Tag der offenen Tür

Ein Erlebnis für die ganze Familie!

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Jenůfa

Oper von Leoš Janáček

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Briefe des van Gogh

Mono-Oper von Grigori Frid

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Alice im Wunderland

Kammeroper von Johannes Harneit

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Der Rosenkavalier

Komödie für Musik von Richard Strauss

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Waiting Room

Ballett mit Orchester von Silvana Schröder

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    Nächste Termine

    Mi 22.04.

    Der kleine gelbe Hund (ab 4)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    Eines Morgens ist er einfach da und winselt: Ein kleiner heimatloser Hund sitzt vor der Haustür von Mona. Draußen ist eine Hundewetter, und so nimmt Mona das tropfnasse Tier zu sich ins warme Haus. Sie beschließt, dass der Hund ein wenig bei ihr bleiben darf, aber nur vorübergehend, denn sie will in Ruhe arbeiten. Mona ist Malerin und ihre Lieblingsfarbe ist grau: blaugrau, grüngrau, steingrau, graugrau. Der kleine Hund findet grau ziemlich langweilig, und von Ruhe hält er gar nichts, er möchte lieber spielen. So stellt er den Alltag der Malerin ganz schön auf den Kopf: Er steckt seine Nase überall hinein, in Kochtöpfe, Farbtuben und natürlich auch auf den verstaubten Dachboden. Beim Stöbern entdeckt er dort ein Geheimnis der Malerin...

    Die Geschichte vom Kleinen gelben Hund erzählt von der Annäherung und Auseinandersetzung zweier starker Persönlichkeiten mit ganz eigenen Lebensvorstellungen.
    Karin Eppler (*1970) arbeitet als freie Regisseurin und Autorin für verschiedene deutschsprachige Bühnen. Für viele ihrer Inszenierungen und Theaterstücke wurde sie bereits mit namhaften Preisen ausgezeichnet.
    Restkarten

    Do 23.04.

    Der kleine gelbe Hund (ab 4)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    Eines Morgens ist er einfach da und winselt: Ein kleiner heimatloser Hund sitzt vor der Haustür von Mona. Draußen ist eine Hundewetter, und so nimmt Mona das tropfnasse Tier zu sich ins warme Haus. Sie beschließt, dass der Hund ein wenig bei ihr bleiben darf, aber nur vorübergehend, denn sie will in Ruhe arbeiten. Mona ist Malerin und ihre Lieblingsfarbe ist grau: blaugrau, grüngrau, steingrau, graugrau. Der kleine Hund findet grau ziemlich langweilig, und von Ruhe hält er gar nichts, er möchte lieber spielen. So stellt er den Alltag der Malerin ganz schön auf den Kopf: Er steckt seine Nase überall hinein, in Kochtöpfe, Farbtuben und natürlich auch auf den verstaubten Dachboden. Beim Stöbern entdeckt er dort ein Geheimnis der Malerin...

    Die Geschichte vom Kleinen gelben Hund erzählt von der Annäherung und Auseinandersetzung zweier starker Persönlichkeiten mit ganz eigenen Lebensvorstellungen.
    Karin Eppler (*1970) arbeitet als freie Regisseurin und Autorin für verschiedene deutschsprachige Bühnen. Für viele ihrer Inszenierungen und Theaterstücke wurde sie bereits mit namhaften Preisen ausgezeichnet.
    premiere

    Fr 24.04.

    Der Rosenkavalier

    19:00 Uhr, Großes Haus Gera

    „Aber die Ehe ist ein heiliger Stand.“
    Sophie


    Nach ihrer Liebesnacht werden die Marschallin Fürstin Werdenberg und ihr junger Liebhaber Octavian vom Baron Ochs von Lerchenau überrascht. Octavian entgeht seiner Entdeckung nur, indem er sich als Zofe verkleidet. Der Baron erbittet von der Marschallin einen Kavalier, der seiner zukünftigen Frau Sophie zur Verlobung eine silberne Rose überreichen soll. Die Marschallin schlägt Octavian vor, der vom Baron unerkannt bleibt und gleichzeitig als „Mariandl“ erotischen Eindruck auf ihn macht. Als Rosenkavalier begegnet Octavian Sophie. Diese gesteht ihm, dass sie den Baron nicht heiraten möchte. Als Octavian dies gegenüber dem Baron äußert, kommt es zum Duell und die Verwicklungen nehmen ihren Lauf …

