Konzert zum Jahresausklang

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

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Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts.

Tragödie von Paul Zoungrana und Bernhard Stengele

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Jekyll & Hyde

Musical von Frank Wildhorn

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Das Märchen vom Zaren Saltan (ab 5)

Marionettentheater nach Alexander Puschkin

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Die Zaubertrommel

Ein Musikmärchen aus Afrika von Johnny Lamprecht

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Theaterball 2015

Gerlinale - Filmstars auf dem roten Teppich

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    Nächste Termine

    Ausverkauft

    Do 25.12.

    Rapunzel (ab 4)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Eene meene minz, jetzt hab ich einen Prinz.“
    Rapunzel


    Davon träumt das eingesperrte Rapunzel in seinem Turm. Die alte Zauberin, Frau Gotel, besucht sie täglich und steigt an Rapunzels Zopf in den Turm, der keine Türe hat. Eines Tages klettert jedoch ein Prinz zu ihr hinauf. Rapunzels Gesang lockte ihn an. Sie verlieben sich und beschließen, zu fliehen. Die Hexe verhindert die Flucht. Sie schneidet den Zopf ab, an dem der Prinz heraufklettert. Er stürzt ab und verliert sein Augenlicht. Rapunzel wird in eine Wüste verbannt. Dort treffen sie sich wieder und es geschieht ein Wunder.
    Die Besonderheit dieses Märchens für Vorschulkinder liegt vor allem in der einfachen Sprachbehandlung und der märchenhaften Transparenz. Im Puppentheater zu sehen seit 1987!
    Restkarten

    Do 25.12.

    Schwarzer Schwan

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Ich habe mich immer bemüht, in meiner Musik die ganze Qual und Ekstase der Liebe auszudrücken.”
    Peter Tschaikowski

    Odile wird von ihrem Vater Rotbart äußerst streng erzogen. Am liebsten würde er ihr Leben vollständig kontrollieren und sie in einen Käfig einsperren. Doch Odile will aus ihrem Gefängnis ausbrechen, selbstbestimmend ihr eigenes Leben führen, unbeschwert sein wie die anderen jungen Menschen. Eines Tages wird ihr zu Ehren eine Geburtstagsparty gefeiert. Rotbart schreibt ihr auch an diesem Tag vor, wie sie sich zu kleiden und zu geben habe. Odile lernt bei der Party Siegfried kennen und verliebt sich sofort in ihn. Rotbart jedoch stellt sie vor der Öffentlichkeit bloß und unterbindet so die Liaison. So wendet sich Siegfried später Odette zu, einer ebenfalls reizenden, ganz in weiß gekleideten jungen Frau.

    Silvana Schröders Ballettabend Schwarzer Schwan interpretiert die romantische Liebesgeschichte neu, spielt mit Erwartungshaltungen und Klischees, hinterfragt Sein und Schein, stellt Tradition gegen Moderne, tauscht Schwarz gegen Weiß und eröffnet so neue Perspektiven auf ein klassisches Handlungsballett, das uns bislang so vertraut erschien.

    Fr 26.12.

    Das Märchen vom Zaren Saltan (ab 5)

    15:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Der Fürst spricht wieder von den Schmerzen seiner Sehnsucht tief im Herzen ...“
    Erzähler


