ursprünglich Inside his head heißen sollte, beschreibt exemplarisch einen klassischen klinischen Burnout-Fall: einen in jungen Jahren erfolgreichen und im Alter erfolglosen Verkäufer, der zu den Menschen gehört, die noch am American Dream festhalten, ohne erkennen zu wollen, dass dieser in einer rein profitorientierten Gesellschaft nicht mehr verwirklicht werden kann.
    Premiere

    Sa 04.10.

    Die große Reise

    19:30 Uhr, Puppentheater Gera

    „Später, wenn niemand mehr von diesen Reisen sprach, dann war vielleicht meine Stunde gekommen, von ihr zu sprechen.“
    Jorge Semprún


    „Diese Nacht hört aber auch gar nicht auf“, sagt der Junge aus Semur zu seinem Kumpel, der mit ihm und vielen anderen eingepfercht in einem Viehwaggon steht, vor Hunger und Durst geschwächt, auf der Reise nach Deutschland. Dass das Ziel das Konzentrationslager Buchenwald sein wird, wissen sie noch nicht.
    17 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald brach Jorge Semprún (1923-2011) sein Schweigen. In einem Strom an- und abreißender Erinnerungen berichtet er in seinem autobiografischen Roman Die große Reise vom unsagbaren Elend, das er unter den Nazis erlitten hat: Als spanischer Widerstandskämpfer in der französischen Résistance-Bewegung wurde er 1943 festgenommen und 1944 wurde er nach Buchenwald deportiert. Es begann eine lange Reise ...
    1994 zeichnete man Semprún mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels aus. Seine Dankesrede endete mit den Worten: „Meine lieben Freunde, vielen Dank für die verliehene Ehre, für die geteilte Erinnerung, für die Zukunft, die wir gemeinsam bauen müssen.“

    So 05.10.

    Foyerkonzerte

    11:00 Uhr, Konzertsaalfoyer Gera

    227. Foyerkonzert (5. Oktober 2014, 11:00 Uhr)

    Meisterwerke für Klaviertrio Ludwig van Beethoven (1770-1827): Trio op. 70 Nr. 1 D-Dur Geistertrio
    Franz Schubert (1797-1828): Trio für Klavier Violine und Violoncello B-Dur op. 99 D 898
    Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Trio für Klavier Violine und Violoncello Nr. 2 e-Moll op. 67 Violine: Judith Eisenhofer · Violoncello: Nico Treutler · Klavier: Takahiro Nagasaki

    228. Foyerkonzert (9. November 2014, 11:00 Uhr)

    Concerto Italiano Werke von Benedetto Marcello (1686-1739), Pietro Mascagni (1863-1945), Giacomo Puccini (1858-1924) u.a. ensemble diX · Flöte: andreas Knopp · Oboe: Albrecht Pinquart · Klarinette: hendrik Schnöke · Fagott: Roland Schulenburg · Harfe: Liane Pinquart

    229. Foyerkonzert (11. Januar 2015, 11:00 Uhr)

    Klassik am Vormittag Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Luigi Boccherini (1743-1805). Giuseppe Cambini (1746-1825), Joseph Haydn (1723-1809) und Peter Hänsel (1770-1831) Flöte: Andreas Knopp · Violine: Annegret Knopp · Viola: Robert Hartung · Violoncello: Nico Treutler

    230. Foyerkonzert (8. März 2015, 11:00 Uhr)

    Auf Flügeln des Gesangs - Lieder, Arien und Duette Mitglieder des Thüringer Opernstudios Klavier: Takahiro Nagasaki

    231. Foyerkonzert (22. März 2015, 11:00 Uhr)

    Caramba - Kammermusik aus Lateinamerika Violine: Johannes Neupert · Violoncello: Jesús Antonio Clavijo · Gesang und Gitarre: Gonzalo Diaz · Klavier: Katharina Weingardt · Akkordeon: Karin Müller

    232. Foyerkonzert (19. April 2015, 11:00 Uhr)

    Ich geh in Sünde neben dir Johannes Brahms (1833-1897): Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18
    Arnold Schönberg (1874-1951): Verklärte Nacht, Sextett op. 4 Violine: Judith Eisenhofer, Egbert Funda · Viola: Robert Hartung, Christian Götz · Violoncello: Nico Treutler, Sylva Kopczak