    Hofmannsthal (1874-1929) siedelte seine Komödie in Wien zu Zeiten Maria Theresias an und spart nicht an barock-derber Komik und Erotik. Strauss (1864-1949) schrieb darauf eine kongeniale Musik, die dem opulenten Orchester subtile, durch den Wiener Walzer inspirierte, jede Empfindung nachmalende Klänge entlockt. Die Uraufführung 1911 an der Dresdner Hofoper wurde ein alle Erwartungen übertreffender Erfolg; bis heute ist Der Rosenkavalier Strauss‘ beliebteste und meistgespielte Oper.
    gastspiel

    Fr 24.04.

    Jochen Kowalski

    19:30 Uhr, Puppentheater Gera

    Als Schüler besuchte Jochen Kowalski mit seiner Klasse die Oper und erlebte einen beeindruckenden Abend mit Wagners „Lohengrin“. Noch vor Ort entschied der Sohn eines Brandenburger Fleischermeisters: Ich werde Sänger!

    Kowalski arbeitete zunächst als Requisiteur an der Berliner Staatsoper. Nachdem er jahrelang in der falschen Stimmlange als Tenor Gesangsunterricht bekommen hatte, wurde dann sein Talent als Countertenor entdeckt. Seine Weltkarriere in dieser besonderen Stimmlage - Kowalski nennt sich in Anlehnung an die weibliche Stimmlage Alt selbst gern Altist - begann mit Auftritten an der Komischen Oper Berlin und bei den Händel-Festspielen in Halle. Anschließend debütierte Kowalski in Salzburg, Paris und London. Sogar an der berühmten Metropolitan Opera New York trat er auf, dort sang Kowalski in der „Fledermaus“.

    Kowalski steht auch immer wieder in Japan auf der Bühne, dort werden seine Gastspiele frenetisch gefeiert. Im Anschluss ist für den Kammersänger eine Heimreise ohne Übergepäck kaum noch möglich: „In einem Interview habe ich einmal erzählt, dass ich japanische Nudeln liebe“, erklärt Kowalski. Seitdem wird er von seinen Fans jedes Mal großzügig mit Nudeln beschenkt. Seine Auftritte in Japan genießt Kowalski auch aus kulinarischen Gründen: „Dort gibt es die besten Restaurants.“ Womit er ausdrücklich nicht Sushi-Lokale meint, denn Fisch isst der Fleischersohn gar nicht. Er hat vor Ort andere Köstlichkeiten entdeckt: „Die haben in Japan das beste Fleisch, und ganz wunderbares Gemüse.“

    Was Kowalski als Sänger so einzigartig macht? Seine Vielseitigkeit. Neben dem üblichen Repertoire an Barockopern pflegt er unter anderem den Gesang von Schubert-Liedern, außerdem widmet er sich mit Leidenschaft Crossover-Projekten wie „Barock meets Jazz“. Während seiner häufigen Besuche in Moskau entdeckt er immer wieder verschollen geglaubte Perlen des sowjetischen Jazz. Musik, die er wieder auf die Bühne bringt.

    In der Show „Kurtz auf dem Sofa mit …“ wird Kowalski mit Gastgeber Andreas Kurtz über viel Privates sprechen. Dazu gehören die zwei Geburtstage, die Kowalski jedes Jahr feiert. Eine Woche vor der Show in Gera begeht er einen dieser besonderen Ehrentage: Es ist sein achter Geburtstag. So rechnet Kowalski, seit ihm im April 2007 mit einer Herz-Operation das Leben gerettet wurde.  


    www.kurz-auf-dem-sofa.de

    Sa 25.04.

    Der kleine gelbe Hund (ab 4)

    16:00 Uhr, Puppentheater Gera

    Eines Morgens ist er einfach da und winselt: Ein kleiner heimatloser Hund sitzt vor der Haustür von Mona. Draußen ist eine Hundewetter, und so nimmt Mona das tropfnasse Tier zu sich ins warme Haus. Sie beschließt, dass der Hund ein wenig bei ihr bleiben darf, aber nur vorübergehend, denn sie will in Ruhe arbeiten. Mona ist Malerin und ihre Lieblingsfarbe ist grau: blaugrau, grüngrau, steingrau, graugrau. Der kleine Hund findet grau ziemlich langweilig, und von Ruhe hält er gar nichts, er möchte lieber spielen. So stellt er den Alltag der Malerin ganz schön auf den Kopf: Er steckt seine Nase überall hinein, in Kochtöpfe, Farbtuben und natürlich auch auf den verstaubten Dachboden. Beim Stöbern entdeckt er dort ein Geheimnis der Malerin...

