Tod eines Handlungsreisenden

(Death of a Salesman) Ein soziales Psychodrama von Arthur Miller

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Die große Reise

Eine theatrale Auseinandersetzung mit dem Roman von Jorge Semprún

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Iphigenie auf Tauris

Oper von Christoph Willibald Gluck

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Amphitryon

Ein Lustspiel nach Molière von Heinrich von Kleist

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KeimZeit

Ballett von Silvana Schröder

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Nuit des Hommes

Oper(atorium) von Per Nørgård

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    Nächste Termine

    Mi 22.10.

    Die große Reise

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Später, wenn niemand mehr von diesen Reisen sprach, dann war vielleicht meine Stunde gekommen, von ihr zu sprechen.“
    Jorge Semprún


    „Diese Nacht hört aber auch gar nicht auf“, sagt der Junge aus Semur zu seinem Kumpel, der mit ihm und vielen anderen eingepfercht in einem Viehwaggon steht, vor Hunger und Durst geschwächt, auf der Reise nach Deutschland. Dass das Ziel das Konzentrationslager Buchenwald sein wird, wissen sie noch nicht.
    17 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald brach Jorge Semprún (1923-2011) sein Schweigen. In einem Strom an- und abreißender Erinnerungen berichtet er in seinem autobiografischen Roman Die große Reise vom unsagbaren Elend, das er unter den Nazis erlitten hat: Als spanischer Widerstandskämpfer in der französischen Résistance-Bewegung wurde er 1943 festgenommen und 1944 wurde er nach Buchenwald deportiert. Es begann eine lange Reise ...
    1994 zeichnete man Semprún mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels aus. Seine Dankesrede endete mit den Worten: „Meine lieben Freunde, vielen Dank für die verliehene Ehre, für die geteilte Erinnerung, für die Zukunft, die wir gemeinsam bauen müssen.“

    Die Rechte für die in der Aufführung gezeigten Fotografien aus dem Konzentrationslager Buchenwald liegen bei der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

    Mi 22.10.

    2. Philharmonisches Konzert 2014/15

    19:30 Uhr, Konzertsaal Gera

    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Elias Oratorium op. 70 (MWV A 25)
    Großes Bibeldrama im Konzertsaal: Der Prophet Elias wird von den Ungläubigen angegriffen und muss die Macht seines Gottes beweisen. Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium Elias gehört zu den bedeutendsten Werken dieser Gattung im 19. Jahrhunderts. 1829 hatte der junge Komponist Bachs Matthäus-Passion als erster wieder zur Aufführung gebracht. Dieses Ereignis war nicht nur für die Bachrezeption von großer Bedeutung, sondern auch für Mendelssohns weiteren Werdegang. Inspiriert durch dieses große Vorbild, begann er selbst, Oratorien zu schreiben und reformierte diese Gattung mit der Komposition von Elias, indem er den Evangelisten als Erzähler durch lebendige Dialoge ersetzte.
    Die 1846 vom Komponisten geleitete Uraufführung wurde vom Publikum des Birmingham Music Festivals frenetisch gefeiert; knapp 400 Musiker waren daran beteiligt. Der Komponist starb während seiner Arbeiten am Christus-Oratorium, welches den Abschluss der geplanten Trilogie neben dem Paulus und Elias bilden sollte. Mit der Matthäus-Passion (siehe 7. Philharmonisches Konzert) und Elias kommen in dieser Spielzeit zwei eng verbundene Meilensteine der Oratoriumstradition zur Aufführung.
    Ausverkauft

    Do 23.10.

