Tag der offenen Tür

Ein Erlebnis für die ganze Familie!

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Jenůfa

Oper von Leoš Janáček

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Briefe des van Gogh

Mono-Oper von Grigori Frid

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Die schöne Helene

Operette für Schauspieler nach Jacques Offenbach in der Bühnenfassung von Peter Hacks

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    Nächste Termine

    Ausverkauft

    Fr 27.03.

    Sebastian Fitzek

    19:30 Uhr, Puppentheater Gera

    Für die Show Kurtz auf dem Sofa mit ... begrüßt Andreas Kurtz, der bekannteste Gesellschaftskolumnist Berlins, jeden Monat einen interessanten Zeitgenossen. Das Publikum darf sich auf Einblicke in das Leben und die Arbeit der Prominenten freuen. Am 27.3.2015 nimmt Bestsellerautor Sebastian Fitzek auf unserem Sofa Platz. 

    Er ist der deutsche Star des Psychothrillers. Seit 2006 schreibt Sebastian Fitzek Bücher, die allesamt zu Bestsellern wurden. Gleich sein erster Roman Die Therapie eroberte die Taschenbuch- Bestsellerlisten von Stern und Spiegel. Fitzeks Bücher werden in 24 Sprachen übersetzt und machen süchtig. Als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Fitzek auch in den USA und Großbritannien, der Heimat des Spannungsromans. 

    Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, studierte zuerst Tiermedizin, dann Jura. Er promovierte im Urheberrecht und arbeitete als Chefredakteur und Programmdirektor für verschiedene Radiostationen. Was ihn daran gereizt hat, sein erstes Buch zu schreiben? Die Frage, ob er es kann. Fitzek kann. Und wie.

    Kein anderer deutscher Autor konfrontiert seine Leser derart schonungslos mit den Abgründen der menschlichen Seele. Fitzek, der mit seiner Familie in Berlin lebt, steht für Psychothriller voller unerwarteter Wendungen, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Inzwischen sind für alle seiner Werke die Filmrechte vergeben. Fitzeks Schreibtisch steht in einem kleinen Wintergarten mit Blick auf einen Teich. In dieser idyllischen Umgebung verfasst er grausam spannende Werke wie Der Augensammler oder Passagier 23.

    Mitmachen erwünscht: Wer Lust hat, kann Sebastian Fitzek über post@kurtz-auf-dem-sofa.de selbst Fragen stellen. Antworten auf die besten gibt es dann während der Show.

    premiere

    Fr 27.03.

    Jenůfa

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Nur brannte es wie Feuer auf den Händen. Da fühlte ich von Stund' an, dass ich eine Mörderin bin!“
    Die Küsterin


    Jenůfa hält ihre Schwangerschaft geheim und erwartet Nachricht von Stewa. Sie fürchtet, dass er zum Militärdienst eingezogen und sie somit als Unverheiratete der Schande preisgegeben wird. Betrunken kehrt ihr Geliebter zurück. Ihre Ziehmutter, die Küsterin Buryja, erhebt jedoch Einspruch gegen die Hochzeit, bis Stewa es schafft, ein Jahr nüchtern zu bleiben. Dieser versichert Jenůfa, dass er sie niemals verlassen werde. Stewas oft gewalttätiger Stiefbruder Laca liebt Jenůfa ebenfalls und ist eifersüchtig. Eine tragische und zugleich ergreifende Geschichte nimmt ihren Lauf.

    Mit emotionaler Wucht erzählt der Komponist die Geschichte um Jenůfa, die von Gewalt und Schande, Schuld und Sühne geprägt ist. Janáček (1854-1928) gelang mit seiner Oper erst zwölf Jahre nach der Uraufführung 1904 in Brünn mit einer Aufführung am Prager Nationaltheater der große Durchbruch. Die Melodik der Oper ist tief in der nationalen Volksmusik verwurzelt und zeigt eine dafür charakteristische Harmonik mit überwiegend dunklen und satten Farbtönen.