    Die Geschichte vom Kleinen gelben Hund erzählt von der Annäherung und Auseinandersetzung zweier starker Persönlichkeiten mit ganz eigenen Lebensvorstellungen.
    Karin Eppler (*1970) arbeitet als freie Regisseurin und Autorin für verschiedene deutschsprachige Bühnen. Für viele ihrer Inszenierungen und Theaterstücke wurde sie bereits mit namhaften Preisen ausgezeichnet.
    gastspiel

    Sa 25.04.

    Metropolitan Jazz Orchestra

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Ich glaube es gab keinen weiteren so inspirierten Melodiker auf dieser Erde seit Tschaikowski.“
    Nicht nur der große Leonard Bernstein schätze den melodischen Erfindungsreichtum seines Kollegen George Gershwin. Viele seiner Melodien sind längst zu unverwüstlichen Klassikern geworden: „Summertime“, „I got plenty o’ nuttin’“ oder „It ain’t necessarily so“ ... und natürlich dieses eine aufheulende Klarinettenglissando, das einem nicht mehr aus dem Ohr geht und zum Inbegriff von Gershwins Musik geworden ist: Der Beginn der Rhypsody in Blue, mit der junge Komponist 1924 riesige Erfolge feierte.
    Kein Zufall also, diesem originellen Komponisten des 20. Jahrhunderts, der es wie kein anderer verstand Jazz und Klassik, Unterhaltung und künstlerischen Anspruch zu verschmelzen, gerade unter diesem Titel einen ganzen Abend zu widmen. So wie die Jazzmusik unverkennbar geprägt ist von Gershwins Titel „I got Rhythm“, sind Werke wie American in Paris oder Porgy und Bess aus den Konzert- und Opernspielplänen nicht mehr wegzudenken.
    Dass Gershwin bis heute Musiker inspiriert, beweist Gordon Goodwin: Sein Big-Band-Arrangement der Rhypsody in Blue gewann 2012 einen Grammy als bestes Instrumentalarrangement. In Gera kommt es im Zuge dieses Konzerts zur Deutschen Erstaufführung.

    So 26.04.

    Der kleine gelbe Hund (ab 4)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    Eines Morgens ist er einfach da und winselt: Ein kleiner heimatloser Hund sitzt vor der Haustür von Mona. Draußen ist eine Hundewetter, und so nimmt Mona das tropfnasse Tier zu sich ins warme Haus. Sie beschließt, dass der Hund ein wenig bei ihr bleiben darf, aber nur vorübergehend, denn sie will in Ruhe arbeiten. Mona ist Malerin und ihre Lieblingsfarbe ist grau: blaugrau, grüngrau, steingrau, graugrau. Der kleine Hund findet grau ziemlich langweilig, und von Ruhe hält er gar nichts, er möchte lieber spielen. So stellt er den Alltag der Malerin ganz schön auf den Kopf: Er steckt seine Nase überall hinein, in Kochtöpfe, Farbtuben und natürlich auch auf den verstaubten Dachboden. Beim Stöbern entdeckt er dort ein Geheimnis der Malerin...

    Die Geschichte vom Kleinen gelben Hund erzählt von der Annäherung und Auseinandersetzung zweier starker Persönlichkeiten mit ganz eigenen Lebensvorstellungen.
    Karin Eppler (*1970) arbeitet als freie Regisseurin und Autorin für verschiedene deutschsprachige Bühnen. Für viele ihrer Inszenierungen und Theaterstücke wurde sie bereits mit namhaften Preisen ausgezeichnet.

    So 26.04.