    Die große Reise

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Später, wenn niemand mehr von diesen Reisen sprach, dann war vielleicht meine Stunde gekommen, von ihr zu sprechen.“
    Jorge Semprún


    „Diese Nacht hört aber auch gar nicht auf“, sagt der Junge aus Semur zu seinem Kumpel, der mit ihm und vielen anderen eingepfercht in einem Viehwaggon steht, vor Hunger und Durst geschwächt, auf der Reise nach Deutschland. Dass das Ziel das Konzentrationslager Buchenwald sein wird, wissen sie noch nicht.
    17 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald brach Jorge Semprún (1923-2011) sein Schweigen. In einem Strom an- und abreißender Erinnerungen berichtet er in seinem autobiografischen Roman Die große Reise vom unsagbaren Elend, das er unter den Nazis erlitten hat: Als spanischer Widerstandskämpfer in der französischen Résistance-Bewegung wurde er 1943 festgenommen und 1944 wurde er nach Buchenwald deportiert. Es begann eine lange Reise ...
    1994 zeichnete man Semprún mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels aus. Seine Dankesrede endete mit den Worten: „Meine lieben Freunde, vielen Dank für die verliehene Ehre, für die geteilte Erinnerung, für die Zukunft, die wir gemeinsam bauen müssen.“

    Die Rechte für die in der Aufführung gezeigten Fotografien aus dem Konzentrationslager Buchenwald liegen bei der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

    Do 23.10.

    2. Philharmonisches Konzert 2014/15

    19:30 Uhr, Konzertsaal Gera

    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Elias Oratorium op. 70 (MWV A 25)
    Großes Bibeldrama im Konzertsaal: Der Prophet Elias wird von den Ungläubigen angegriffen und muss die Macht seines Gottes beweisen. Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium Elias gehört zu den bedeutendsten Werken dieser Gattung im 19. Jahrhunderts. 1829 hatte der junge Komponist Bachs Matthäus-Passion als erster wieder zur Aufführung gebracht. Dieses Ereignis war nicht nur für die Bachrezeption von großer Bedeutung, sondern auch für Mendelssohns weiteren Werdegang. Inspiriert durch dieses große Vorbild, begann er selbst, Oratorien zu schreiben und reformierte diese Gattung mit der Komposition von Elias, indem er den Evangelisten als Erzähler durch lebendige Dialoge ersetzte.
    Die 1846 vom Komponisten geleitete Uraufführung wurde vom Publikum des Birmingham Music Festivals frenetisch gefeiert; knapp 400 Musiker waren daran beteiligt. Der Komponist starb während seiner Arbeiten am Christus-Oratorium, welches den Abschluss der geplanten Trilogie neben dem Paulus und Elias bilden sollte. Mit der Matthäus-Passion (siehe 7. Philharmonisches Konzert) und Elias kommen in dieser Spielzeit zwei eng verbundene Meilensteine der Oratoriumstradition zur Aufführung.

    Fr 24.10.

    Schwarzer Schwan

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Ich habe mich immer bemüht, in meiner Musik die ganze Qual und Ekstase der Liebe auszudrücken.”
    Peter Tschaikowski

    Odile wird von ihrem Vater Rotbart äußerst streng erzogen. Am liebsten würde er ihr Leben vollständig kontrollieren und sie in einen Käfig einsperren. Doch Odile will aus ihrem Gefängnis ausbrechen, selbstbestimmend ihr eigenes Leben führen, unbeschwert sein wie die anderen jungen Menschen. Eines Tages wird ihr zu Ehren eine Geburtstagsparty gefeiert. Rotbart schreibt ihr auch an diesem Tag vor, wie sie sich zu kleiden und zu geben habe. Odile lernt bei der Party Siegfried kennen und verliebt sich sofort in ihn. Rotbart jedoch stellt sie vor der Öffentlichkeit bloß und unterbindet so die Liaison. So wendet sich Siegfried später Odette zu, einer ebenfalls reizenden, ganz in weiß gekleideten jungen Frau.

    Silvana Schröders Ballettabend Schwarzer Schwan interpretiert die romantische Liebesgeschichte neu, spielt mit Erwartungshaltungen und Klischees, hinterfragt Sein und Schein, stellt Tradition gegen Moderne, tauscht Schwarz gegen Weiß und eröffnet so neue Perspektiven auf ein klassisches Handlungsballett, das uns bislang so vertraut erschien.

    Sa 25.10.