    233. Foyerkonzert (31. Mai 2015, 11:00 Uhr)

    Die Italiener kommen! Werke von Antonia Vivaldi (1678-1741), Arcangelo Corelli (1653-1713), Pietro Locatelli (1695-1764) und Alessandro Scarlatti (1660-1725) Violine: Annegret Knopp · Flöte: Andreas Knopp · Oboe: Albrecht Pinquart · Violoncello: Jesús Antonio Clavijo · Cembalo: Andre Kassel

    234. Foyerkonzert (28. Juni 2015, 11:00 Uhr)

    „...ach, wenn wir nur auch Clarinetti hätten!“ W. A. Mozart Ein Konzert rund um die Familie der Klarinetten Klarinette: Hendrik Schnöke, Uwe Knaust, Karsten Hetzel und Frank Raspel

    So 05.10.

    Tod eines Handlungsreisenden

    14:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Die Welt ist eine Auster, aber auf 'ner Matratze lässt sie sich nicht knacken.
    Willy Loman


    Biff hat seinem Vater, dem ehemaligen Handelsvertreter Willy Loman, nie verziehen, dass er einst seine Mutter mit einer anderen Frau betrogen hat. Aus Trotz, so der Vorwurf des Vaters, hat er die Schule nicht abgeschlossen und hangelt sich nun von einem Job zum nächsten. Willys Leben findet in einer Welt statt, in der sich für ihn Vergangenheit und Gegenwart vermischen; immer öfter flüchtet er sich in Träume von früheren Zeiten, in denen noch alle Möglichkeiten offen schienen. Der Vater-Sohn-Konflikt spitzt sich zu, bis Biff seinem Vater zeigt, dass er ihn liebt und ihn dazu drängt, die Realität zu akzeptieren. Dieser ist entschlossen, bis zum Äußersten zu gehen, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten.
    Das soziale Psychodrama, das ursprünglich Inside his head heißen sollte, beschreibt exemplarisch einen klassischen klinischen Burnout-Fall: einen in jungen Jahren erfolgreichen und im Alter erfolglosen Verkäufer, der zu den Menschen gehört, die noch am American Dream festhalten, ohne erkennen zu wollen, dass dieser in einer rein profitorientierten Gesellschaft nicht mehr verwirklicht werden kann.

    So 05.10.

    Theatercafé

    14:30 Uhr, Bühne am Park Gera

    Ausverkauft

    Di 07.10.

    Die Kuh Rosmarie (ab 5)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „... aber seit dieses Flugzeug mit dieser Kuh gelandet ist, ist alles anders ...“
    Erzählerin


    Eigentlich könnten alle Bauernhoftiere glücklich sein. Aber die Kuh Rosmarie hat an allen etwas auszusetzen. Das Schwein soll sich nicht schmutzig machen, der Hund länger kauen und der Goldfisch sich endlich eine Badehose anziehen. Lange Zeit beobachtet der Bauer, wie Rosmarie mit den anderen umspringt. Dann jedoch hat er die Nase voll. Er kauft ihr ein Flugticket, das sie möglichst weit weg bringt – nach Afrika. Endlich können alle wieder tun, wozu sie Lust haben. Eines Nachts jedoch kommt ein Löwe auf den Hof, da er es zu Hause nicht mehr aushält: Er sollte seine Mähne kämmen und eine Schleife hinein binden. Und er bleibt nicht der einzige, der vor der Kuh aus Afrika flieht …
    Das Bilderbuch Die Kuh Rosalinde erschien 1990 und wurde kurz darauf für das Theater adaptiert. Seitdem nörgelt die Kuh Rosmarie auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum – bis sie aus Afrika zurückkommt und endlich etwas zu erzählen hat.

    Mi 08.10.