    Der Rosenkavalier

    14:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Aber die Ehe ist ein heiliger Stand.“
    Sophie


    Nach ihrer Liebesnacht werden die Marschallin Fürstin Werdenberg und ihr junger Liebhaber Octavian vom Baron Ochs von Lerchenau überrascht. Octavian entgeht seiner Entdeckung nur, indem er sich als Zofe verkleidet. Der Baron erbittet von der Marschallin einen Kavalier, der seiner zukünftigen Frau Sophie zur Verlobung eine silberne Rose überreichen soll. Die Marschallin schlägt Octavian vor, der vom Baron unerkannt bleibt und gleichzeitig als „Mariandl“ erotischen Eindruck auf ihn macht. Als Rosenkavalier begegnet Octavian Sophie. Diese gesteht ihm, dass sie den Baron nicht heiraten möchte. Als Octavian dies gegenüber dem Baron äußert, kommt es zum Duell und die Verwicklungen nehmen ihren Lauf …

    Hofmannsthal (1874-1929) siedelte seine Komödie in Wien zu Zeiten Maria Theresias an und spart nicht an barock-derber Komik und Erotik. Strauss (1864-1949) schrieb darauf eine kongeniale Musik, die dem opulenten Orchester subtile, durch den Wiener Walzer inspirierte, jede Empfindung nachmalende Klänge entlockt. Die Uraufführung 1911 an der Dresdner Hofoper wurde ein alle Erwartungen übertreffender Erfolg; bis heute ist Der Rosenkavalier Strauss‘ beliebteste und meistgespielte Oper.

    So 26.04.

    Leonce und Lena

    18:00 Uhr, Bühne am Park Gera

    „Wer arbeitet, ist ein Schuft!“
    Prinz Leonce


    Leonce ist Kronprinz vom kleinen Königreich Popo. Gelangweilt von seinem ereignislosen, vorhersehbaren Leben spielt er melancholisch auf seiner Gitarre. Das Erscheinen eines komischen Kerls, der sich Valerio nennt, verspricht Abwechslung und belebt Leonces tristen Alltag. Als der Kronprinz jedoch seinen adeligen Pflichten nachkommen und die ihm unbekannte Lena vom Königreich Pippi heiraten soll, flieht Leonce mit Valerio nach Italien. Unterdessen ist auch Prinzessin Lena mit ihrer Gouvernante auf der Flucht vor der arrangierten Ehe. Die beiden Königskinder treffen unterwegs aufeinander. Ohne zu wissen, mit wem er es zu tun hat, verliebt sich Leonce Hals über Kopf in Lena. Georg Büchner, selbst jung verstorben, hat eine bissige Komödie geschrieben, die voll skurriler Charaktere ist. Die Regisseurin Catherine Umbdenstock hat mir ihrer Besetzung die Rollen noch mehr auf den Kopf gestellt: So wird Valerio von einer Frau, Rosetta hingegen von einem Mann gespielt. Leonce und den König hält man auf den ersten Blick auch nicht für Vater und Sohn.
    Das Spiel mit der ethnischen Herkunft und den Geschlechtern spiegelt auch die Unsicherheiten der jungen Protagonisten: „O, wer einmal jemand Anders sein könnte!“, klagt Leonce. Das Gefühl der Verlassenheit, der Nutzlosigkeit des eigenen Daseins ist symptomatisch für das 21. Jahrhundert. „Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte (…) ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller, unsere große Depression ist unser Leben.“ (Fightclub)
    Trotz der melancholischen Grundeinstellung des Prinzen, verspricht der Theaterabend ein heiterer zu werden, nicht zuletzt weil dem Stück beigefügte Lieder der letzten Jahrzehnte die Stimmung immer wieder auflockern. 
    Ausverkauft

    Di 28.04.

    Die Kuh Rosmarie (ab 5)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „... aber seit dieses Flugzeug mit dieser Kuh gelandet ist, ist alles anders ...“
    Erzählerin


    Eigentlich könnten alle Bauernhoftiere glücklich sein. Aber die Kuh Rosmarie hat an allen etwas auszusetzen. Das Schwein soll sich nicht schmutzig machen, der Hund länger kauen und der Goldfisch sich endlich eine Badehose anziehen. Lange Zeit beobachtet der Bauer, wie Rosmarie mit den anderen umspringt. Dann jedoch hat er die Nase voll. Er kauft ihr ein Flugticket, das sie möglichst weit weg bringt – nach Afrika. Endlich können alle wieder tun, wozu sie Lust haben. Eines Nachts jedoch kommt ein Löwe auf den Hof, da er es zu Hause nicht mehr aushält: Er sollte seine Mähne kämmen und eine Schleife hinein binden. Und er bleibt nicht der einzige, der vor der Kuh aus Afrika flieht …
    Das Bilderbuch Die Kuh Rosalinde erschien 1990 und wurde kurz darauf für das Theater adaptiert. Seitdem nörgelt die Kuh Rosmarie auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum – bis sie aus Afrika zurückkommt und endlich etwas zu erzählen hat.
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    Mi 22.04.