    Sa 28.03.

    Das Traumfresserchen (ab 3)

    16:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „In Schlummerland ist das Wichtigste für alle Leute das Schlafen, deshalb heißt das Land auch so. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an wie viel, oder wie lange einer schläft, sondern wie gut.“
    König


    Es ist schon tragisch, wenn ausgerechnet Schlafittchen, die Prinzessin von Schlummerland, nicht schlafen kann. Sie hat Angst vor bösen Träumen. Drachen, Monster und andere gruselige Tiere besuchen sie im Schlaf. Ihre Eltern sind ratlos, denn in Schlummerland ist das allerwichtigste viel und vor allem gut schlafen zu können. Deshalb ist Schlafittchens Papa ja auch König geworden. Wie viele Gute-Nacht-Geschichten und Schlaflieder ihre Mama auch singt, die kleine Prinzessin mag am liebsten gar nicht mehr zu Bett gehen. Auch bittere Medizin schafft keine Abhilfe. Im ganzen Land weiß niemand Rat. Also muss sich der König selbst auf die Reise begeben, um am Nordpol und in den Bergen, in der Wüste und auf den Wiesen ein Mittel gegen böse Träume zu suchen.

    In der Spielfassung des Puppentheaters ist die Bühne ein Himmelbett. Mit Licht und Schatten entstehen auf der Bettdecke Welten zwischen dem Blau der Arktis und dem Rot der Prärie; die kleine Puppe wird im lebendigen Spiel zum großen Sorgenkind und einzelne Finger gestalten ein würdevolles Königspaar.

    Sa 28.03.

    Leonce und Lena

    19:30 Uhr, Bühne am Park Gera

    „Wer arbeitet, ist ein Schuft!“
    Prinz Leonce


    Leonce ist Kronprinz vom kleinen Königreich Popo. Gelangweilt von seinem ereignislosen, vorhersehbaren Leben spielt er melancholisch auf seiner Gitarre. Das Erscheinen eines komischen Kerls, der sich Valerio nennt, verspricht Abwechslung und belebt Leonces tristen Alltag. Als der Kronprinz jedoch seinen adeligen Pflichten nachkommen und die ihm unbekannte Lena vom Königreich Pippi heiraten soll, flieht Leonce mit Valerio nach Italien. Unterdessen ist auch Prinzessin Lena mit ihrer Gouvernante auf der Flucht vor der arrangierten Ehe. Die beiden Königskinder treffen unterwegs aufeinander. Ohne zu wissen, mit wem er es zu tun hat, verliebt sich Leonce Hals über Kopf in Lena. Georg Büchner, selbst jung verstorben, hat eine bissige Komödie geschrieben, die voll skurriler Charaktere ist. Die Regisseurin Catherine Umbdenstock hat mir ihrer Besetzung die Rollen noch mehr auf den Kopf gestellt: So wird Valerio von einer Frau, Rosetta hingegen von einem Mann gespielt. Leonce und den König hält man auf den ersten Blick auch nicht für Vater und Sohn.
    Das Spiel mit der ethnischen Herkunft und den Geschlechtern spiegelt auch die Unsicherheiten der jungen Protagonisten: „O, wer einmal jemand Anders sein könnte!“, klagt Leonce. Das Gefühl der Verlassenheit, der Nutzlosigkeit des eigenen Daseins ist symptomatisch für das 21. Jahrhundert. „Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte (…) ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller, unsere große Depression ist unser Leben.“ (Fightclub)
    Trotz der melancholischen Grundeinstellung des Prinzen, verspricht der Theaterabend ein heiterer zu werden, nicht zuletzt weil dem Stück beigefügte Lieder der letzten Jahrzehnte die Stimmung immer wieder auflockern. 

    So 29.03.