    Die Kuh Rosmarie (ab 5)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „... aber seit dieses Flugzeug mit dieser Kuh gelandet ist, ist alles anders ...“
    Erzählerin


    Eigentlich könnten alle Bauernhoftiere glücklich sein. Aber die Kuh Rosmarie hat an allen etwas auszusetzen. Das Schwein soll sich nicht schmutzig machen, der Hund länger kauen und der Goldfisch sich endlich eine Badehose anziehen. Lange Zeit beobachtet der Bauer, wie Rosmarie mit den anderen umspringt. Dann jedoch hat er die Nase voll. Er kauft ihr ein Flugticket, das sie möglichst weit weg bringt – nach Afrika. Endlich können alle wieder tun, wozu sie Lust haben. Eines Nachts jedoch kommt ein Löwe auf den Hof, da er es zu Hause nicht mehr aushält: Er sollte seine Mähne kämmen und eine Schleife hinein binden. Und er bleibt nicht der einzige, der vor der Kuh aus Afrika flieht …
    Das Bilderbuch Die Kuh Rosalinde erschien 1990 und wurde kurz darauf für das Theater adaptiert. Seitdem nörgelt die Kuh Rosmarie auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum – bis sie aus Afrika zurückkommt und endlich etwas zu erzählen hat.
    Ausverkauft

    Do 09.10.

    Die Kuh Rosmarie (ab 5)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „... aber seit dieses Flugzeug mit dieser Kuh gelandet ist, ist alles anders ...“
    Erzählerin


    Eigentlich könnten alle Bauernhoftiere glücklich sein. Aber die Kuh Rosmarie hat an allen etwas auszusetzen. Das Schwein soll sich nicht schmutzig machen, der Hund länger kauen und der Goldfisch sich endlich eine Badehose anziehen. Lange Zeit beobachtet der Bauer, wie Rosmarie mit den anderen umspringt. Dann jedoch hat er die Nase voll. Er kauft ihr ein Flugticket, das sie möglichst weit weg bringt – nach Afrika. Endlich können alle wieder tun, wozu sie Lust haben. Eines Nachts jedoch kommt ein Löwe auf den Hof, da er es zu Hause nicht mehr aushält: Er sollte seine Mähne kämmen und eine Schleife hinein binden. Und er bleibt nicht der einzige, der vor der Kuh aus Afrika flieht …
    Das Bilderbuch Die Kuh Rosalinde erschien 1990 und wurde kurz darauf für das Theater adaptiert. Seitdem nörgelt die Kuh Rosmarie auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum – bis sie aus Afrika zurückkommt und endlich etwas zu erzählen hat.

    Do 09.10.

    Die große Reise

    19:30 Uhr, Puppentheater Gera

    „Später, wenn niemand mehr von diesen Reisen sprach, dann war vielleicht meine Stunde gekommen, von ihr zu sprechen.“
    Jorge Semprún


    „Diese Nacht hört aber auch gar nicht auf“, sagt der Junge aus Semur zu seinem Kumpel, der mit ihm und vielen anderen eingepfercht in einem Viehwaggon steht, vor Hunger und Durst geschwächt, auf der Reise nach Deutschland. Dass das Ziel das Konzentrationslager Buchenwald sein wird, wissen sie noch nicht.
    17 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald brach Jorge Semprún (1923-2011) sein Schweigen. In einem Strom an- und abreißender Erinnerungen berichtet er in seinem autobiografischen Roman Die große Reise vom unsagbaren Elend, das er unter den Nazis erlitten hat: Als spanischer Widerstandskämpfer in der französischen Résistance-Bewegung wurde er 1943 festgenommen und 1944 wurde er nach Buchenwald deportiert. Es begann eine lange Reise ...
    1994 zeichnete man Semprún mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels aus. Seine Dankesrede endete mit den Worten: „Meine lieben Freunde, vielen Dank für die verliehene Ehre, für die geteilte Erinnerung, für die Zukunft, die wir gemeinsam bauen müssen.“

    Do 09.10.

    Klassik trifft Bundeswehr

    19:30 Uhr, Konzertsaal Gera

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    Fr 03.10.

    nachtgeschwister

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Manchmal, wenn ich betrunken bin, hoffe ich, dass ich schon tot bin.“
    Wolfgang Hilbig