    Geschichten gegen die Angst (ab 5)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Abg.

    „Darum wollen die Kinder, die diese Geschichte nicht kennen, auch abends nicht einschlafen.“
    Pinguin

    Die meisten erwachsenen Menschen sind sich einig: Kinder sind glückliche Wesen, die sorgenfrei in den Tag hinein leben können. Die wahren Sorgen kommen erst im Erwachsenenalter. Aber ist es wirklich so einfach? Familientherapeutin Linde von Keyserlingk spricht es aus: „Kind zu sein, ist gar nicht einfach!“ Für eine kleine Seele sind kleine Sorgen nämlich genauso bedeutend wie große Sorgen für eine große Seele. Geschichten gegen die Angst nach Keyserlingks Geschichten für die Kinderseele nehmen die Ängste von Kindern ernst, erweitern durch Metaphern und Symbole die Anzahl der Handlungsmöglichkeiten und machen Mut, neue Wege zu gehen. Inszeniert werden sie vom mehrfach preisgekrönten Puppenspieler, Regisseur und Autor Tristan Vogt aus Nürnberg, der 1990 sein eigenes Tourneetheater „Thalias Kompagnons“ gründete, das weltweit Gastspiele gibt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.


    Kooperation im Rahmen der Städtepartnerschaft Nürnberg/Gera Tristan Vogt (Regie) vom Theater Thalias Kompagnons, Nürnberg und TPT
    entfällt!

    Mi 22.04.

    Hat Opa einen Anzug an? (ab 6)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Abg.

    „Wo ist denn der Opa jetzt?“
    Bruno


    Bruno hatte seinen Opa sehr gern. Opa hatte ihm alles erklärt und gezeigt, zum Beispiel wie man kleine Pfeifen aus einem Ast schnitzt, sich ganz nahe an ein Reh heranpirscht, wie die Pilze im Wald heißen und woran man sie erkennt … Und nun war Opa tot. Die Erwachsenen sagten: „Opa ist von uns gegangen.“ Bruno sah aber, dass er in seinem Anzug und mit geschlossenen Augen ganz still da lag. Später fragte Bruno: „Wo ist Opa jetzt?“ Einige sagten: „Auf dem Friedhof.“ Sein Papa sagte: „Im Himmel.“ „Ja, was denn jetzt?“, fragte Bruno. Er wusste ganz genau, dass jemand nicht an zwei Orten gleichzeitig sein konnte. Früher war er zum Opa gelaufen und hatte ihn gefragt. Aber jetzt?

    Thema: Erste Begegnung mit dem Tod

    Do 23.04.

    Waiting Room

    14:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Die reine Beobachtung ist die Energie, die das, was ist, verwandelt.“
    Krishnamurti


    Wer kennt sie nicht, die sonderbare Stimmung in der Abflughalle eines internationalen Flughafens? Menschen verschiedenster Nationalitäten treffen aufeinander, kommunizieren leise, beäugen sich diskret und doch voller Neugier oder auch voller Misstrauen. Nervosität, Flugangst und Heimweh werden mit Süßigkeiten, Medikamenten, Nikotin oder Alkohol therapiert; es wird in unzähligen Sprachen getuschelt, halblaut Konversation betrieben und hysterisch gelacht. Geschäftliche Angelegenheiten werden mittels Laptop und Smartphone bis kurz vor dem Abflug geregelt. Es ist viel in Bewegung – aber eigentlich bewegt sich nichts.
    Der offene Raum eines Wartesaals mit seinen großen Fensterfronten ist quasi die Vitrine, in der menschliche Individuen in einer Ausnahmesituation zur Schau gestellt und beobachtet werden. Charakterstudien werden zu Bewegungsstudien – nonverbal, athletisch, mal humoristisch, mal bedrohlich. Waiting Room handelt von Menschen, die sich in einer öffentlichen, dennoch geschlossenen Zone aufhalten, sich darin eher zufällig oder auch zwangsweise begegnen, sich den vorgegebenen Ablaufen unterordnen, Regeln einhalten, die flüchtig erscheinen und doch wartend verharren.  Ein Raum, ein Ort des Kommens und Gehens, eine Zwischenstation, eine Zwischenlandung vor dem Abflug mit der Sehnsucht auf eine baldige Ankunft.