    Das Traumfresserchen (ab 3)

    16:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „In Schlummerland ist das Wichtigste für alle Leute das Schlafen, deshalb heißt das Land auch so. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an wie viel, oder wie lange einer schläft, sondern wie gut.“
    König


    Es ist schon eine Tragik, wenn ausgerechnet Schlafittchen, die Prinzessin von Schlummerland, nicht schlafen kann. Sie hat Angst vor bösen Träumen. Die kommen immer, wenn sie schläft. Ihre Eltern sind ratlos. Niemand kennt Mittel gegen böse Träume. Deshalb macht sich der König auf den Weg und will erst wiederkommen, wenn er weiß, wie er seiner Tochter helfen kann ...
    In der Spielfassung der neuen Leiterin des Puppentheaters, Sabine Schramm, wird die Bühne ein Himmelbett; das Himmelbett wird zur Bühne. Mit Licht und Schatten entsteht eine Welt zwischen dem Weiß des eisigen Nordpols und dem Rot der Indianerwüste.

    Sa 25.10.

    Tod eines Handlungsreisenden

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Die Welt ist eine Auster, aber auf 'ner Matratze lässt sie sich nicht knacken.
    Willy Loman


    Biff hat seinem Vater, dem ehemaligen Handelsvertreter Willy Loman, nie verziehen, dass er einst seine Mutter mit einer anderen Frau betrogen hat. Aus Trotz, so der Vorwurf des Vaters, hat er die Schule nicht abgeschlossen und hangelt sich nun von einem Job zum nächsten. Willys Leben findet in einer Welt statt, in der sich für ihn Vergangenheit und Gegenwart vermischen; immer öfter flüchtet er sich in Träume von früheren Zeiten, in denen noch alle Möglichkeiten offen schienen. Der Vater-Sohn-Konflikt spitzt sich zu, bis Biff seinem Vater zeigt, dass er ihn liebt und ihn dazu drängt, die Realität zu akzeptieren. Dieser ist entschlossen, bis zum Äußersten zu gehen, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten.
    Das soziale Psychodrama, das ursprünglich Inside his head heißen sollte, beschreibt exemplarisch einen klassischen klinischen Burnout-Fall: einen in jungen Jahren erfolgreichen und im Alter erfolglosen Verkäufer, der zu den Menschen gehört, die noch am American Dream festhalten, ohne erkennen zu wollen, dass dieser in einer rein profitorientierten Gesellschaft nicht mehr verwirklicht werden kann.
    Premiere

    Sa 25.10.

    Briefe des van Gogh

    19:30 Uhr, Bühne am Park Gera

    „Nun, ich habe mit dem Leben bezahlt für meine Arbeit.“
    Vincent


    Zu Lebzeiten verkannt und ob seiner ausdrucksstarken, farbintensiven Malweise als unverkäuflich geltend, avancierte Vincent van Gogh (1853-1890) posthum zu einem der bekanntesten und beliebtesten Maler unserer Zeit: Seine Gemälde hängen in den bedeutendsten Museen, erzielen auf Auktionen Rekordpreise und zieren als Poster oder Kalender unzählige Wohnzimmer. Sie zeugen aber nicht nur von seinem handwerklichen Können und ästhetischen Bewusstsein, sondern auch von der Radikalität und Kompromisslosigkeit eines Künstlers, der die Erwartungen des Kunstmarktes seiner Zeit bewusst ignorierte.

    Über 600 Briefe, die er zwischen 1872 und 1890 an seinen Bruder Theodorus („Theo“) van Gogh (1857-1891) schrieb, der ihn über Jahre finanziell unterstützte und seine künstlerische Arbeit erst ermöglichte, geben uns heute Einblicke in das Innere des gesellschaftlichen Außenseiters, dessen bedingungsloser Schaffensdrang als ein Symptom psychischer Krankheit gesehen werden kann.

    Die Briefe Vincents an Theo lieferten für Grigori Frid (1915-2012) den Fundus für eine Textcollage von Erlebnissen, Gemütszuständen und profund reflektierten Gedanken. Nur ungefähr einzelne Lebensstationen verfolgend, skizziert die Mono-Oper konkret musikalisch ausdeutend, sensibel und hoch emotional ein intimes Bild Vincent van Goghs.

    So 26.10.