    Ein Ostschriftsteller und eine Westschriftstellerin begegnen sich auf einer Lesereise des Mannes im Westen. Eine obsessive Liebesbeziehung beginnt zwischen den beiden, fesselt sie aneinander. Bald wird klar: nur einer kann diese Begegnung überleben und beide wollen der Überlebende sein. Ein Machtkampf entbrennt, immer gepaart mit dem Gefühl, der großen Liebe begegnet zu sein. Um das Paar herum bröckelt der Ostblock, der Mauerfall ermöglicht ihnen ein Zusammensein ohne äußere Grenzen – aber im Inneren  herrscht kalter Krieg. Nach Nächten im Suff, intensiven körperlichen Begegnungen und dem Versuch, das Schreiben zum gemeinsamen Zentrum zu machen, versiegt die Phantasie für ein erträgliches Zusammenleben.
    Ausgehend von den autobiographisch geprägten Romanen Nachtgeschwister von Natascha Wodin und Das Provisorium von Wolfgang Hilbig, adaptiert nachtgeschwister die Geschichten von Hedda Rast alias Natascha Wodin und Jakob Stumm alias Wolfgang Hilbig für die Bühne. Folie ist das Wendezeit-Berlin in Prenzlauer Berg.

    Sa 04.10.

    Schlesien

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Eine Dia-Ton-Show mit phantastischer Überblendtechnik und brillanten 6 x 6 formatigen Dias

    Zu einer Dia-Ton-Show laden Nina und Thomas W. Mücke am Samstag, 4. Oktober, um 19.30 Uhr ins Große Haus des Landestheaters Altenburg ein. Sie stellen SCHLESIEN vor und zeigen damit eine Region, die den meisten nur vom Namen her bekannt ist, die aber unbedingt lohnt, entdeckt zu werden.
    Das Glatzer Bergland mit den einst berühmtesten Kurbädern Deutschlands fesselt ebenso wie die Seenplatte von Militsch mit ihrem Vogel- und Fischreichtum oder die Gegend um Lubowitz, wo Joseph von Eichendorf geboren wurde und sein „O Täler weit, ihr Höhen“ schrieb. Ganz zu schweigen vom Riesengebirge. Nicht ohne Grund hatte auch Gerhart Hauptmann im Riesengebirge die Stätte seines Schaffens. Noch viele andere klangvolle Namen begegnen einem auf dieser Reise – wie etwa im geschichtsträchtigen Breslau Hoffmann von Fallersleben, Puppenmutter Käthe Kruse oder August Borsig, der Lokomotivkönig. Nina und Thomas W. Mücke führen Sie ins Schloss, wo Blücher, auch „Marschall Vorwärts“ genannt, lebte oder zeigen Ihnen die Stadt Brieg, in der Kurt Masur geboren wurde. Alles eingebettet in Musik; denn der Opernsänger wird auch Lieder zu Gehör bringen, natürlich schlesische – wie etwa „Die Leineweber“.

    So 05.10.

    Theaterfrühstück | Der Rosenkavalier

    11:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Di 07.10.

    Rapunzel (ab 4)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    „Eene meene minz, jetzt hab ich einen Prinz.“
    Rapunzel


    Davon träumt das eingesperrte Rapunzel in seinem Turm. Die alte Zauberin, Frau Gotel, besucht sie täglich und steigt an Rapunzels Zopf in den Turm, der keine Türe hat. Eines Tages klettert jedoch ein Prinz zu ihr hinauf. Rapunzels Gesang lockte ihn an. Sie verlieben sich und beschließen, zu fliehen. Die Hexe verhindert die Flucht. Sie schneidet den Zopf ab, an dem der Prinz heraufklettert. Er stürzt ab und verliert sein Augenlicht. Rapunzel wird in eine Wüste verbannt. Dort treffen sie sich wieder und es geschieht ein Wunder.
    Die Besonderheit dieses Märchens für Vorschulkinder liegt vor allem in der einfachen Sprachbehandlung und der märchenhaften Transparenz. Im Puppentheater zu sehen seit 1987!
    Restkarten

    Mi 08.10.

    Rapunzel (ab 4)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    „Eene meene minz, jetzt hab ich einen Prinz.“
    Rapunzel


    Davon träumt das eingesperrte Rapunzel in seinem Turm. Die alte Zauberin, Frau Gotel, besucht sie täglich und steigt an Rapunzels Zopf in den Turm, der keine Türe hat. Eines Tages klettert jedoch ein Prinz zu ihr hinauf. Rapunzels Gesang lockte ihn an. Sie verlieben sich und beschließen, zu fliehen. Die Hexe verhindert die Flucht. Sie schneidet den Zopf ab, an dem der Prinz heraufklettert. Er stürzt ab und verliert sein Augenlicht. Rapunzel wird in eine Wüste verbannt. Dort treffen sie sich wieder und es geschieht ein Wunder.
    Die Besonderheit dieses Märchens für Vorschulkinder liegt vor allem in der einfachen Sprachbehandlung und der märchenhaften Transparenz. Im Puppentheater zu sehen seit 1987!