    Drei Jungfrauen sitzen zusammen und überlegen, wie sich ihr Leben verändern würde, würde der Zar sie heiraten. Die erste will ein rauschendes Fest ausrichten, die zweite Leinen weben. Als die jüngste sagt, sie wolle dem Zaren einen heldenhaften Sohn schenken, öffnet sich die Tür: Zar Saltan hat das Gespräch belauscht und nimmt jenes Mädchen zu seiner Frau, während die beiden anderen am Hofe kochen und spinnen sollen. Als Zar Saltan in den Krieg zieht und seine schwangere Frau zurücklässt, wittern die beiden neidischen Schwestern ihre Chance. Durch eine Intrige lassen sie den Hof glauben, der Zar wünsche Frau und Kind den Tod. Beide werden im Meer versenkt und alles scheint verloren. Doch der Sohn, mittlerweile herangewachsen zu einem jungen Mann, beschwört den Ozean, der sie an Land spült. Und dann gibt es noch einen Schwan, der eigentlich eine wunderschöne verwunschene Prinzessin ist …
    Das Märchen vom Zaren Saltan gehört zu Puschkins erfolgreichsten Werken. 1832 erschienen, hat es seither Jung und Alt gleichermaßen verzaubert.
    Jan Hofmann, seit 1976 Ausstatter, Puppenbauer und genialer Tüftler im Atelier des Puppentheaters, wird sich mit dieser Ausstattung, einer zauberhaften Theaterapparatur nach barockem Vorbild, in den Ruhestand verabschieden.

    Für die Produktion komponiert Olav Kröger die Bühnenmusik.
    Ausverkauft

    Fr 26.12.

    Cinderella

    16:00 Uhr, Bühne am Park Gera

    „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!“
    Aschenputtel


    Aschenputtel wird von seiner Stiefmutter zu allerhand unangenehmer Arbeit gezwungen und darf im Gegensatz zu seinen Stiefschwestern nicht mit auf den Ball des Prinzen. Da kommen ihm Feen zu Hilfe: Sie bringen das Mädchen in ihr Reich, kleiden es festlich ein und geleiten es zum königlichen Hof. Dort zieht die schöne Unbekannte alle Blicke auf sich. Der Prinz verliebt sich augenblicklich in das schöne Aschenputtel und gesteht ihm seine Liebe – sehr zum Ärger der beiden neidischen Stiefschwestern, die Aschenputtel aber nicht erkennen. Sobald es Mitternacht schlägt, verlässt Aschenputtel fluchtartig den Königshof, um rechtzeitig wieder zu Hause zu sein. Auf der Flucht verliert es einen Schuh. Mit Hilfe dieses Beweismittels macht sich der Prinz auf die Suche nach dem schönen Mädchen.

    Das bekannte Aschenputtel-Märchen der Brüder Grimm wird von Peter Werner-Ranke als klassisches Handlungsballett für die ganze Familie und in märchenhaftem Zauber auf die Bühne gebracht.

    Fr 26.12.

    Der Räuber Hotzenplotz

    17:00 Uhr, Großes Haus Gera

    „Ich bin ein Räuber, und Räuber müssen gemein sein.“
    Hotzenplotz

    Kasperls Großmutter ist verzweifelt. Der Räuber Hotzenplotz hat ihr nämlich ihre Kaffeemühle gestohlen. Kasperl und Seppel beschließen, mit einer List den Unterschlupf des Räubers herauszufinden: Sie füllen eine Kiste mit Sand und schreiben „Vorsicht Gold“ darauf. Ihr Plan geht auf: Der Räuber nimmt die Kiste mit in sein Versteck, und die Sandspur verrät ihnen den Weg. Aber auch Hotzenplotz ist nicht dumm: Er durchschaut die List, nimmt die beiden gefangen und verkauft Kasperl an den Zauberer Petrosilius Zwackelmann. Wie gut, dass beide, um nicht erkannt zu werden, vorher ihre Mützen vertauscht haben …

    Zu Ehren Otfried Preußlers, der am 18. Februar 2013 starb, zeigt das Landestheater Altenburg seinen polternden Räuber auf der Bühne, der seit 51 Jahren bei Klein und Groß beliebt ist. Doch für Kinder schrieb der Autor am liebsten: „Ob Sie es glauben oder nicht: Kinder sind das beste Publikum, das man sich wünschen kann.“

    Sa 27.12.