    Das Traumfresserchen (ab 3)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „In Schlummerland ist das Wichtigste für alle Leute das Schlafen, deshalb heißt das Land auch so. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an wie viel, oder wie lange einer schläft, sondern wie gut.“
    König


    Es ist schon eine Tragik, wenn ausgerechnet Schlafittchen, die Prinzessin von Schlummerland, nicht schlafen kann. Sie hat Angst vor bösen Träumen. Die kommen immer, wenn sie schläft. Ihre Eltern sind ratlos. Niemand kennt Mittel gegen böse Träume. Deshalb macht sich der König auf den Weg und will erst wiederkommen, wenn er weiß, wie er seiner Tochter helfen kann ...
    In der Spielfassung der neuen Leiterin des Puppentheaters, Sabine Schramm, wird die Bühne ein Himmelbett; das Himmelbett wird zur Bühne. Mit Licht und Schatten entsteht eine Welt zwischen dem Weiß des eisigen Nordpols und dem Rot der Indianerwüste.

    So 26.10.

    Tod eines Handlungsreisenden

    14:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Die Welt ist eine Auster, aber auf 'ner Matratze lässt sie sich nicht knacken.
    Willy Loman


    Biff hat seinem Vater, dem ehemaligen Handelsvertreter Willy Loman, nie verziehen, dass er einst seine Mutter mit einer anderen Frau betrogen hat. Aus Trotz, so der Vorwurf des Vaters, hat er die Schule nicht abgeschlossen und hangelt sich nun von einem Job zum nächsten. Willys Leben findet in einer Welt statt, in der sich für ihn Vergangenheit und Gegenwart vermischen; immer öfter flüchtet er sich in Träume von früheren Zeiten, in denen noch alle Möglichkeiten offen schienen. Der Vater-Sohn-Konflikt spitzt sich zu, bis Biff seinem Vater zeigt, dass er ihn liebt und ihn dazu drängt, die Realität zu akzeptieren. Dieser ist entschlossen, bis zum Äußersten zu gehen, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten.
    Das soziale Psychodrama, das ursprünglich Inside his head heißen sollte, beschreibt exemplarisch einen klassischen klinischen Burnout-Fall: einen in jungen Jahren erfolgreichen und im Alter erfolglosen Verkäufer, der zu den Menschen gehört, die noch am American Dream festhalten, ohne erkennen zu wollen, dass dieser in einer rein profitorientierten Gesellschaft nicht mehr verwirklicht werden kann.
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    Fr 24.10.

    Amphitryon

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Entwöhne, Geliebte, von dem Gatten dich, und unterscheide zwischen mir und ihm.“
    Jupiter


    Der siegreiche Feldherr Amphitryon schickt den Diener Sosias los, um seine Frau Alkmene über seine baldige Rückkehr zu informieren. Die aber liegt in den Armen Jupiters – den sie für ihren Mann hält. Doch verwundert sie dessen Frage, ob sie ihn als ihren Gemahl, also aus Pflicht, oder als Geliebten, aus Neigung, empfangen habe. Ihre Verwirrung wächst, als kurz darauf der echte Amphitryon zurückkehrt ...

    Ursprünglich plante Kleist Molières Komödie zu übersetzen, doch fand er einen solchen Gefallen an dem Stoff, dass er ein eigenes Lustspiel schrieb. Darin fragt er nach Gefühl und Bewusstsein: Was bleibt, wenn einem die Identität genommen wird und auf das innerste Gefühl kein Verlass mehr ist? In Kleists Verwechslungsspiel müssen alle, selbst Jupiter, tragikomisch scheitern. Und das geschieht so lustvoll-tiefsinnig, dass Thomas Mann Amphitryon das „witzig-anmutsvollste, das geistreichste, das tiefste und schönste Theaterspiel der Welt“ nannte.

    Sa 25.10.

