Jenůfa

Oper von Leoš Janáček

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Effi Briest

Stück nach dem Roman von Theodor Fontane

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Briefe des van Gogh

Mono-Oper von Grigori Frid

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Geschichten gegen die Angst (ab 5)

Nach Geschichten für die Kinderseele von Linde von Keyserlingk

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Peter Grimes

Oper von Benjamin Britten

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Die schöne Helene

Operette für Schauspieler nach Jacques Offenbach in der Bühnenfassung von Peter Hacks

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    Nächste Termine

    Ausverkauft

    Do 05.03.

    Die Eisprinzessin

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Zu höchster Schönheit strahlt das Auge auf, wenn es genießt.“
    Königin von Sizilien


    Des Teufels Großmutter steckt in einem Dornbusch fest und möchte befreit werden. Der junge König von Sizilien liegt davor in verzweifelter Sehnsucht nach der Eisprinzessin. Die Eisprinzessin sitzt auf der Spitze ihres Eisbergs und will von all dem nichts wissen.
    Aus diesen drei unterschiedlichen Bedürfnissen entsteht ein zauberhaftes Stück über die Liebe und das Glück. Der Weg dahin führt in die Hölle, auf das Meer, in fremde Kleider und Länder. Eine Welt voll Wärme und Kälte. Eine Welt des Verkleidens, des Zusich- und Zueinander-Findens.

    Mit der Eisprinzessin ist Friedrich Karl Waechter ein modernes Märchen gelungen, kunstvoll und geistreich, vielschichtig und humorvoll, poetisch und schlicht zugleich. Eine große Hommage an die Liebe, an ihre menschenverändernde und lebensgebende Kraft.


    Themen: Erste Liebe, erwachende Sexualität, Spiel mit Geschlechterrollen
    gastspiel

    Do 05.03.

    The Merchant of Venice

    19:00 Uhr, Großes Haus Gera

    gastspiel

    Fr 06.03.

    Robinson Grützke

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Robinson Grützke“ heißt das Programm, mit dem das bekannte Kabarett „academixer“ aus Leipzig am Freitag, 6. März, um 19.30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera gastiert. Ob die academixer-Sommerproduktion Lust auf den nächsten Urlaub weckt? Carolin Fischer und Ralf Bärwolff spielen in der Regie von Mathias Tretter, der alles erdacht hat. Am Klavier Enrico Wirth.

    Der Sommerurlaub, einst Höhepunkt der Beschaulichkeit: Die Tage wurden mit Frühstücksbuffet, dicken Romanen und Streitereien über dem Autoatlas gefüllt. Die Infos im Reiseführer waren immer ein bisschen zu alt, die Urlaubsorte immer ein wenig zu neu. Man war 14 Tage am Stück zusammen, länger sogar als an Weihnachten! Trotzdem versuchte man sich zu erholen – oder wenigstens braun zu werden.
    Doch das war im letzten Jahrtausend, als wir Postkarten noch mit Kugelschreiber verfassten und in bunte Mülleimer mit einem Horn drauf warfen. Inzwischen ist die Welt ein Dorf geworden, und selbst Feuerland ist höchstens ein paar Klicks entfernt. Wir buchen im Netz. Wir checken ein am Automaten, und wenn wir ins iPhone gucken, wissen wir sogar, wo wir sind.
    Ehepaar Grützke etwa wollte nach Borneo. Dass sie sich bei der Onlinebuchung vertippt haben, kommt erst raus, als sie die Tickets in der Hand halten. Aber wenn man schon mal soweit ist, mit Impfungen, Wurstkonserven und einem Dutzend Netzteilen, dann kehrt man nicht mehr um. Astrid Grützke hat sich schließlich wochenlang vor Kollegen und Nachbarn zur furchtlosen Entdeckungsreisenden stilisiert.
    Es nützt nichts. Sie müssen einfach fahren! Und dann, dann werden es doch tatsächlich unvergessene Tage in den Dschungeln und an den Stränden von – Borna.
    Kommen Sie mit! Begleiten Sie die Grützkes bei ihren Abenteuern in einer fremden Welt. Sehen Sie sie beim Verzehren exotischer Speisen, beim Feilschen mit bornesischen Straßenhändlern, beim Facebook-Posten für die Verwandten in der Ferne. Denn das Smartphone ist selbstverständlich immer dabei, und Grützke beweist: Man kann auch in Borna 9000 Fotos machen.
    Freuen Sie sich auf einen verrückten Trip in die postmoderne Reisewelt!