    Das Märchen vom Zaren Saltan (ab 5)

    15:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Der Fürst spricht wieder von den Schmerzen seiner Sehnsucht tief im Herzen ...“
    Erzähler


    Drei Jungfrauen sitzen zusammen und überlegen, wie sich ihr Leben verändern würde, würde der Zar sie heiraten. Die erste will ein rauschendes Fest ausrichten, die zweite Leinen weben. Als die jüngste sagt, sie wolle dem Zaren einen heldenhaften Sohn schenken, öffnet sich die Tür: Zar Saltan hat das Gespräch belauscht und nimmt jenes Mädchen zu seiner Frau, während die beiden anderen am Hofe kochen und spinnen sollen. Als Zar Saltan in den Krieg zieht und seine schwangere Frau zurücklässt, wittern die beiden neidischen Schwestern ihre Chance. Durch eine Intrige lassen sie den Hof glauben, der Zar wünsche Frau und Kind den Tod. Beide werden im Meer versenkt und alles scheint verloren. Doch der Sohn, mittlerweile herangewachsen zu einem jungen Mann, beschwört den Ozean, der sie an Land spült. Und dann gibt es noch einen Schwan, der eigentlich eine wunderschöne verwunschene Prinzessin ist …
    Das Märchen vom Zaren Saltan gehört zu Puschkins erfolgreichsten Werken. 1832 erschienen, hat es seither Jung und Alt gleichermaßen verzaubert.
    Jan Hofmann, seit 1976 Ausstatter, Puppenbauer und genialer Tüftler im Atelier des Puppentheaters, wird sich mit dieser Ausstattung, einer zauberhaften Theaterapparatur nach barockem Vorbild, in den Ruhestand verabschieden.

    Für die Produktion komponiert Olav Kröger die Bühnenmusik.
    Ausverkauft

    Sa 27.12.

    Jekyll & Hyde

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Ich muss erfahr’n, welch Dämon unsre Seelen stets gefangen hält.“
    Dr. Henry Jekyll


    Dr. Henry Jekyll will das Böse und das Gute im Menschen trennen. Zu diesem Zweck hat er ein Mittel entwickelt, das er jedoch nicht an seinen Patienten testen darf. Sein radikaler Forscherdrang macht ihn zu einem Außenseiter. Einzig seine Verlobte Lisa und sein guter Freund und Anwalt John Utterson stehen zu ihm. Überzeugt vom Erfolg seines Mittels und zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es schließlich heimlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Dr. Jekyll in Mr. Edward Hyde. Hyde ist unberechenbar: Er mordet und vergreift sich an der Prostituierten Lucy. Letztendlich kann Jekyll sich nicht mehr gegen Hyde durchsetzen – ihm bleibt nur noch die Wahl zwischen einem Leben als Hyde oder dem Tod.

    Schonungslos-fortschrittlich, aber im Ausleben unterdrückter Triebe erschreckend egoistisch – der Protagonist aus Stevensons (1850-1894) Novelle wirkt auf uns bis heute faszinierend und abstoßend zugleich. Wildhorns (*1959) Pop-Rock-Musical transponiert diese Ambivalenz mit großen, klanggewaltig-düsteren Balladen mitreißend und fesselnd in die Gegenwart.
    Restkarten

    So 28.12.

    Jekyll & Hyde

    14:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Ich muss erfahr’n, welch Dämon unsre Seelen stets gefangen hält.“
    Dr. Henry Jekyll


    Dr. Henry Jekyll will das Böse und das Gute im Menschen trennen. Zu diesem Zweck hat er ein Mittel entwickelt, das er jedoch nicht an seinen Patienten testen darf. Sein radikaler Forscherdrang macht ihn zu einem Außenseiter. Einzig seine Verlobte Lisa und sein guter Freund und Anwalt John Utterson stehen zu ihm. Überzeugt vom Erfolg seines Mittels und zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es schließlich heimlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Dr. Jekyll in Mr. Edward Hyde. Hyde ist unberechenbar: Er mordet und vergreift sich an der Prostituierten Lucy. Letztendlich kann Jekyll sich nicht mehr gegen Hyde durchsetzen – ihm bleibt nur noch die Wahl zwischen einem Leben als Hyde oder dem Tod.