    Pippi Langstrumpf

    15:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    Wer kennt sie nicht? Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf, kurz, Pippi genannt.
    Als sie mit ihrem Pferd und dem kleinen Affen Herrn Nilsson in die Villa Kunterbunt einzieht, stellt sie das Leben von Tony und Annika, und das des ganzen Städtchens auf den Kopf.
    Pippi hat einen Koffer voller Geld, ist stark, erzieht sich selbst und  triumphiert über Einbrecher, Lehrer, Polizisten und andere nervige Erwachsene. Sie ist nicht nur für die Nachbarskinder eine wunderbare Freundin, sondern für alle Kinder auf der ganzen Welt.
    Wer bestimmt, was ich zu tun habe? Muss ich mich allem willenlos beugen? Inwieweit kann ich als „Nicht-Erwachsener“ mein Leben selbst bestimmen?
    Die wunderbare Vorlage von Astrid Lindgren inspirierte die sich vor 11 Monaten neu zusammengefundene Kindergruppe der JugendTheARTerWelt, die Bretter der kleinen Theaterbühne neu zu entdecken. Seit fünf Monaten proben die Kinder an dem Stück.
    Wichtig für die Arbeit mit den Kindern war, dass anders als üblich, die Kinder bei Szenen und Rollen mitbestimmen konnten und die meisten Texte aus Improvisationen entstanden.
    Ein Hoch auf die Kinder und die Kindheit!

    So 26.10.

    Dornröschen

    16:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Nach seinem Riesenerfolg in der Vorweihnachtszeit in Altenburg ist das Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen jetzt am Sonntag, 6. April, um 16.00 Uhr erstmals mit „Dornröschen“ im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera zu erleben.
    Das Märchenballett von der schlafenden Schönen rangiert ganz oben in der Publikumsgunst. Tschaikowski betrachtete das 1890 in Petersburg mit überwältigendem Erfolg uraufgeführte Werk zeitlebens als sein bestes Ballett.
    Die Choreographinnen Julia Veigel und Claudia Kupsch erarbeiteten zusammen mit den rund 80 Tänzerinnen und Tänzern im Alter zwischen 5 und 17 Jahren aus Altenburg und Gera eine eigene Version dieses Balletts nach der Musik von P. I. Tschaikowski und bringen alle Altersklassen nach ihren Möglichkeiten brillant zur Wirkung. Zum großen Erfolg trägt nicht zuletzt Hilke Försters phantastische Ausstattung bei; sie kleidete die jungen Akteure einfach märchenhaft ein. Vom Küchenjungen über die bezaubernden Feen, den prächtigen Hofstaat bis zu den kleinen Röschen und Dornen fehlt nichts auf der Bühne.

    Lange mussten Königin und König warten bis sich ihr Wunsch nach einem Kind erfüllte. Aus Freude über die Geburt einer Tochter lädt das Königspaar nun den ganzen Hofstaat zur festlichen Taufe ins Schloss ein. Feen sollen glück bringen und werden die Paten des Kindes. Doch das Unglück nimmt seinen Lauf, weil der schusselige Haushofmeister vergessen hat die alte Fee Carabosse einzuladen. Zutiefst erbost darüber, verfügt sie, dass die Königstochter sich an ihrem 16. Geburtstag an einer Spindel stechen und sterben soll. Wird es der Fliederfee gelingen den Fluch abzumildern?
    Die Aufführung des phantasievollen Märchenballetts durch Kinder und Jugendliche ist ein Vergnügen für die ganze Familie.

    So 26.10.

    Kammerkonzerte | 1. Kammerkonzert

    18:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Hier haben Sie die Möglichkeit die Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, teilweise ergänzt durch Gäste und Ensemblemitglieder, solistisch, oder in kleinen Kammerformationen hautnah zu erleben. In einer großen musikalischen Bandbreite stellen die Künstler Ihnen Stücke, Programme oder Besetzungen vor, die ihnen besonders am Herzen liegen und die in diesem intimeren Rahmen voll zur Geltung kommen.

    Mo 27.10.