    Sa 07.03.

    Die schöne Helene

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Man stammt nicht ungestraft von Atreus ab, dem alten Sünder.“
    Helene


    Im Ferienparadies Griechenland ist es auch nicht mehr wie früher; der Tempel Jupiters verlottert, die Opfergaben fallen mehr als karg aus. Alle interessieren sich nur für die „Berg Ida-Geschichte“: Prinz Paris hat Venus zur schönsten Göttin gekürt – als Dank winkt ihm nun die Liebe Helenes, der Frau von König Menelaos. Priester Kalchas hat seine liebe Mühe, die Götter zu beschwichtigen. Helene beklagt das Altern ihres Mannes und liebäugelt längst mit Paris. Mit Schmiergeld überredet Paris den korrupten Kalchas, ihm Zugang zu Helenes Gemach zu verschaffen. Kalchas arrangiert die Liebesnacht – und auch die verfrühte Rückkehr des Ehemanns. Paris entkommt, doch neu verkleidet überlistet er Menelaos und entfuhrt Helene. So kann der Trojanische Krieg beginnen ...

    Jacques Offenbach (1819-1880) ist für den musikalischen Esprit und den Wortwitz seiner Operetten bekannt, mit denen er gekonnt seine Pariser Zeitgenossen aufs Korn nahm. Seine satirische Gesellschaftskritik ähnelt der des Satyrspiels im antiken Theater der Griechen. In diesem Sinne erarbeiten Olav Kröger und Deborah Epstein eine Fassung für Schauspieler, die an Offenbach angelehnt im Antikenzyklus wie ein Satyrspiel die Entführung Helenes als lustvolle Parodie zeigt.

    Sa 07.03.

    Die Eisprinzessin

    19:30 Uhr, Puppentheater Gera

    „Zu höchster Schönheit strahlt das Auge auf, wenn es genießt.“
    Königin von Sizilien


    Des Teufels Großmutter steckt in einem Dornbusch fest und möchte befreit werden. Der junge König von Sizilien liegt davor in verzweifelter Sehnsucht nach der Eisprinzessin. Die Eisprinzessin sitzt auf der Spitze ihres Eisbergs und will von all dem nichts wissen.
    Aus diesen drei unterschiedlichen Bedürfnissen entsteht ein zauberhaftes Stück über die Liebe und das Glück. Der Weg dahin führt in die Hölle, auf das Meer, in fremde Kleider und Länder. Eine Welt voll Wärme und Kälte. Eine Welt des Verkleidens, des Zusich- und Zueinander-Findens.

    Mit der Eisprinzessin ist Friedrich Karl Waechter ein modernes Märchen gelungen, kunstvoll und geistreich, vielschichtig und humorvoll, poetisch und schlicht zugleich. Eine große Hommage an die Liebe, an ihre menschenverändernde und lebensgebende Kraft.


    Themen: Erste Liebe, erwachende Sexualität, Spiel mit Geschlechterrollen

    So 08.03.

    230. Foyerkonzert

    11:00 Uhr, Konzertsaalfoyer Gera

    Hier haben Sie die Möglichkeit die Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, teilweise ergänzt durch Gäste und Ensemblemitglieder, solistisch, oder in kleinen Kammerformationen hautnah zu erleben. In einer großen musikalischen Bandbreite stellen die Künstler Ihnen Stücke, Programme oder Besetzungen vor, die ihnen besonders am Herzen liegen und die in diesem intimeren Rahmen voll zur Geltung kommen.

    So 08.03.

    Die schöne Helene

    14:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Man stammt nicht ungestraft von Atreus ab, dem alten Sünder.“
    Helene


    Im Ferienparadies Griechenland ist es auch nicht mehr wie früher; der Tempel Jupiters verlottert, die Opfergaben fallen mehr als karg aus. Alle interessieren sich nur für die „Berg Ida-Geschichte“: Prinz Paris hat Venus zur schönsten Göttin gekürt – als Dank winkt ihm nun die Liebe Helenes, der Frau von König Menelaos. Priester Kalchas hat seine liebe Mühe, die Götter zu beschwichtigen. Helene beklagt das Altern ihres Mannes und liebäugelt längst mit Paris. Mit Schmiergeld überredet Paris den korrupten Kalchas, ihm Zugang zu Helenes Gemach zu verschaffen. Kalchas arrangiert die Liebesnacht – und auch die verfrühte Rückkehr des Ehemanns. Paris entkommt, doch neu verkleidet überlistet er Menelaos und entfuhrt Helene. So kann der Trojanische Krieg beginnen ...