    Das Traumfresserchen (ab 3)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „In Schlummerland ist das Wichtigste für alle Leute das Schlafen, deshalb heißt das Land auch so. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an wie viel, oder wie lange einer schläft, sondern wie gut.“
    König


    Es ist schon tragisch, wenn ausgerechnet Schlafittchen, die Prinzessin von Schlummerland, nicht schlafen kann. Sie hat Angst vor bösen Träumen. Drachen, Monster und andere gruselige Tiere besuchen sie im Schlaf. Ihre Eltern sind ratlos, denn in Schlummerland ist das allerwichtigste viel und vor allem gut schlafen zu können. Deshalb ist Schlafittchens Papa ja auch König geworden. Wie viele Gute-Nacht-Geschichten und Schlaflieder ihre Mama auch singt, die kleine Prinzessin mag am liebsten gar nicht mehr zu Bett gehen. Auch bittere Medizin schafft keine Abhilfe. Im ganzen Land weiß niemand Rat. Also muss sich der König selbst auf die Reise begeben, um am Nordpol und in den Bergen, in der Wüste und auf den Wiesen ein Mittel gegen böse Träume zu suchen.

    In der Spielfassung des Puppentheaters ist die Bühne ein Himmelbett. Mit Licht und Schatten entstehen auf der Bettdecke Welten zwischen dem Blau der Arktis und dem Rot der Prärie; die kleine Puppe wird im lebendigen Spiel zum großen Sorgenkind und einzelne Finger gestalten ein würdevolles Königspaar.

    So 29.03.

    Jenůfa

    14:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Nur brannte es wie Feuer auf den Händen. Da fühlte ich von Stund' an, dass ich eine Mörderin bin!“
    Die Küsterin


    Jenůfa hält ihre Schwangerschaft geheim und erwartet Nachricht von Stewa. Sie fürchtet, dass er zum Militärdienst eingezogen und sie somit als Unverheiratete der Schande preisgegeben wird. Betrunken kehrt ihr Geliebter zurück. Ihre Ziehmutter, die Küsterin Buryja, erhebt jedoch Einspruch gegen die Hochzeit, bis Stewa es schafft, ein Jahr nüchtern zu bleiben. Dieser versichert Jenůfa, dass er sie niemals verlassen werde. Stewas oft gewalttätiger Stiefbruder Laca liebt Jenůfa ebenfalls und ist eifersüchtig. Eine tragische und zugleich ergreifende Geschichte nimmt ihren Lauf.

    Mit emotionaler Wucht erzählt der Komponist die Geschichte um Jenůfa, die von Gewalt und Schande, Schuld und Sühne geprägt ist. Janáček (1854-1928) gelang mit seiner Oper erst zwölf Jahre nach der Uraufführung 1904 in Brünn mit einer Aufführung am Prager Nationaltheater der große Durchbruch. Die Melodik der Oper ist tief in der nationalen Volksmusik verwurzelt und zeigt eine dafür charakteristische Harmonik mit überwiegend dunklen und satten Farbtönen.
    Ausverkauft

    Mi 01.04.

    Pettersson und Findus (ab 4)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    Es ist eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft für Kinder, die auch Erwachsenen viel Spaß macht: Der nur mit seinen Hühnern lebende alte Pettersson ist schon ein bisschen schrullig. Wie er zu einem Kater kommt, der Abwechslung in sein Leben bringt, führt die Geschichte vor. Als Pettersson sich daran macht, für Kater Findus eine Geburtstagstorte zu backen, türmen sich die Probleme, denn bei Pettersson ist nichts an seinem Platz – oder einfacher gesagt: Es ist ziemlich liederlich ... Ob es da am Ende noch eine Riesenpfannkuchengeburtstagstorte geben wird?
    Ausverkauft

    Do 02.04.