    Pippi Langstrumpf

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    Wer kennt sie nicht? Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf, kurz, Pippi genannt.
    Als sie mit ihrem Pferd und dem kleinen Affen Herrn Nilsson in die Villa Kunterbunt einzieht, stellt sie das Leben von Tony und Annika, und das des ganzen Städtchens auf den Kopf.
    Pippi hat einen Koffer voller Geld, ist stark, erzieht sich selbst und  triumphiert über Einbrecher, Lehrer, Polizisten und andere nervige Erwachsene. Sie ist nicht nur für die Nachbarskinder eine wunderbare Freundin, sondern für alle Kinder auf der ganzen Welt.
    Wer bestimmt, was ich zu tun habe? Muss ich mich allem willenlos beugen? Inwieweit kann ich als „Nicht-Erwachsener“ mein Leben selbst bestimmen?
    Die wunderbare Vorlage von Astrid Lindgren inspirierte die sich vor 11 Monaten neu zusammengefundene Kindergruppe der JugendTheARTerWelt, die Bretter der kleinen Theaterbühne neu zu entdecken. Seit fünf Monaten proben die Kinder an dem Stück.
    Wichtig für die Arbeit mit den Kindern war, dass anders als üblich, die Kinder bei Szenen und Rollen mitbestimmen konnten und die meisten Texte aus Improvisationen entstanden.
    Ein Hoch auf die Kinder und die Kindheit!

    Di 28.10.

    Pippi Langstrumpf

    09:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    Wer kennt sie nicht? Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf, kurz, Pippi genannt.
    Als sie mit ihrem Pferd und dem kleinen Affen Herrn Nilsson in die Villa Kunterbunt einzieht, stellt sie das Leben von Tony und Annika, und das des ganzen Städtchens auf den Kopf.
    Pippi hat einen Koffer voller Geld, ist stark, erzieht sich selbst und  triumphiert über Einbrecher, Lehrer, Polizisten und andere nervige Erwachsene. Sie ist nicht nur für die Nachbarskinder eine wunderbare Freundin, sondern für alle Kinder auf der ganzen Welt.
    Wer bestimmt, was ich zu tun habe? Muss ich mich allem willenlos beugen? Inwieweit kann ich als „Nicht-Erwachsener“ mein Leben selbst bestimmen?
    Die wunderbare Vorlage von Astrid Lindgren inspirierte die sich vor 11 Monaten neu zusammengefundene Kindergruppe der JugendTheARTerWelt, die Bretter der kleinen Theaterbühne neu zu entdecken. Seit fünf Monaten proben die Kinder an dem Stück.
    Wichtig für die Arbeit mit den Kindern war, dass anders als üblich, die Kinder bei Szenen und Rollen mitbestimmen konnten und die meisten Texte aus Improvisationen entstanden.
    Ein Hoch auf die Kinder und die Kindheit!

    Mi 29.10.

    Klingt gut! | Virtuose Romantik – Das Klaviertrio

    09:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Anders als im großen Schülerkonzert wird hier nicht das gesamte Orchester, sondern einzelne Musiker, Instrumente, oder Kammerbesetzungen vorgestellt. Es bleibt Raum für Rückfragen und persönlichen Kontakt zu den Künstlern. Die unterschiedlichen Themen richten sich dabei gezielt an verschiedenen Altersgruppen von Vorschule bis 9. Klasse.

    nächste Termine:

    Zusammen singt man weniger allein
    Chorworkshop mit dem Opernchor zum Mitmachen
    Empfohlen für die 1. bis 6. Klasse

    10. Dezember 2014, 10:00 Uhr, Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaal
    16. Dezember 2014, 10:00 Uhr, Landestheater Altenburg, Großes Haus

    Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen
    Moderation: Lorina Mattern


    Einfach fagöttlich!
    Die abenteuerlichen Reisen eines jungen Fagottspielers
    Empfohlen für die 3. bis 6. Klasse

    24. Februar 2015, 9:00+10:30 Uhr, Bühnen der Stadt Gera, Chorsaal
    25. Februar 2015, 9:00+10:30 Uhr, Landestheater Altenburg, Heizhaus

    Fagott: Roland Schulenburg, Tobias Meier, Tini Gwosdz, Michael Böhme
    Moderation: Lorina Mattern


    Caramba!
    Eine musikalische Reise nach Lateinamerika
    Empfohlen für 5. bis 8. Klasse

    6. Mai 2015, 9:00+10:00+11:00 Uhr, Landestheater Altenburg, Heizhaus

    Violine: Johannes Neupert
    Violoncello: Jesús Antonio Clavijo
    Gesang und Gitarre: Gonzalo Diaz
    Klavier: Katharina Weingardt
    Akkordeon: Karin Müller
    Moderation: Lorina Mattern


    Die Königin der Instrumente
    Die Orgelerkundung mit Pfiff!
    Empfohlen für 1. bis 4. Klasse

    7. Mai 2015, 9:00+10:00+11:00 Uhr, Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaal

    Orgel: Benjamin Stielau
    Moderation: Lorina Mattern

    Mi 29.10.