    Fr 10.10.

    Sie haben nämlich Entenfüße

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Es ist euch gelungen, Ihr habt das Herz mir bezwungen.“
    Friedrich Schiller, „Die Bürgschaft“


    Schiller und Goethe, Heine, Brentano und Kästner: Im Balladenabend „Sie haben nämlich Entenfüße“ kommen die großen deutschen Dichter und Denker ebenso zu Wort wie Franz Schubert, Konstantin Wecker und Georg Kreisler. Bernhard Stengele wird als Balladenspieler zu einem Hexenmeister, der mit Sprachgewalt, Liebe und Leidenschaft die Balladen in unsere Gegenwart holt. Mit seinen Erzählungen lässt Stengele die schönsten Bilder entstehen. Er zeigt voll Entsetzen auf das Meer, wie es wallet und siedet und brauset und zischt, und wirft sich und uns dann doch mutig hinein in die brausende Flut. Der Schauspieldirektor wird als Fabulierer und Erzähler zu einem Rattenfänger, der sein Publikum in die Welt der Lyrik und Fantasie entführt.
    Begleitet wird Bernhard Stengele von dem Pianisten Olav Kröger, der das Programm mit einer Mischung aus Klassik, Jazz und neuen Kompositionen vervollständigt. Und so führen die beiden mit Elan, Freude und Begeisterung durch einen ganz besonderen Abend ...

    Sa 11.10.

    Auf den Spuren des Solo Jazz-Klaviers

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Beginnend bei Ragtime, Blues und Swing nimmt Paul Amrod, der mit etlichen der großen Meister im New York der 60er Jahre selbst konzertiert hat, seine Zuhörer mit auf eine musikhistorische Reise von Honky Tonk, BeBop und Cool Jazz bis in die Moderne zu FunkJazz, Fusion, Hard Bop und World Jazz. Der Juillard-Absolvent Amrod skizziert die Geschichte des Jazz anhand von biografischen Einblicken in das Schaffen von Jazzgrößen wie Jelly Roll Morton, Scott Joplin oder Duke Ellington, Fats Waller und Bud Powell bis zu Thelonious Monk und McCoy Tyner, deren Stücke er am Klavier spielt. Ein längst überfälliger, abwechslungsreicher Abend über eine Musikform, ohne die die Welt ärmer wäre.

    So 12.10.

    Lesung mit Johanna Paliege

    16:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    Afrika und Europa im Theater unterm Dach

    „Marie hat jetzt Stachelzöpfe“ heißt das Kinderbuch, das die Schauspielerin Johanna Paliege und ihr Kollege Ouelgo Téné aus Burkina Faso in einer szenischen Lesung am Sonntag, 12. Oktober, um 16.00 Uhr, im Theater unterm Dach des Landestheaters Altenburg vorstellen. Von Europa nach Afrika und zurück und von Afrika nach Europa und zurück geht die Reise in dem Buch von Sylvia Schopf, das nicht nur Kindern gefallen wird.
    Marie, deren Mama aus Burkina Faso stammt, besucht deren Heimatland und lernt dort eine ganz neue Welt kennen. Und Maries Cousin Issa fliegt mit seiner Mama und der kleinen Schwester nach Deutschland zu Marie und ihren Eltern. Auch er macht völlig neue Erfahrungen in Europa.
    Zwei Geschichten in einem Buch. Zwei Welten prallen aufeinander - und doch gibt es auch viele Gemeinsamkeiten zu entdecken.
    Premiere

    So 12.10.