    Pettersson und Findus (ab 4)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    Es ist eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft für Kinder, die auch Erwachsenen viel Spaß macht: Der nur mit seinen Hühnern lebende alte Pettersson ist schon ein bisschen schrullig. Wie er zu einem Kater kommt, der Abwechslung in sein Leben bringt, führt die Geschichte vor. Als Pettersson sich daran macht, für Kater Findus eine Geburtstagstorte zu backen, türmen sich die Probleme, denn bei Pettersson ist nichts an seinem Platz – oder einfacher gesagt: Es ist ziemlich liederlich ... Ob es da am Ende noch eine Riesenpfannkuchengeburtstagstorte geben wird?

    Do 02.04.

    Pettersson und Findus (ab 4)

    14:00 Uhr, Puppentheater Gera

    Es ist eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft für Kinder, die auch Erwachsenen viel Spaß macht: Der nur mit seinen Hühnern lebende alte Pettersson ist schon ein bisschen schrullig. Wie er zu einem Kater kommt, der Abwechslung in sein Leben bringt, führt die Geschichte vor. Als Pettersson sich daran macht, für Kater Findus eine Geburtstagstorte zu backen, türmen sich die Probleme, denn bei Pettersson ist nichts an seinem Platz – oder einfacher gesagt: Es ist ziemlich liederlich ... Ob es da am Ende noch eine Riesenpfannkuchengeburtstagstorte geben wird?

    Do 02.04.

    7. Philharmonisches Konzert 2014/15

    19:30 Uhr, Konzertsaal Gera

    • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Matthäus-Passion BWV 244
    Das christliche Osterfest feiert nicht nur die Auferstehung Jesu, sondern in den Wochen zuvor wird auch dem Leiden und dem Tod von Christus gedacht. Wie könnte man dies feierlicher und musikalischer tun, als mit Bachs Matthäus-Passion, die die biblische Geschichte an Hand der Texte des Matthäus-Evangeliums, freien Dichtungen und Kirchenliedern nacherzählt und emotional erfahrbar macht. Die Musik ist dabei so dramatisch, dass sie 1727 zunächst als viel zu „opernhaft“ für die Kirche kritisiert wurde. Besonders eindrückliche und bekannte Beispiele für Bachs bildhaften Kompositionsstil sind das Zerreißen des Vorhangs im Tempel und das klangvolle Erdbeben beim Tod Jesu.
    Als der 20-jährige Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahre 1829 dieses Werk erstmals wieder aufführte, staunte man über „die Großartigkeit des Baues, ... die Fülle der Melodien, über den reichen Ausdruck der Empfindungen, der Leidenschaft, über die Wucht der dramatischen Wirkung.“ Seit dem hat sich diese Passion als eins der beliebtesten Werke zu Osterzeit in Kirche und Konzertsaal durchgesetzt.
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    Ausverkauft

    Sa 28.03.

    Cinderella

    17:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!“
    Aschenputtel


    Aschenputtel wird von seiner Stiefmutter zu allerhand unangenehmer Arbeit gezwungen und darf im Gegensatz zu seinen Stiefschwestern nicht mit auf den Ball des Prinzen. Da kommen ihm Feen zu Hilfe: Sie bringen das Mädchen in ihr Reich, kleiden es festlich ein und geleiten es zum königlichen Hof. Dort zieht die schöne Unbekannte alle Blicke auf sich. Der Prinz verliebt sich augenblicklich in das schöne Aschenputtel und gesteht ihm seine Liebe – sehr zum Ärger der beiden neidischen Stiefschwestern, die Aschenputtel aber nicht erkennen. Sobald es Mitternacht schlägt, verlässt Aschenputtel fluchtartig den Königshof, um rechtzeitig wieder zu Hause zu sein. Auf der Flucht verliert es einen Schuh. Mit Hilfe dieses Beweismittels macht sich der Prinz auf die Suche nach dem schönen Mädchen.

    Das bekannte Aschenputtel-Märchen der Brüder Grimm wird von Peter Werner-Ranke als klassisches Handlungsballett für die ganze Familie und in märchenhaftem Zauber auf die Bühne gebracht.
    gastspiel

    Sa 28.03.