    Das Traumfresserchen (ab 3)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    „In Schlummerland ist das Wichtigste für alle Leute das Schlafen, deshalb heißt das Land auch so. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an wie viel, oder wie lange einer schläft, sondern wie gut.“
    König


    Es ist schon eine Tragik, wenn ausgerechnet Schlafittchen, die Prinzessin von Schlummerland, nicht schlafen kann. Sie hat Angst vor bösen Träumen. Die kommen immer, wenn sie schläft. Ihre Eltern sind ratlos. Niemand kennt Mittel gegen böse Träume. Deshalb macht sich der König auf den Weg und will erst wiederkommen, wenn er weiß, wie er seiner Tochter helfen kann ...
    In der Spielfassung der neuen Leiterin des Puppentheaters, Sabine Schramm, wird die Bühne ein Himmelbett; das Himmelbett wird zur Bühne. Mit Licht und Schatten entsteht eine Welt zwischen dem Weiß des eisigen Nordpols und dem Rot der Indianerwüste.
    Restkarten

    Mi 29.10.

    Klingt gut! | Virtuose Romantik – Das Klaviertrio

    10:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Anders als im großen Schülerkonzert wird hier nicht das gesamte Orchester, sondern einzelne Musiker, Instrumente, oder Kammerbesetzungen vorgestellt. Es bleibt Raum für Rückfragen und persönlichen Kontakt zu den Künstlern. Die unterschiedlichen Themen richten sich dabei gezielt an verschiedenen Altersgruppen von Vorschule bis 9. Klasse.

    nächste Termine:

    Zusammen singt man weniger allein
    Chorworkshop mit dem Opernchor zum Mitmachen
    Empfohlen für die 1. bis 6. Klasse

    10. Dezember 2014, 10:00 Uhr, Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaal
    16. Dezember 2014, 10:00 Uhr, Landestheater Altenburg, Großes Haus

    Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen
    Moderation: Lorina Mattern


    Einfach fagöttlich!
    Die abenteuerlichen Reisen eines jungen Fagottspielers
    Empfohlen für die 3. bis 6. Klasse

    24. Februar 2015, 9:00+10:30 Uhr, Bühnen der Stadt Gera, Chorsaal
    25. Februar 2015, 9:00+10:30 Uhr, Landestheater Altenburg, Heizhaus

    Fagott: Roland Schulenburg, Tobias Meier, Tini Gwosdz, Michael Böhme
    Moderation: Lorina Mattern


    Caramba!
    Eine musikalische Reise nach Lateinamerika
    Empfohlen für 5. bis 8. Klasse

    6. Mai 2015, 9:00+10:00+11:00 Uhr, Landestheater Altenburg, Heizhaus

    Violine: Johannes Neupert
    Violoncello: Jesús Antonio Clavijo
    Gesang und Gitarre: Gonzalo Diaz
    Klavier: Katharina Weingardt
    Akkordeon: Karin Müller
    Moderation: Lorina Mattern


    Die Königin der Instrumente
    Die Orgelerkundung mit Pfiff!
    Empfohlen für 1. bis 4. Klasse

    7. Mai 2015, 9:00+10:00+11:00 Uhr, Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaal

    Orgel: Benjamin Stielau
    Moderation: Lorina Mattern

    Mi 29.10.