    Der Brite Tom Hodge, 1975 in London geboren und im australischen Melbourne aufgewachsen, schrieb zahlreiche Film- und Theatermusiken sowie Werbetrailer für Weltfirmen und internationale Events. Im Auftrag von Theater&Philharmonie Thüringen komponiert er die Ballettmusik für großes Orchester für Silvana Schröders neuesten Ballettabend.

    Fr 24.04.

    Effi Briest

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Ach, Luise, lass ... das ist ein zu weites Feld.“
    Herr von Briest


    Effi ist noch so jung, als der um zwanzig Jahre ältere Baron von Innstetten um ihre Hand anhält. Ihre Mutter sieht die Möglichkeit, die Tochter gut zu verheiraten, und so lässt sich Effi auf die Heirat ein; nach der Hochzeit verlässt sie mit ihrem Ehemann die Heimat. Baron von Innstetten widmet sich lieber seiner Karriere als den individuellen Bedürfnissen seiner Ehefrau und überlässt Effi sich selbst. Diese fühlt sich mit ihren Pflichten als repräsentative Frau überfordert und beginnt aus Einsamkeit und der Sehnsucht nach Zärtlichkeit eine Affäre mit Major von Crampas. Jahre später entdeckt Innstetten alte Liebesbriefe von Crampas und Effi muss für den Ehebruch büßen: Sie wird von ihrem Mann verlassen, ihre Familie verstößt sie. Schließlich stirbt die junge Frau im Alter von 29 Jahren an ihrem zerbrochenen Herzen.

    Effi Briest, erst als Zeitungsroman und 1896 schließlich als Buch erschienen, wurde zu Theodor Fontanes (1819-1898) größtem Erfolg und zu einem der wichtigsten Werke des Spätrealismus'. Der Roman zeigt deutlich den Druck der gesellschaftlichen Konventionen, denen eine junge Frau Ende des 19. Jahrhunderts immer noch ausgesetzt war und in weiten Teilen der Welt heute noch ausgesetzt ist.
    premiere

    Mi 29.04.

    Kleists Kohlhaas

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „... und tröste dich: dir soll Gerechtigkeit widerfahren!“
    Michael Kohlhaas


    Dekadenz, Korruption, Mord. Der Pferdehändler Michael Kohlhaas sieht sich mit einem übermächtigen System undurchschaubarer politischer Abhängigkeiten konfrontiert, als ihm zwei Pferde willkürlich und ohne gesetzliche Grundlage abgenommen werden. Er beschließt, unter Einsatz all seiner Möglichkeiten und seines Lebens für Gerechtigkeit zu kämpfen und stößt dabei immer tiefer in einen amoralischen Sumpf vor. Plötzlich spielt ihm das Schicksal einen entscheidenden Trumpf in die Hände. Wird er Genugtuung erfahren? Trailer hier ansehen

    Do 30.04.

    Kleists Kohlhaas

    10:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „... und tröste dich: dir soll Gerechtigkeit widerfahren!“
    Michael Kohlhaas


    Dekadenz, Korruption, Mord. Der Pferdehändler Michael Kohlhaas sieht sich mit einem übermächtigen System undurchschaubarer politischer Abhängigkeiten konfrontiert, als ihm zwei Pferde willkürlich und ohne gesetzliche Grundlage abgenommen werden. Er beschließt, unter Einsatz all seiner Möglichkeiten und seines Lebens für Gerechtigkeit zu kämpfen und stößt dabei immer tiefer in einen amoralischen Sumpf vor. Plötzlich spielt ihm das Schicksal einen entscheidenden Trumpf in die Hände. Wird er Genugtuung erfahren? Trailer hier ansehen
    spezial

    Fr 01.05.