    Jacques Offenbach (1819-1880) ist für den musikalischen Esprit und den Wortwitz seiner Operetten bekannt, mit denen er gekonnt seine Pariser Zeitgenossen aufs Korn nahm. Seine satirische Gesellschaftskritik ähnelt der des Satyrspiels im antiken Theater der Griechen. In diesem Sinne erarbeiten Olav Kröger und Deborah Epstein eine Fassung für Schauspieler, die an Offenbach angelehnt im Antikenzyklus wie ein Satyrspiel die Entführung Helenes als lustvolle Parodie zeigt.
    Ausverkauft

    Mo 09.03.

    Geschichten gegen die Angst (ab 5)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Darum wollen die Kinder, die diese Geschichte nicht kennen, auch abends nicht einschlafen.“
    Pinguin

    Die meisten erwachsenen Menschen sind sich einig: Kinder sind glückliche Wesen, die sorgenfrei in den Tag hinein leben können. Die wahren Sorgen kommen erst im Erwachsenenalter. Aber ist es wirklich so einfach? Familientherapeutin Linde von Keyserlingk spricht es aus: „Kind zu sein, ist gar nicht einfach!“ Für eine kleine Seele sind kleine Sorgen nämlich genauso bedeutend wie große Sorgen für eine große Seele. Geschichten gegen die Angst nach Keyserlingks Geschichten für die Kinderseele nehmen die Ängste von Kindern ernst, erweitern durch Metaphern und Symbole die Anzahl der Handlungsmöglichkeiten und machen Mut, neue Wege zu gehen. Inszeniert werden sie vom mehrfach preisgekrönten Puppenspieler, Regisseur und Autor Tristan Vogt aus Nürnberg, der 1990 sein eigenes Tourneetheater „Thalias Kompagnons“ gründete, das weltweit Gastspiele gibt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.


    Kooperation im Rahmen der Städtepartnerschaft Nürnberg/Gera Tristan Vogt (Regie) vom Theater Thalias Kompagnons, Nürnberg und TPT
    Ausverkauft

    Mo 09.03.

    Geschichten gegen die Angst (ab 5)

    11:30 Uhr, Puppentheater Gera

    „Darum wollen die Kinder, die diese Geschichte nicht kennen, auch abends nicht einschlafen.“
    Pinguin

    Die meisten erwachsenen Menschen sind sich einig: Kinder sind glückliche Wesen, die sorgenfrei in den Tag hinein leben können. Die wahren Sorgen kommen erst im Erwachsenenalter. Aber ist es wirklich so einfach? Familientherapeutin Linde von Keyserlingk spricht es aus: „Kind zu sein, ist gar nicht einfach!“ Für eine kleine Seele sind kleine Sorgen nämlich genauso bedeutend wie große Sorgen für eine große Seele. Geschichten gegen die Angst nach Keyserlingks Geschichten für die Kinderseele nehmen die Ängste von Kindern ernst, erweitern durch Metaphern und Symbole die Anzahl der Handlungsmöglichkeiten und machen Mut, neue Wege zu gehen. Inszeniert werden sie vom mehrfach preisgekrönten Puppenspieler, Regisseur und Autor Tristan Vogt aus Nürnberg, der 1990 sein eigenes Tourneetheater „Thalias Kompagnons“ gründete, das weltweit Gastspiele gibt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.


    Kooperation im Rahmen der Städtepartnerschaft Nürnberg/Gera Tristan Vogt (Regie) vom Theater Thalias Kompagnons, Nürnberg und TPT
    Ausverkauft

    Di 10.03.