    Schonungslos-fortschrittlich, aber im Ausleben unterdrückter Triebe erschreckend egoistisch – der Protagonist aus Stevensons (1850-1894) Novelle wirkt auf uns bis heute faszinierend und abstoßend zugleich. Wildhorns (*1959) Pop-Rock-Musical transponiert diese Ambivalenz mit großen, klanggewaltig-düsteren Balladen mitreißend und fesselnd in die Gegenwart.
    Ausverkauft

    Mo 29.12.

    Cinderella

    18:00 Uhr, Bühne am Park Gera

    „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!“
    Aschenputtel


    Aschenputtel wird von seiner Stiefmutter zu allerhand unangenehmer Arbeit gezwungen und darf im Gegensatz zu seinen Stiefschwestern nicht mit auf den Ball des Prinzen. Da kommen ihm Feen zu Hilfe: Sie bringen das Mädchen in ihr Reich, kleiden es festlich ein und geleiten es zum königlichen Hof. Dort zieht die schöne Unbekannte alle Blicke auf sich. Der Prinz verliebt sich augenblicklich in das schöne Aschenputtel und gesteht ihm seine Liebe – sehr zum Ärger der beiden neidischen Stiefschwestern, die Aschenputtel aber nicht erkennen. Sobald es Mitternacht schlägt, verlässt Aschenputtel fluchtartig den Königshof, um rechtzeitig wieder zu Hause zu sein. Auf der Flucht verliert es einen Schuh. Mit Hilfe dieses Beweismittels macht sich der Prinz auf die Suche nach dem schönen Mädchen.

    Das bekannte Aschenputtel-Märchen der Brüder Grimm wird von Peter Werner-Ranke als klassisches Handlungsballett für die ganze Familie und in märchenhaftem Zauber auf die Bühne gebracht.
    spezial

    Di 30.12.

    Konzert zum Jahresausklang

    19:30 Uhr, Konzertsaal Gera

    Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

    „Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elisium,
    Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligthum.“

    Die Tradition, jeden Jahreswechsel mit Beethovens Neunter Sinfonie, der wunderbaren Vertonung von Friedrich Schillers Ode an die Freude, zu begehen, wird natürlich auch in diesem Jahr beibehalten. Das bekannte „Freude, schöner Götterfunken“-Thema soll Sie als angenehmer Ohrwurm über den Silvesterabend und als freudiger Gedanke in den Beginn des neuen Jahres begleiten.
    „Wahre Kunst ist eigensinnig“ – diese Aussage Beethovens beweist der Komponist gerade in diesem Werk: Es ist eigensinnig und kühn, da es die erste Sinfonie – eigentlich eine rein orchestrale Gattung – mit Chor und Gesangssolisten war, aber trotz dieser Komplexität sehr eingängig bleibt. Schillers „Seid umschlungen Millionen“ stellt die poetische Idee der Sinfonie dar: die Vielfalt in der Einheit. Die einfache „Freude“-Melodie integriert zuletzt die Fülle der zuvor erklungenen musikalischen Themen.
    So läuten wir das neue Jahr ein mit der herrlichen Botschaft der Freude: „Alle Menschen werden Brüder, Wo dein sanfter Flügel weilt.“
    zurück Vor

    Do 25.12.

    Frau Holle

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Abg.