    TRAUMZIELE

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Wissen Sie, was wirklich genial ist? Es gibt ganz viele Gemeinsamkeiten zwischen einem Flughafen und der EU. Zum Beispiel treffen sich hier wie da auf engstem Raum Menschen verschiedenster Nationalitäten, Religionen und Einkommen. Der einzige Unterschied besteht eigentlich nur darin, dass die Menschen auf einem Flughafen nicht nur wissen wo sie herkommen, sondern vor allem wohin die Reise gehen soll. So gesehen sind die Entscheidungen, die auf einem Flughafen getroffen werden gegenüber denen in Brüssel etwas – sagen wir – fundierter…

    Bleibt nur noch die Frage, was länger hält – Flughafen oder EU? Am Schönsten wäre natürlich beides, aber das ist dann wohl doch ein Traumziel, denn Fakt ist: Der Unterschied zwischen Genialität und Dummheit besteht nun mal darin, dass Genialität nicht grenzenlos ist …

    Regie: Hans Holzbecher
    Buch: HG Butzko

    Do 02.04.

    Der Joker

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Ich glaube, alles, was einen nicht tötet, macht einen ... komischer.“
    Joker


    In einer sich ständig verändernden Stadt herrschen Korruption und Skrupellosigkeit. Pinguin beherrscht diese Stadt, in ihm verkörpern sich kalte Gier nach Geld und Macht. Die Titelfigur, der Joker, erobert sich mit seinem Witz, seinem Charme und seinem Charisma die Stadt und ihre Bevölkerung.
    Zwischen beiden Männern steht eine Frau, zu Anfang Geliebte des Pinguins, die einen Konkurrenzkampf zwischen Joker und Pinguin auslöst. Die Liebe, die sich zwischen ihr und dem Joker entwickelt, ist stark, macht sie jedoch gleichzeitig zum Opfer von Rache und Gewalt des Pinguins und zum Objekt eines Machtkampfs.
    In dieser neuen Produktion befinden sich Tänzer und Puppenspieler gemeinsam auf der Bühne. Der Joker ist mal Tänzer, mal Puppe, leblos und lebendig zugleich. Durch die Verbindung der unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten von Tanz und Puppentheater werden verblüffende Wandlungen möglich.
    „Der Joker“ ist ein experimenteller, abwechslungsreicher Ballettabend, der mit dem Mystischen und Skurrilen spielt.
    Die Musik, eine Auswahl aus verschiedenen Filmmusiken, kommt vom Band.
    Für Bühne, Kostüme und Video ist Andreas Auerbach verantwortlich. Die Figurenbildnerin Sylvia Wanke entwickelt und realisiert Masken, Figuren und Objekte für diese außergewöhnliche Produktion.

    Fr 03.04.

    Effi Briest

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Ach, Luise, lass ... das ist ein zu weites Feld.“
    Herr von Briest


    Effi ist noch so jung, als der um zwanzig Jahre ältere Baron von Innstetten um ihre Hand anhält. Ihre Mutter sieht die Möglichkeit, die Tochter gut zu verheiraten, und so lässt sich Effi auf die Heirat ein; nach der Hochzeit verlässt sie mit ihrem Ehemann die Heimat. Baron von Innstetten widmet sich lieber seiner Karriere als den individuellen Bedürfnissen seiner Ehefrau und überlässt Effi sich selbst. Diese fühlt sich mit ihren Pflichten als repräsentative Frau überfordert und beginnt aus Einsamkeit und der Sehnsucht nach Zärtlichkeit eine Affäre mit Major von Crampas. Jahre später entdeckt Innstetten alte Liebesbriefe von Crampas und Effi muss für den Ehebruch büßen: Sie wird von ihrem Mann verlassen, ihre Familie verstößt sie. Schließlich stirbt die junge Frau im Alter von 29 Jahren an ihrem zerbrochenen Herzen.