    Hexe Hillary geht in die Oper (ab 6)

    10:00 Uhr, Bühne am Park Gera

    Hexe Hillary ist überglücklich: Sie hat Karten für eine Opernvorstellung gewonnen. Aber was passiert dort eigentlich? Auch Wülly, die Wühlmaus, hat keine Antwort auf diese Frage. In ihrer Verzweiflung zaubert Hillary die Hexe Maria Bellacanta herbei. Von ihr erfährt sie auf anschauliche Art und Weise, dass in der Oper gesungen wird, sogar freiwillig und in verschiedenen Sprachen, dass es lustige und traurige Opern gibt, meist ein großes Orchester mitwirkt und dass dort ganze Geschichten erzählt werden.

    Peter Lund (*1965) hat mit seiner Hexe Hillary ein lustiges und spannendes Stück entwickelt, das Kindern Musik erklärt und sie mit Charme und ganz viel Hexenzauber an das Genre Musiktheater heranführt. Am Ende wissen nicht nur die freche Hexe, sondern auch die jungen Theatergäste mehr über diese so spannende und gleichzeitig so merkwürdige Gattung Oper.

    Themen: Was passiert in einer Oper? Was kann mit Musik erzählt werden? Und wie erzählt Musik?
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    Do 05.03.

    Das Traumfresserchen (ab 3)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Abg.

    „In Schlummerland ist das Wichtigste für alle Leute das Schlafen, deshalb heißt das Land auch so. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an wie viel, oder wie lange einer schläft, sondern wie gut.“
    König


    Es ist schon tragisch, wenn ausgerechnet Schlafittchen, die Prinzessin von Schlummerland, nicht schlafen kann. Sie hat Angst vor bösen Träumen. Drachen, Monster und andere gruselige Tiere besuchen sie im Schlaf. Ihre Eltern sind ratlos, denn in Schlummerland ist das allerwichtigste viel und vor allem gut schlafen zu können. Deshalb ist Schlafittchens Papa ja auch König geworden. Wie viele Gute-Nacht-Geschichten und Schlaflieder ihre Mama auch singt, die kleine Prinzessin mag am liebsten gar nicht mehr zu Bett gehen. Auch bittere Medizin schafft keine Abhilfe. Im ganzen Land weiß niemand Rat. Also muss sich der König selbst auf die Reise begeben, um am Nordpol und in den Bergen, in der Wüste und auf den Wiesen ein Mittel gegen böse Träume zu suchen.

    In der Spielfassung des Puppentheaters ist die Bühne ein Himmelbett. Mit Licht und Schatten entstehen auf der Bettdecke Welten zwischen dem Blau der Arktis und dem Rot der Prärie; die kleine Puppe wird im lebendigen Spiel zum großen Sorgenkind und einzelne Finger gestalten ein würdevolles Königspaar.
    Ausverkauft

    Fr 06.03.

    Anatevka (Fiddler on the Roof)

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Ich weiß, wir sind das auserwählte Volk. Aber könntest du nicht ab und zu mal ein anderes auserwählen?“
    Tevje


    Tevje, der Milchmann, lebt in Russland in dem kleinen Dörfchen Anatevka. Wie alle Dorfbewohner hält er streng an der Tradition fest und lebt in der ständigen Hoffnung, dass es für seine Familie einmal bessere Zeiten geben wird. Aber viel mehr noch beschäftigt ihn eine andere Sorge: Er will seine fünf Töchter an den richtigen Mann bringen. Allerdings haben diese ganz andere Vorstellungen von ihrem Zukünftigen als ihr Vater …
    Die erfolgreiche Uraufführung des Musicals fand 1964 im Imperial Theatre am New Yorker Broadway statt. Die Produktion gewann neun Tony Awards. Seither ist sie fester Bestandteil des internationalen Repertoires. Eine mal humorvoll, mal sentimental vorgetragene Familienchronik, erzählt vor dem Hintergrund weltpolitischer Umwälzungen am Beispiel einer jüdischen Dorfgemeinschaft, eine musikalische Mixtur aus russischer Folklore, Klezmer und eingängigen Songs („Wenn ich einmal reich wär'“, „Wunder, ein Wunder“, „Ist es Liebe?“) sorgen für ein packendes Musicalerlebnis.

    Sa 07.03.