    "Ich darf wieder auf die Erde? - Dann geh' ich gleich mit dem Harald Schlitten fahren!"
    fleißige Marie


    Da sind Marie und Marie. Sie sind Schwestern, genauer Stiefschwestern, aber dabei so unterschiedlich, wie man es sich nur vorstellen kann: die eine fleißig bis zum Umfallen, die andere faul, total faul, superfaul, oberfaul.
    Die fleißige Marie spinnt Wolle zu Fäden, sticht sich - aua! - und schon färbt sich die Spule rot vom Blut. Oje, das muss gleich wieder reingewaschen werden!
    Am Brunnen passiert es: Die Spule fällt hinunter in die Tiefe und die fleißige Marie hinterher. Sie erwacht auf der Wiese bei Frau Holle und ist so fleißig wie immer. Mit Frau Holle schüttelt sie die Betten, damit es auf der Erde schneit, brrrrr...
    Am Ende bekommt die fleißige Marie Gold, ein ganzes Kleid aus glitzergoldenen Fäden, so viel Fleiß hat schließlich eine Belohnung verdient. Jetzt will auch die faule Marie fleißig werden...
    Lys Schubert spielt das bekannte Grimmsche Märchen mit direkt geführten Puppen für kleine und große Kinder.
    Restkarten

    Do 25.12.

    Ein Sommernachtstraum

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Auf dem Grund schlaf gesund, dass die Kraft von dem Saft dem Geliebten Klarheit schafft.“
    Puck


    In die Hochzeitsvorbereitungen des Herzogs Theseus und der Amazonenkönigin Hippolyta dringt die Klage eines Bürgers: Seine Tochter Hermia verweigere die Heirat mit Demetrius, sie liebe Lysander. Ihr Ungehorsam soll bestraft werden, weswegen sie mit Lysander in den Wald flieht. Beide werden von Demetrius gesucht, dem wiederum Helena folgt. Im Wald streiten sich das Elfenkönigspaar Titania und Oberon. Dieser beauftragt den Elfen Puck, mit einer Wunderblume Titania liebestoll zu machen. Doch stiftet Puck einiges Unheil, als er auch die Menschenpaare verzaubert …

    In seiner berühmtesten Komödie zeigt Shakespeare alles, was Theater zu bieten hat: Menschen- und Fabelwelt, Sittengesetze und anarchische Kräfte der Natur, Elemente der Tragödie und Komödie, der Herren- und Dienerwelt. Er kostet alle Machte des Theaters lustvoll aus, um seine Figuren und die Zuschauer die Höhen und Tiefen der Gefühlsverirrungen dieser Sommernacht durchleben zu lassen.

    Fr 26.12.

    Frau Holle

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Abg.

    "Ich darf wieder auf die Erde? - Dann geh' ich gleich mit dem Harald Schlitten fahren!"
    fleißige Marie


    Da sind Marie und Marie. Sie sind Schwestern, genauer Stiefschwestern, aber dabei so unterschiedlich, wie man es sich nur vorstellen kann: die eine fleißig bis zum Umfallen, die andere faul, total faul, superfaul, oberfaul.
    Die fleißige Marie spinnt Wolle zu Fäden, sticht sich - aua! - und schon färbt sich die Spule rot vom Blut. Oje, das muss gleich wieder reingewaschen werden!
    Am Brunnen passiert es: Die Spule fällt hinunter in die Tiefe und die fleißige Marie hinterher. Sie erwacht auf der Wiese bei Frau Holle und ist so fleißig wie immer. Mit Frau Holle schüttelt sie die Betten, damit es auf der Erde schneit, brrrrr...
    Am Ende bekommt die fleißige Marie Gold, ein ganzes Kleid aus glitzergoldenen Fäden, so viel Fleiß hat schließlich eine Belohnung verdient. Jetzt will auch die faule Marie fleißig werden...
    Lys Schubert spielt das bekannte Grimmsche Märchen mit direkt geführten Puppen für kleine und große Kinder.

    Fr 26.12.