    Tag der offenen Tür

    11:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Blick hinter die Kulissen • Let´s Dance • Mitmachangebote • Technik-Show • Präsentationen • Schnitzeljagd • Musik • Begegnungen • Kulinarisches

    Mit der Köstritzer Jazzband im Musik- und Tanzgarten

    In diesem Jahr laden wir am 1. Mai zum Tag der offenen Tür ins Landestheater Altenburg ein! Bei freiem Eintritt für Kinder und einem symbolischen Eintrittspreis von einem Euro für Erwachsene gibt es im prachtvollen, 1871 feierlich eröffneten ehemaligen herzoglichen Hoftheater viel zu entdecken. Ob beim Gang über die Bühne, einer Schnitzeljagd durchs Theater oder zahlreichen Mitmachangeboten, es wird für jede Altersstufe etwas geboten. Nach dem großen Erfolg von Let´s Dance zum Tag der offenen Tür in Gera, wollen wir diesen Spaß auch den Altenburgern nicht vorenthalten. Gleich 11.00 Uhr zur Eröffnung werden die tanzenden Künstler vorgestellt und man kann sich als deren Partner bewerben. Die einstudierten Choreografien werden 15:00 Uhr in einer fulminanten Show präsentiert.
    Im Rahmen des Theaterfrühstücks zu Barbarossa ausgeKYFFt erfahren Sie ab 11:30 Uhr einiges über die Rockerette, deren Uraufführung mit Spannung erwartet wird. Die Technik-Show um 13.30 Uhr präsentiert interessante Bühneneffekte. Um 16:00 Uhr präsentieren die Spartenleiter den Spielplan 2015/16. Und ab 19:30 Uhr ist – mit separatem Eintritt – Silvana Schröders Ballett mit Orchester Waiting Room zu erleben.
    Zudem bringt das Puppentheater verschiedene Szenen auf die Bühne, das Kinder- und Jugendballett schwingt das Tanzbein und die Köstritzer Jazzband sorgt für gute Stimmung. Und, und, und …

    Fr 01.05.

    Theaterfrühstück | Barbarossa ausgeKYFFt

    11:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Fr 01.05.

    Waiting Room

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Die reine Beobachtung ist die Energie, die das, was ist, verwandelt.“
    Krishnamurti


    Wer kennt sie nicht, die sonderbare Stimmung in der Abflughalle eines internationalen Flughafens? Menschen verschiedenster Nationalitäten treffen aufeinander, kommunizieren leise, beäugen sich diskret und doch voller Neugier oder auch voller Misstrauen. Nervosität, Flugangst und Heimweh werden mit Süßigkeiten, Medikamenten, Nikotin oder Alkohol therapiert; es wird in unzähligen Sprachen getuschelt, halblaut Konversation betrieben und hysterisch gelacht. Geschäftliche Angelegenheiten werden mittels Laptop und Smartphone bis kurz vor dem Abflug geregelt. Es ist viel in Bewegung – aber eigentlich bewegt sich nichts.
    Der offene Raum eines Wartesaals mit seinen großen Fensterfronten ist quasi die Vitrine, in der menschliche Individuen in einer Ausnahmesituation zur Schau gestellt und beobachtet werden. Charakterstudien werden zu Bewegungsstudien – nonverbal, athletisch, mal humoristisch, mal bedrohlich. Waiting Room handelt von Menschen, die sich in einer öffentlichen, dennoch geschlossenen Zone aufhalten, sich darin eher zufällig oder auch zwangsweise begegnen, sich den vorgegebenen Ablaufen unterordnen, Regeln einhalten, die flüchtig erscheinen und doch wartend verharren.  Ein Raum, ein Ort des Kommens und Gehens, eine Zwischenstation, eine Zwischenlandung vor dem Abflug mit der Sehnsucht auf eine baldige Ankunft.

    Der Brite Tom Hodge, 1975 in London geboren und im australischen Melbourne aufgewachsen, schrieb zahlreiche Film- und Theatermusiken sowie Werbetrailer für Weltfirmen und internationale Events. Im Auftrag von Theater&Philharmonie Thüringen komponiert er die Ballettmusik für großes Orchester für Silvana Schröders neuesten Ballettabend.

    So 03.05.