    La Bohème

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Man nennt mich Mimì, aber warum weiß ich nicht.“
    Mimì

    In einer kleinen Dachgeschosswohnung in Paris führen die Freunde Rodolfo, ein leidenschaftlicher Dichter, Marcello, von Beruf Maler, Schaunard, ein Musiker und Colline, Philosoph, ein schlichtes, doch unbeschwertes Leben. Es ist Weihnachten und man beschließt, den Abend auswärts zu verbringen, anstatt in dem kalten Zimmer auszuharren und mit dem grade erst verdienten Geld die längst überfällige Miete zu bezahlen. Marcello, Colline und Schaunard gehen schon voraus, nur Rodolfo bleibt zurück – eigentlich, um einen Zeitungsartikel zu beenden, doch dann klopft die bezaubernde Mimì an die Tür … Das Libretto basiert auf einer Reihe von Erzählungen, in denen ihr Autor, Henry Mürger, eigene Erfahrungen und Begegnungen festgehalten und so ein lebendiges Bild des Künstlerlebens im Paris der 1840er Jahre gezeichnet hat. In der musikalischen Umsetzung des Opernstoffes zeigt sich ein für Puccini beispielloses Zusammenspiel von Handlung und Musik, welches die tragische Liebesgeschichte farbig und unmittelbar erzählt.

    So 08.03.

    Theaterfrühstück zu Effi Briest

    11:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    So 08.03.

    3. Kammerkonzert

    18:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Hier haben Sie die Möglichkeit die Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, teilweise ergänzt durch Gäste und Ensemblemitglieder, solistisch, oder in kleinen Kammerformationen hautnah zu erleben. In einer großen musikalischen Bandbreite stellen die Künstler Ihnen Stücke, Programme oder Besetzungen vor, die ihnen besonders am Herzen liegen und die in diesem intimeren Rahmen voll zur Geltung kommen.
    premiere

    Sa 14.03.

    Briefe des van Gogh

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Nun, ich habe mit dem Leben bezahlt für meine Arbeit.“
    Vincent


    Zu Lebzeiten verkannt und ob seiner ausdrucksstarken, farbintensiven Malweise als unverkäuflich geltend, avancierte Vincent van Gogh (1853-1890) posthum zu einem der bekanntesten und beliebtesten Maler unserer Zeit: Seine Gemälde hängen in den bedeutendsten Museen, erzielen auf Auktionen Rekordpreise und zieren als Poster oder Kalender unzählige Wohnzimmer. Sie zeugen aber nicht nur von seinem handwerklichen Können und ästhetischen Bewusstsein, sondern auch von der Radikalität und Kompromisslosigkeit eines Künstlers, der die Erwartungen des Kunstmarktes seiner Zeit bewusst ignorierte.

    Über 600 Briefe, die er zwischen 1872 und 1890 an seinen Bruder Theodorus („Theo“) van Gogh (1857-1891) schrieb, der ihn über Jahre finanziell unterstützte und seine künstlerische Arbeit erst ermöglichte, geben uns heute Einblicke in das Innere des gesellschaftlichen Außenseiters, dessen bedingungsloser Schaffensdrang als ein Symptom psychischer Krankheit gesehen werden kann.

    Die Briefe Vincents an Theo lieferten für Grigori Frid (1915-2012) den Fundus für eine Textcollage von Erlebnissen, Gemütszuständen und profund reflektierten Gedanken. Nur ungefähr einzelne Lebensstationen verfolgend, skizziert die Mono-Oper konkret musikalisch ausdeutend, sensibel und hoch emotional ein intimes Bild Vincent van Goghs.
    premiere

    So 15.03.

    Effi Briest

    18:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Ach, Luise, lass ... das ist ein zu weites Feld.“
    Herr von Briest


    Effi ist noch so jung, als der um zwanzig Jahre ältere Baron von Innstetten um ihre Hand anhält. Ihre Mutter sieht die Möglichkeit, die Tochter gut zu verheiraten, und so lässt sich Effi auf die Heirat ein; nach der Hochzeit verlässt sie mit ihrem Ehemann die Heimat. Baron von Innstetten widmet sich lieber seiner Karriere als den individuellen Bedürfnissen seiner Ehefrau und überlässt Effi sich selbst. Diese fühlt sich mit ihren Pflichten als repräsentative Frau überfordert und beginnt aus Einsamkeit und der Sehnsucht nach Zärtlichkeit eine Affäre mit Major von Crampas. Jahre später entdeckt Innstetten alte Liebesbriefe von Crampas und Effi muss für den Ehebruch büßen: Sie wird von ihrem Mann verlassen, ihre Familie verstößt sie. Schließlich stirbt die junge Frau im Alter von 29 Jahren an ihrem zerbrochenen Herzen.