    La Bohème

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Man nennt mich Mimì, aber warum weiß ich nicht.“
    Mimì

    In einer kleinen Dachgeschosswohnung in Paris führen die Freunde Rodolfo, ein leidenschaftlicher Dichter, Marcello, von Beruf Maler, Schaunard, ein Musiker und Colline, Philosoph, ein schlichtes, doch unbeschwertes Leben. Es ist Weihnachten und man beschließt, den Abend auswärts zu verbringen, anstatt in dem kalten Zimmer auszuharren und mit dem grade erst verdienten Geld die längst überfällige Miete zu bezahlen. Marcello, Colline und Schaunard gehen schon voraus, nur Rodolfo bleibt zurück – eigentlich, um einen Zeitungsartikel zu beenden, doch dann klopft die bezaubernde Mimì an die Tür … Das Libretto basiert auf einer Reihe von Erzählungen, in denen ihr Autor, Henry Mürger, eigene Erfahrungen und Begegnungen festgehalten und so ein lebendiges Bild des Künstlerlebens im Paris der 1840er Jahre gezeichnet hat. In der musikalischen Umsetzung des Opernstoffes zeigt sich ein für Puccini beispielloses Zusammenspiel von Handlung und Musik, welches die tragische Liebesgeschichte farbig und unmittelbar erzählt.
    Ausverkauft

    Sa 27.12.

    Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts.

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in den Formen des Rechts begeht.“
    Platon


    Trailer

    Der Begriff „zéro-mort“ ist übersetzbar mit „Toter ohne Wert“. Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts. untersucht die Einwanderungs- und Asylpolitik der europäischen Union und im speziellen der Bundesregierung. Wie gehen wir  mit Menschen um, deren Leben bedroht ist und die um Hilfe bitten?
    Das Tampere-Programm von 1999 sollte die Europäische Union mit einem kollektiven Asylsystem zu einem „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ machen. Dem liegt in Analogie zum griechischen Altertum der Gedanke eines einheitlichen Schutzraums für Flüchtlinge zugrunde, in dem jeder Mitgliedstaat das gleiche Schutzniveau erfüllt. Tatsächlich aber fühlen sich Europa  und auch Deutschland von der Flüchtlingssituation überfordert und versuchen mit allen Mitteln, die Zahl der ankommenden Flüchtlinge zu senken. Dabei kommt es zu massiven Menschenrechtsverletzungen, bis hin zur Verweigerung der Hilfeleistung in lebensbedrohlichen Situationen. Gleichzeitig wird das Stück auch das in weiten Teilen der Welt existente  Traumbild von einem   paradiesischem Europa beschreiben und entzerren sowie die  westlichen Wirtschaftspolitik mit ihrem Interesse an der ökonomischen Abhängigkeit afrikanischer Staaten darlegen. Die zumeist negativ behafteten Klischeebegriffe zum Thema Asyl und Flüchtlinge sollen aufgebrochen und durch eine Sprache ersetzt werden, mit der wir differenzierte Denkweisen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln und zugänglich machen können. Diese Sprache wird geprägt sein von der poetischen Ausdruckskraft des westafrikanischen Autors Paul Zoungrana und der Energie der beteiligten Künstler, denn erstmalig arbeiten  Künstler aus Burkina Faso einem der ärmsten Länder dieser Erde und Deutschland einem der reichsten Länder dieser Erde gemeinsam an diesem hoch brisanten Thema. Begleitprogramm u. a. mit Vorträgen

    So 28.12.

    Die Zaubertrommel

    14:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Freundschaft besiegt jeden bösen Zauber.“
    Sabonga und Fatou


    In einem Dorf auf der Insel Tamborena, wo weiße und schwarze Menschen in Frieden zusammenleben, sitzen Frauen und Männer beisammen und lassen mit Geschichten, Gesang und Trommeln den Tag ausklingen. Der Tanz- und Trommellehrer Bacary berichtet von einem Trommelwettbewerb, bei dem der beste Trommler von ganz Tamborena ermittelt werden soll. Sofort sind das Mädchen Fatou und der Junge Sabonga begeistert und wollen mitmachen. Da springt plötzlich der böse Zauberer Kalabante in den Kreis und behauptet, der beste Trommler zu sein. Als Bacary ihm mutig widerspricht, verwandelt der böse Zauberer ihn in eine große, schwarze Schlange. Fatou und Sabonga begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, die sie zu den magischen Bäumen, zu den fröhlichen Vögeln und den gemütlichen Elefanten führt. Alle aber sagen, nur die Kraft von „tausend Händen aus der Ferne“ könne die Macht des Zauberers brechen …