    Klingt gut! | Virtuose Romantik – Das Klaviertrio

    11:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Anders als im großen Schülerkonzert wird hier nicht das gesamte Orchester, sondern einzelne Musiker, Instrumente, oder Kammerbesetzungen vorgestellt. Es bleibt Raum für Rückfragen und persönlichen Kontakt zu den Künstlern. Die unterschiedlichen Themen richten sich dabei gezielt an verschiedenen Altersgruppen von Vorschule bis 9. Klasse.

    nächste Termine:

    Zusammen singt man weniger allein
    Chorworkshop mit dem Opernchor zum Mitmachen
    Empfohlen für die 1. bis 6. Klasse

    10. Dezember 2014, 10:00 Uhr, Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaal
    16. Dezember 2014, 10:00 Uhr, Landestheater Altenburg, Großes Haus

    Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen
    Moderation: Lorina Mattern


    Einfach fagöttlich!
    Die abenteuerlichen Reisen eines jungen Fagottspielers
    Empfohlen für die 3. bis 6. Klasse

    24. Februar 2015, 9:00+10:30 Uhr, Bühnen der Stadt Gera, Chorsaal
    25. Februar 2015, 9:00+10:30 Uhr, Landestheater Altenburg, Heizhaus

    Fagott: Roland Schulenburg, Tobias Meier, Tini Gwosdz, Michael Böhme
    Moderation: Lorina Mattern


    Caramba!
    Eine musikalische Reise nach Lateinamerika
    Empfohlen für 5. bis 8. Klasse

    6. Mai 2015, 9:00+10:00+11:00 Uhr, Landestheater Altenburg, Heizhaus

    Violine: Johannes Neupert
    Violoncello: Jesús Antonio Clavijo
    Gesang und Gitarre: Gonzalo Diaz
    Klavier: Katharina Weingardt
    Akkordeon: Karin Müller
    Moderation: Lorina Mattern


    Die Königin der Instrumente
    Die Orgelerkundung mit Pfiff!
    Empfohlen für 1. bis 4. Klasse

    7. Mai 2015, 9:00+10:00+11:00 Uhr, Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaal

    Orgel: Benjamin Stielau
    Moderation: Lorina Mattern
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    Neuigkeiten

    Grußwort von Kay Kuntze zur neuen Spielzeit

    Sehr geehrte Damen und Herren, hochverehrtes Publikum,

    Nuit des Hommes - Oper(atorium)

    Schirmherrschaft: Christoph Matschie, Minister für Wissenschaft und Bildung in Thüringen

    Der 28. Juni 1914 begann als ein friedlicher Sonntag – und wurde mit dem Attentat in Sarajevo zum Auslöser für ...

    KeimZeit in Gera

    Schmück-Aktion zur MATINEE am 2. November

    Mit ihrem Tanzstück „KeimZeit“ findet die Ballettdirektorin von Theater&Philharmonie Thüringen Silvana Schröder die Blumen unter dem Beton – und macht Gera, ...

    Ballett-Festwoche im Januar 2015

    11 Veranstaltungen stehen auf dem Programm der Festwoche des Thüringer Staatsballetts vom 24. bis 31. Januar 2015 in Gera.

    PETER UND DER WOLF

    Zum nächsten Familienkonzert lädt Theater&Philharmonie Thüringen am Sonntag, 2. November, um 11 Uhr ins Landestheater Altenburg und um 16.00 Uhr in den Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera ein. Das ...

    ELIAS im 2. Philharmonischen Konzert

    Felix Mendelssohn Bartholdys Bibeldrama Elias gehört zu den bedeutendsten Oratorien des 19. Jahrhunderts. Am 22. und 23. Oktober, jeweils 19.30 Uhr, kommt es im Rahmen des 2. Philharmonischen ...

    Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts

    Tragödie von Paul Zoungrana und Bernhard Stengele

    Seit 15. September 2014 wird im Landestheater Altenburg in der Regie von Schauspieldirektor Bernhard Stengele  für die Uraufführung der Tragödie „Die ...

    Erfolgreicher Jahresabschluss 2013

    Eine positive Bilanz kann die kaufmännische Geschäftsführerin von Theater&Philharmonie Thüringen, Andrea Schappmann, anhand des vorliegenden Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2013 ziehen.
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    Spielzeitheft 2014/15

    Das Spielzeitheft für die neue Saison 2014/15 können Sie hier online durchblättern. Gerne schicken wir Ihnen unsere Publikationen auch postalisch zu! Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail: service@t ...

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