    Effi Briest, erst als Zeitungsroman und 1896 schließlich als Buch erschienen, wurde zu Theodor Fontanes (1819-1898) größtem Erfolg und zu einem der wichtigsten Werke des Spätrealismus'. Der Roman zeigt deutlich den Druck der gesellschaftlichen Konventionen, denen eine junge Frau Ende des 19. Jahrhunderts immer noch ausgesetzt war und in weiten Teilen der Welt heute noch ausgesetzt ist.
    gastspiel

    So 05.04.

    Der Traumzauberbaum

    15:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Mo 06.04.

    Briefe des van Gogh

    18:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Nun, ich habe mit dem Leben bezahlt für meine Arbeit.“
    Vincent


    Zu Lebzeiten verkannt und ob seiner ausdrucksstarken, farbintensiven Malweise als unverkäuflich geltend, avancierte Vincent van Gogh (1853-1890) posthum zu einem der bekanntesten und beliebtesten Maler unserer Zeit: Seine Gemälde hängen in den bedeutendsten Museen, erzielen auf Auktionen Rekordpreise und zieren als Poster oder Kalender unzählige Wohnzimmer. Sie zeugen aber nicht nur von seinem handwerklichen Können und ästhetischen Bewusstsein, sondern auch von der Radikalität und Kompromisslosigkeit eines Künstlers, der die Erwartungen des Kunstmarktes seiner Zeit bewusst ignorierte.

    Über 600 Briefe, die er zwischen 1872 und 1890 an seinen Bruder Theodorus („Theo“) van Gogh (1857-1891) schrieb, der ihn über Jahre finanziell unterstützte und seine künstlerische Arbeit erst ermöglichte, geben uns heute Einblicke in das Innere des gesellschaftlichen Außenseiters, dessen bedingungsloser Schaffensdrang als ein Symptom psychischer Krankheit gesehen werden kann.

    Die Briefe Vincents an Theo lieferten für Grigori Frid (1915-2012) den Fundus für eine Textcollage von Erlebnissen, Gemütszuständen und profund reflektierten Gedanken. Nur ungefähr einzelne Lebensstationen verfolgend, skizziert die Mono-Oper konkret musikalisch ausdeutend, sensibel und hoch emotional ein intimes Bild Vincent van Goghs.

    Mi 08.04.

    La Bohème

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Man nennt mich Mimì, aber warum weiß ich nicht.“
    Mimì

    In einer kleinen Dachgeschosswohnung in Paris führen die Freunde Rodolfo, ein leidenschaftlicher Dichter, Marcello, von Beruf Maler, Schaunard, ein Musiker und Colline, Philosoph, ein schlichtes, doch unbeschwertes Leben. Es ist Weihnachten und man beschließt, den Abend auswärts zu verbringen, anstatt in dem kalten Zimmer auszuharren und mit dem grade erst verdienten Geld die längst überfällige Miete zu bezahlen. Marcello, Colline und Schaunard gehen schon voraus, nur Rodolfo bleibt zurück – eigentlich, um einen Zeitungsartikel zu beenden, doch dann klopft die bezaubernde Mimì an die Tür … Das Libretto basiert auf einer Reihe von Erzählungen, in denen ihr Autor, Henry Mürger, eigene Erfahrungen und Begegnungen festgehalten und so ein lebendiges Bild des Künstlerlebens im Paris der 1840er Jahre gezeichnet hat. In der musikalischen Umsetzung des Opernstoffes zeigt sich ein für Puccini beispielloses Zusammenspiel von Handlung und Musik, welches die tragische Liebesgeschichte farbig und unmittelbar erzählt.

    Fr 10.04.