    Autor, Musiker und Familientherapeut Johnny Lamprecht erzählt mit Die Zaubertrommel ein faszinierendes Musikmärchen für ein internationales Theaterensemble und rund 400 junge Trommler, ohne deren tatkräftige Mithilfe die Geschichte auf der Bühne nicht erzählt werden kann.

    So 28.12.

    Die Zaubertrommel

    16:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Freundschaft besiegt jeden bösen Zauber.“
    Sabonga und Fatou


    In einem Dorf auf der Insel Tamborena, wo weiße und schwarze Menschen in Frieden zusammenleben, sitzen Frauen und Männer beisammen und lassen mit Geschichten, Gesang und Trommeln den Tag ausklingen. Der Tanz- und Trommellehrer Bacary berichtet von einem Trommelwettbewerb, bei dem der beste Trommler von ganz Tamborena ermittelt werden soll. Sofort sind das Mädchen Fatou und der Junge Sabonga begeistert und wollen mitmachen. Da springt plötzlich der böse Zauberer Kalabante in den Kreis und behauptet, der beste Trommler zu sein. Als Bacary ihm mutig widerspricht, verwandelt der böse Zauberer ihn in eine große, schwarze Schlange. Fatou und Sabonga begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, die sie zu den magischen Bäumen, zu den fröhlichen Vögeln und den gemütlichen Elefanten führt. Alle aber sagen, nur die Kraft von „tausend Händen aus der Ferne“ könne die Macht des Zauberers brechen …

    Autor, Musiker und Familientherapeut Johnny Lamprecht erzählt mit Die Zaubertrommel ein faszinierendes Musikmärchen für ein internationales Theaterensemble und rund 400 junge Trommler, ohne deren tatkräftige Mithilfe die Geschichte auf der Bühne nicht erzählt werden kann.
    spezial

    Mi 31.12.

    Konzert zum Jahresausklang

    15:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

    „Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elisium,
    Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligthum.“

    Die Tradition, jeden Jahreswechsel mit Beethovens Neunter Sinfonie, der wunderbaren Vertonung von Friedrich Schillers Ode an die Freude, zu begehen, wird natürlich auch in diesem Jahr beibehalten. Das bekannte „Freude, schöner Götterfunken“-Thema soll Sie als angenehmer Ohrwurm über den Silvesterabend und als freudiger Gedanke in den Beginn des neuen Jahres begleiten.
    „Wahre Kunst ist eigensinnig“ – diese Aussage Beethovens beweist der Komponist gerade in diesem Werk: Es ist eigensinnig und kühn, da es die erste Sinfonie – eigentlich eine rein orchestrale Gattung – mit Chor und Gesangssolisten war, aber trotz dieser Komplexität sehr eingängig bleibt. Schillers „Seid umschlungen Millionen“ stellt die poetische Idee der Sinfonie dar: die Vielfalt in der Einheit. Die einfache „Freude“-Melodie integriert zuletzt die Fülle der zuvor erklungenen musikalischen Themen.
    So läuten wir das neue Jahr ein mit der herrlichen Botschaft der Freude: „Alle Menschen werden Brüder, Wo dein sanfter Flügel weilt.“
    Restkarten

    Mi 31.12.