    Der Rosenkavalier

    18:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Aber die Ehe ist ein heiliger Stand.“
    Sophie


    Nach ihrer Liebesnacht werden die Marschallin Fürstin Werdenberg und ihr junger Liebhaber Octavian vom Baron Ochs von Lerchenau überrascht. Octavian entgeht seiner Entdeckung nur, indem er sich als Zofe verkleidet. Der Baron erbittet von der Marschallin einen Kavalier, der seiner zukünftigen Frau Sophie zur Verlobung eine silberne Rose überreichen soll. Die Marschallin schlägt Octavian vor, der vom Baron unerkannt bleibt und gleichzeitig als „Mariandl“ erotischen Eindruck auf ihn macht. Als Rosenkavalier begegnet Octavian Sophie. Diese gesteht ihm, dass sie den Baron nicht heiraten möchte. Als Octavian dies gegenüber dem Baron äußert, kommt es zum Duell und die Verwicklungen nehmen ihren Lauf …

    Hofmannsthal (1874-1929) siedelte seine Komödie in Wien zu Zeiten Maria Theresias an und spart nicht an barock-derber Komik und Erotik. Strauss (1864-1949) schrieb darauf eine kongeniale Musik, die dem opulenten Orchester subtile, durch den Wiener Walzer inspirierte, jede Empfindung nachmalende Klänge entlockt. Die Uraufführung 1911 an der Dresdner Hofoper wurde ein alle Erwartungen übertreffender Erfolg; bis heute ist Der Rosenkavalier Strauss‘ beliebteste und meistgespielte Oper.

    Mi 15.10.

    Die Kuh Rosmarie (ab 5)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    „... aber seit dieses Flugzeug mit dieser Kuh gelandet ist, ist alles anders ...“
    Erzählerin


    Eigentlich könnten alle Bauernhoftiere glücklich sein. Aber die Kuh Rosmarie hat an allen etwas auszusetzen. Das Schwein soll sich nicht schmutzig machen, der Hund länger kauen und der Goldfisch sich endlich eine Badehose anziehen. Lange Zeit beobachtet der Bauer, wie Rosmarie mit den anderen umspringt. Dann jedoch hat er die Nase voll. Er kauft ihr ein Flugticket, das sie möglichst weit weg bringt – nach Afrika. Endlich können alle wieder tun, wozu sie Lust haben. Eines Nachts jedoch kommt ein Löwe auf den Hof, da er es zu Hause nicht mehr aushält: Er sollte seine Mähne kämmen und eine Schleife hinein binden. Und er bleibt nicht der einzige, der vor der Kuh aus Afrika flieht …
    Das Bilderbuch Die Kuh Rosalinde erschien 1990 und wurde kurz darauf für das Theater adaptiert. Seitdem nörgelt die Kuh Rosmarie auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum – bis sie aus Afrika zurückkommt und endlich etwas zu erzählen hat.
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    Neuigkeiten

    Grußwort von Kay Kuntze zur neuen Spielzeit

    Sehr geehrte Damen und Herren, hochverehrtes Publikum,

    nachtgeschwister

    nochmals am 3. Oktober in Altenburg

    Nach der gefeierten Premiere steht am Freitag, 3. Oktober, um 19.30 Uhr noch eine Aufführung des Schauspiels „nachtgeschwister“ auf dem Spielplan im Heizhaus ...

    Zuverlässige Kräfte für Kassendienst-Pool gesucht

    Die TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH sucht für den Besucher- / Kassendienst - Pool zuverlässige Kräfte auf geringfügiger Basis für das Landestheater Altenburg. Wer Interesse am Theater und ...

    TSCHICK - meistgespieltes Stück

    Wie die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins zur Spielzeit 2012/2013 zeigt, schlägt das auch bei Erwachsenen beliebte Jugendstück „Tschick“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf alle ...

    KeimZeit in Gera - Lassen wir es blühen!

    „Graffitis machen graue Wände lebendig, ich wünscht', ich könnt' das auch...“ Wer kennt nicht diese Zeilen aus einem der bekanntesten Keimzeit-Songs „Kling Klang“?

    Erfolgreicher Jahresabschluss 2013

    Eine positive Bilanz kann die kaufmännische Geschäftsführerin von Theater&Philharmonie Thüringen, Andrea Schappmann, anhand des vorliegenden Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2013 ziehen.
    2012 ...

    Die große Reise

    In der Reihe Wegmarken der europäischen Geschichte bringt das Puppentheaterensemble von Theater&Philharmonie Thüringen eine Inszenierung nach dem Roman von Jorge Semprún „Die große Reise“ auf die ...

    Spielzeitheft 2014/15

    Das Spielzeitheft für die neue Saison 2014/15 können Sie hier online durchblättern. Gerne schicken wir Ihnen unsere Publikationen auch postalisch zu! Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail: service@t ...

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