    Frühlingskonzert

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    • Frank Bridge (1879-1941): Enter spring Rhapsodie für Orchester
    • Johannes Brahms (1833-1897): 2. Serenade A-Dur op. 16
    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zu Così fan tutte Konzertarie „Schon lacht der holde Frühling“ KV 580
    • Giuseppe Verdi (1813-1901): Primavera aus I Vespri Siciliani
    • Christian Sinding (1856-1941): Frühlingsrauschen op. 32 Nr. 3
    • Johann Strauss (1825-1899): Frühlingsstimmen Walzer op. 410 für Sopran und Orchester
    Die ersten warmen Sonnenstrahlen, das Wiedererwachen der Natur, die frischen Farben der ersten Blüten – was könnte eine bessere Inspiration für einen Komponisten sein!
    Verfolgen Sie mit uns, wie unterschiedlich Komponisten sich immer wieder dieser Thematik angenähert haben. Von Mozarts Konzertarie über Verdis Balletteinlage aus der Oper I Vespri Siciliani und Brahms‘ frühlingsfrische Serenade von 1859 zieht sich dieses Programm bis in die Moderne.
    Frank Bridge, Benjamin Brittens geschätzter Lehrer, ließ sich von der Landschaft der Sussex Downs inspirieren, als er 1927 die Rhapsodie Enter Spring komponierte, die als eine der wichtigsten englischen Tondichtungen gilt. Christian Sindings Frühlingsrauschen, im Original für Solo-Klavier, zeichnet die erste Jahreszeit in impressionistischen Farben.
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    Neuigkeiten

    Kaufmännische Geschäftsführerin verlässt Theater

    Pressemitteilung des Aufsichtsratsvorsitzenden von Theater und Philharmonie Thüringen GmbH

    Andrea Schappmann, seit 2011 kaufmännische Geschäftsführerin der Theater- und Philharmonie Thüringen GmbH, ...

    Abschluss für Kassandra in der Schweiz

    Mit der Inszenierung „Kassandra“ nach der Erzählung von Christa Wolf ist Theater&Philharmonie Thüringen zum Gastspiel ins Kurtheater Baden in der Schweiz eingeladen.  Caro Thum inszenierte im Rahmen ...

    Zum Figurentheaterfestival nach Nürnberg

    Die Produktion des Puppentheaters von Theater&Philharmonie Thüringen „Geschichten gegen die Angst“ ist zum 19. Internationalen Figurentheaterfestival eingeladen, das vom 8. bis 17. Mai 2015 im ...

    Frühlingsrauschen und Frühlingsstimmen-Walzer

    Ein Frühlingskonzert hat Theater&Philharmonie Thüringen im April auf seinen Spielplan gesetzt. Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera und Kapellmeister Thomas Wicklein laden dazu  am Freitag, ...

    1. Mai - Tag der offenen Tür im Landestheater

    Bereits traditionell lädt Theater&Philharmonie Thüringen am 1. Mai zum TAG DER OFFENEN TÜR ein. In diesem Jahr öffnen sich die Türen am Landestheater Altenburg von 11 bis 17 Uhr. Im kommenden Jahr ist ...

    Preisübergabe "tatort kultur"

    Pressetermin 26.3. 10.15 Uhr Bühne am Park Gera

    Am 26. März 2015 erhält Mona Rau, Freiwillige im sozialen Jahr bei Theater&Philharmonie Thüringen, in Gera von Dr. Michael Grisko ...

    Der letzte JOKER zum JOKERPREIS

    Für die letzte Aufführung von Silvana Schröders Ballett „Der Joker“ am Donnerstag, 2. April, um 19.30 Uhr im Landestheater Altenburg unterbreitet Theater&Philharmonie Thüringen die Offerte ...

    Barbarossa-Chor

    Massensingen zur Frühlingsnacht am 27. März

    Die Stadt Altenburg und Theater&Philharmonie Thüringen behaupten, dass es anlässlich des 850-jährigen Jubiläums des ersten Aufenthaltes Barbarossas in ...

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