    Wenn es Nacht wird in Meuselwitz

    21:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Im Thüringer Wald, da essen sie noch Hunde“.
    Rainald Grebe

    Bei diesem ostthüringischen Heimatabend wird die Bühne zur Bar, Schauspieler und Zuschauer zu den dort weilenden Gasten. Ihre Launen, Nöte und Freuden, die sie erleben in diesem schwer zu beschreibenden Landstrich mit seinen schwer zu beschreibenden Menschen, drücken sie aus in bekannten und zu entdeckenden Schlagern und Liedern. Wie lebt es sich hier, wenn man von woanders kommt, womöglich aus dem Westen oder gar aus Berlin? Und wie lebt es sich hier, wenn man von hier kommt und einem andere erklären wollen, wie es hier ist? Wie findet man die Fremden? Und vor allem, wo? Wie findet man die Liebe? Und vor allem, wo? Oder Freunde? So setzen die Künstler der Region, in die es sie verschlagen hat, ein humorvolles, ironisches musikalisches Denk-Mal – ehrlich und verklärend, genervt und liebevoll, melancholisch, stimmungsvoll.
    spezial

    Do 01.01.

    Neujahrskonzert

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Schon traditionell lädt Theater&Philharmonie Thüringen am Neujahrstag um 14.30 Uhr in den Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera und um 19.30 Uhr ins Landestheater Altenburg zu einem musikalischen Feuerwerk ein. Ein bunter Blumenstrauß aus beschwingten Melodien verschiedener Epochen und Regionen verspricht ein Fest für Auge und Ohr zu werden.; denn in Gera ist der Tanzkreis „Brillant“ mit von der Partie und in Altenburg die Tanzschule Schaller.
    Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera wird mit festlichen Orchesterstücken das Programm gestalten und die jungen Tänzerinnen und Tänzer bei ihren Auftritten begleiten. Die musikalische Leitung und Moderation übernimmt in bewährter Weise Kapellmeister Thomas Wicklein.

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    Neuigkeiten

    Grußwort von Kay Kuntze zur neuen Spielzeit

    Sehr geehrte Damen und Herren, hochverehrtes Publikum,

    wir gehen in die vierte Spielzeit der aktuellen Theaterleitung. In diesen Jahren ist das Ballett, seit der Spielzeit 2011/12 unter der Leitung ...

    Faschingskonzerte in Altenburg und Gera

    5 aus 35 TPTele-Lotto

    Theater&Philharmonie Thüringen lädt 2015 zum traditionellen Faschingskonzert bereits am 18. Januar um 14.30 Uhr in die Bühne am Park Gera und am 24. Januar um 19:30 Uhr ins Große ...

    CHESS - DAS MUSICAL zum letzten Mal

    Wie wäre es mit einer Partie Schach mit den Weltmeistern? Im Musical CHESS kann man dem US-Amerikaner Frederick Trumper (Alexander Melcher) und dem Russen Anatoly Sergievsky (Christian Alexander ...

    Die Prinzen auf Tour 2015

    DIE PRINZEN kommen nach Altenburg und Gera: sie geben am 16. März ein Konzert im Landestheater Altenburg und am 22. März im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera. Beginn ist jeweils 19:00 Uhr. Die ...

    Konzert zum Jahresausklang

    Die Tradition, das Jahr mit Beethovens Neunter Sinfonie, der wunderbaren Vertonung von Friedrich Schillers Ode an die Freude, ausklingen zu lassen, behält Theater&Philharmonie Thüringen auch 2014 bei. ...

    Theaterball 2015 in Gera

    Gerlinale- Filmstars auf dem roten Teppich

    Gerlinale – darauf hat die ostthüringische Metropole schon lange gewartet! Der Theaterball 2015 bei Theater&Philharmonie Thüringen macht’s möglich! Begegnen ...

    Ballett-Festwoche im Januar 2015

    11 Veranstaltungen stehen auf dem Programm der Festwoche des Thüringer Staatsballetts vom 24. bis 31. Januar 2015 in Gera.

    Spielzeitheft 2014/15

    Das Spielzeitheft für die neue Saison 2014/15 können Sie hier online durchblättern. Gerne schicken wir Ihnen unsere Publikationen auch postalisch zu! Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail: service@t ...

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