    Effi Briest, erst als Zeitungsroman und 1896 schließlich als Buch erschienen, wurde zu Theodor Fontanes (1819-1898) größtem Erfolg und zu einem der wichtigsten Werke des Spätrealismus'. Der Roman zeigt deutlich den Druck der gesellschaftlichen Konventionen, denen eine junge Frau Ende des 19. Jahrhunderts immer noch ausgesetzt war und in weiten Teilen der Welt heute noch ausgesetzt ist.
    Ausverkauft

    Mo 16.03.

    die PRINZEN

    19:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Viele haben es gehofft, manche es befürchtet, kaum einer hat es für möglich
    gehalten. Nun aber ist es Tatsache: Die Prinzen schauen auf über zwanzig bewegte, rastlose und vor allem sehr erfolgreiche Jahre zurück – und sie lassen keinen Zweifel, dass auch in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.

    Ihr Erfolg besteht für die sieben Musiker in der permanenten konstruktiven Reibung, dem Enthusiasmus und dem gemeinsamen Willen, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. „Es geht nicht nur um die beiden bunten Vögel, die vorn stehen“, erklärt Sebastian Krumbiegel, „sondern wir sind eine Band, die aus fünf Sängern und zwei Instrumentalisten besteht und die alle Entscheidungen demokratisch trifft. Es geht um alle sieben, denn wenn ein Rädchen ausfällt, sind die Prinzen nicht mehr die Prinzen.“

    „Wir fühlen uns schon ein bisschen wie eine Familie und haben ein starkes
    Zusammengehörigkeitsgefühl, das wir auch sehr bewusst pflegen“, erklärt Tobias Künzel.

    Längst sind die Prinzen zu einer Institution in der deutschsprachigen Musik geworden.

    Mit über 6 Millionen verkauften Tonträgern, 16 Gold- und 6 Platinplatten, zwei Echo-Music- Awards und zahlreichen anderen Preisen sind sie eine der erfolgreichsten deutschen Popbands. Über fünf  Millionen Menschen begeisterten sie seit 1991 auf ihren Konzerten.

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    Neuigkeiten

    Trauer um Rose-Marie Grimmer

    Die Nachricht vom Tod unserer ehemaligen geschätzten Kollegin Rose-Marie Grimmer hat Künstler und Mitarbeiter von Theater&Philharmonie Thüringen  aufs Tiefste bewegt. Mit 28 Jahren kam Rose-Marie ...

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    Massensingen zur Frühlingsnacht am 27. März

    Die Stadt Altenburg und Theater&Philharmonie Thüringen behaupten, dass es anlässlich des 850-jährigen Jubiläums des ersten Aufenthaltes Barbarossas in ...

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    haben die jungen Sängerinnen und Sänger aus dem Opernstudio ihr Konzert mit Liedern, Arien und Duetten überschrieben, mit dem sie sich bei Theater&Philharmonie Thüringen vorstellen. Am Sonntag, 8. ...

    Die große Reise im März

    In der Reihe Wegmarken der europäischen Geschichte hat das Puppentheaterensemble „Die große Reise“ nach dem Roman von Jorge Semprún berührend auf die Bühne gebracht. Infolge der aufwändigen ...

    Konzert zum Muttertag

    Zum Muttertag lädt Theater&Philharmonie Thüringen zu einem Konzert ein, mit dem man Müttern garantiert eine Freude machen kann – eine Freude, die sich bestimmt noch vervielfacht, wenn die ganze ...

    Auch 2015 CARMINA BURANA open air

    Aufgrund der einhelligen Begeisterung des Publikums für die Aufführung von „Carmina Burana” zum Spielzeitausklang 2013/2014 hat sich Theater&Philharmonie Thüringen entschlossen, im Sommer 2015 das ...

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    Mit dem besonderen Zeichen Star – ausgezeichnete junge Klassik weist Konzertdramaturgin und Musikpädagogin  Lorina Mattern im ...

    Barbarossa ausgeKYFFT - eine Rockerette

    Uraufführung 10. Mai 2015 Landestheater Altenburg

    Der Sage nach ruht tief im Fels des Thüringer Kyffhäusersteins seit nunmehr einer Ewigkeit der Stauferkaiser Friederich und wartet drauf, dass man ihn ...

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