    Waiting Room

    14:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Die reine Beobachtung ist die Energie, die das, was ist, verwandelt.“
    Krishnamurti


    Wer kennt sie nicht, die sonderbare Stimmung in der Abflughalle eines internationalen Flughafens? Menschen verschiedenster Nationalitäten treffen aufeinander, kommunizieren leise, beäugen sich diskret und doch voller Neugier oder auch voller Misstrauen. Nervosität, Flugangst und Heimweh werden mit Süßigkeiten, Medikamenten, Nikotin oder Alkohol therapiert; es wird in unzähligen Sprachen getuschelt, halblaut Konversation betrieben und hysterisch gelacht. Geschäftliche Angelegenheiten werden mittels Laptop und Smartphone bis kurz vor dem Abflug geregelt. Es ist viel in Bewegung – aber eigentlich bewegt sich nichts.
    Der offene Raum eines Wartesaals mit seinen großen Fensterfronten ist quasi die Vitrine, in der menschliche Individuen in einer Ausnahmesituation zur Schau gestellt und beobachtet werden. Charakterstudien werden zu Bewegungsstudien – nonverbal, athletisch, mal humoristisch, mal bedrohlich. Waiting Room handelt von Menschen, die sich in einer öffentlichen, dennoch geschlossenen Zone aufhalten, sich darin eher zufällig oder auch zwangsweise begegnen, sich den vorgegebenen Ablaufen unterordnen, Regeln einhalten, die flüchtig erscheinen und doch wartend verharren.  Ein Raum, ein Ort des Kommens und Gehens, eine Zwischenstation, eine Zwischenlandung vor dem Abflug mit der Sehnsucht auf eine baldige Ankunft.

    Der Brite Tom Hodge, 1975 in London geboren und im australischen Melbourne aufgewachsen, schrieb zahlreiche Film- und Theatermusiken sowie Werbetrailer für Weltfirmen und internationale Events. Im Auftrag von Theater&Philharmonie Thüringen komponiert er die Ballettmusik für großes Orchester für Silvana Schröders neuesten Ballettabend.
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    Neuigkeiten

    Jekyll & Hyde für Weltenbauer Award nominiert

    Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft (DTHG) hat in diesem Jahr den „Weltenbauer Award“ ins Leben gerufen. Die DTHG verleiht erstmals den Preis für die überzeugendste technische Umsetzung einer ...

    Amira Elmadfa stellt in den Kaiserwerken aus

    Amira Elmadfa, seit Spielzeitbeginn als Sängerin bei Theater&Philharmonie Thüringen engagiert, stellt sich jetzt in Gera mit ihren Bildern vor. Ihre Ausstellung mit 30 Werken  „Die Farbe den Raum ...

    Theatervereine küren Publikumslieblinge

    Theaterbesucher können mit abstimmen

    Die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. und die Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e. V. küren auch am Ende dieser ...

    Öffentliche Spielplan-Präsentation 2015/2016

    23. April Puppentheater Gera - 1. Mai Heizhaus Altenburg

    Nach der Spielplan-Pressekonferenz am Vormittag lädt Theater&Philharmonie Thüringen am Donnerstag, 23. April, um 19.30 Uhr ins Puppentheater ...

    Alice im Wunderland - Kammeroper von Harneit

    Uraufführung des Auftragswerkes für den Theaterkinderchor

    Am 2. Mai um  15:00 Uhr präsentiert sich der Theaterkinderchor mit einer Uraufführung in der Bühne am Park Gera: „Alice im Wunderland“ ist ein ...

    Intendant Kay Kuntze verlängert Vertrag bis 2018

    Pressemitteilung des Aufsichtsratsvorsitzende von Theater und Philharmonie Thüringen GmbH

    Kay Kuntze, seit 2011 Generalintendant von Theater und Philharmonie Thüringen (TPT), und die Vertreter der ...

    Kaufmännische Geschäftsführerin verlässt Theater

    Pressemitteilung des Aufsichtsratsvorsitzenden von Theater und Philharmonie Thüringen GmbH

    Andrea Schappmann, seit 2011 kaufmännische Geschäftsführerin der Theater- und Philharmonie Thüringen GmbH, ...

    1. Mai - Tag der offenen Tür im Landestheater

    In diesem Jahr lädt Theater&Philharmonie Thüringen am 1. Mai zum Tag der offenen Tür ins Landestheater Altenburg ein! Bei freiem Eintritt für Kinder und einem symbolischen Eintrittspreis von einem ...

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