Briefe des van Gogh

Mono-Oper von Grigori Frid

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KeimZeit

Ballett von Silvana Schröder

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Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts.

Tragödie von Paul Zoungrana und Bernhard Stengele

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Jekyll & Hyde

Musical von Frank Wildhorn

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Nuit des Hommes

Oper(atorium) von Per Nørgård

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Das Märchen vom Zaren Saltan (ab 5)

Marionettentheater nach Alexander Puschkin

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Die Zaubertrommel

Ein Musikmärchen aus Afrika von Johnny Lamprecht

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    Nächste Termine

    Restkarten

    Mi 26.11.

    Sie haben nämlich Entenfüße

    19:30 Uhr, Bühne am Park Gera

    „Es ist euch gelungen, Ihr habt das Herz mir bezwungen.“
    Friedrich Schiller, „Die Bürgschaft“


    Schiller und Goethe, Heine, Brentano und Kästner: Im Balladenabend „Sie haben nämlich Entenfüße“ kommen die großen deutschen Dichter und Denker ebenso zu Wort wie Franz Schubert, Konstantin Wecker und Georg Kreisler. Bernhard Stengele wird als Balladenspieler zu einem Hexenmeister, der mit Sprachgewalt, Liebe und Leidenschaft die Balladen in unsere Gegenwart holt. Mit seinen Erzählungen lässt Stengele die schönsten Bilder entstehen. Er zeigt voll Entsetzen auf das Meer, wie es wallet und siedet und brauset und zischt, und wirft sich und uns dann doch mutig hinein in die brausende Flut. Der Schauspieldirektor wird als Fabulierer und Erzähler zu einem Rattenfänger, der sein Publikum in die Welt der Lyrik und Fantasie entführt.
    Begleitet wird Bernhard Stengele von dem Pianisten Olav Kröger, der das Programm mit einer Mischung aus Klassik, Jazz und neuen Kompositionen vervollständigt. Und so führen die beiden mit Elan, Freude und Begeisterung durch einen ganz besonderen Abend ...

    Do 27.11.

    Auf den Spuren des Solo Jazz-Klaviers

    19:30 Uhr, Bühne am Park Gera

    Beginnend bei Ragtime, Blues und Swing nimmt Paul Amrod, der mit etlichen der großen Meister im New York der 60er Jahre selbst konzertiert hat, seine Zuhörer mit auf eine musikhistorische Reise von Honky Tonk, BeBop und Cool Jazz bis in die Moderne zu FunkJazz, Fusion, Hard Bop und World Jazz. Der Juillard-Absolvent Amrod skizziert die Geschichte des Jazz anhand von biografischen Einblicken in das Schaffen von Jazzgrößen wie Jelly Roll Morton, Scott Joplin oder Duke Ellington, Fats Waller und Bud Powell bis zu Thelonious Monk und McCoy Tyner, deren Stücke er am Klavier spielt. Ein längst überfälliger, abwechslungsreicher Abend über eine Musikform, ohne die die Welt ärmer wäre.
    premiere

    Fr 28.11.

    Jekyll & Hyde

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Ich muss erfahr’n, welch Dämon unsre Seelen stets gefangen hält.“
    Dr. Henry Jekyll


    Dr. Henry Jekyll will das Böse und das Gute im Menschen trennen. Zu diesem Zweck hat er ein Mittel entwickelt, das er jedoch nicht an seinen Patienten testen darf. Sein radikaler Forscherdrang macht ihn zu einem Außenseiter. Einzig seine Verlobte Lisa und sein guter Freund und Anwalt John Utterson stehen zu ihm. Überzeugt vom Erfolg seines Mittels und zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es schließlich heimlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Dr. Jekyll in Mr. Edward Hyde. Hyde ist unberechenbar: Er mordet und vergreift sich an der Prostituierten Lucy. Letztendlich kann Jekyll sich nicht mehr gegen Hyde durchsetzen – ihm bleibt nur noch die Wahl zwischen einem Leben als Hyde oder dem Tod.

    Schonungslos-fortschrittlich, aber im Ausleben unterdrückter Triebe erschreckend egoistisch – der Protagonist aus Stevensons (1850-1894) Novelle wirkt auf uns bis heute faszinierend und abstoßend zugleich. Wildhorns (*1959) Pop-Rock-Musical transponiert diese Ambivalenz mit großen, klanggewaltig-düsteren Balladen mitreißend und fesselnd in die Gegenwart.

    Sa 29.11.

    Konzert in der Adventszeit

    15:00 Uhr, Konzertsaal Gera

    premiere

    Sa 29.11.

    Das Märchen vom Zaren Saltan (ab 5)

    16:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Der Fürst spricht wieder von den Schmerzen seiner Sehnsucht tief im Herzen ...“
    Erzähler


    Drei Jungfrauen sitzen zusammen und überlegen, wie sich ihr Leben verändern würde, würde der Zar sie heiraten. Die erste will ein rauschendes Fest ausrichten, die zweite Leinen weben. Als die jüngste sagt, sie wolle dem Zaren einen heldenhaften Sohn schenken, öffnet sich die Tür: Zar Saltan hat das Gespräch belauscht und nimmt jenes Mädchen zu seiner Frau, während die beiden anderen am Hofe kochen und spinnen sollen. Als Zar Saltan in den Krieg zieht und seine schwangere Frau zurücklässt, wittern die beiden neidischen Schwestern ihre Chance. Durch eine Intrige lassen sie den Hof glauben, der Zar wünsche Frau und Kind den Tod. Beide werden im Meer versenkt und alles scheint verloren. Doch der Sohn, mittlerweile herangewachsen zu einem jungen Mann, beschwört den Ozean, der sie an Land spült. Und dann gibt es noch einen Schwan, der eigentlich eine wunderschöne verwunschene Prinzessin ist …
    Das Märchen vom Zaren Saltan gehört zu Puschkins erfolgreichsten Werken. 1832 erschienen, hat es seither Jung und Alt gleichermaßen verzaubert.
    Jan Hofmann, seit 1976 Ausstatter, Puppenbauer und genialer Tüftler im Atelier des Puppentheaters, wird sich mit dieser Ausstattung, einer zauberhaften Theaterapparatur nach barockem Vorbild, in den Ruhestand verabschieden.

    Für die Produktion komponiert Olav Kröger die Bühnenmusik.

    So 30.11.

    Das Märchen vom Zaren Saltan (ab 5)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Der Fürst spricht wieder von den Schmerzen seiner Sehnsucht tief im Herzen ...“
    Erzähler


    Drei Jungfrauen sitzen zusammen und überlegen, wie sich ihr Leben verändern würde, würde der Zar sie heiraten. Die erste will ein rauschendes Fest ausrichten, die zweite Leinen weben. Als die jüngste sagt, sie wolle dem Zaren einen heldenhaften Sohn schenken, öffnet sich die Tür: Zar Saltan hat das Gespräch belauscht und nimmt jenes Mädchen zu seiner Frau, während die beiden anderen am Hofe kochen und spinnen sollen. Als Zar Saltan in den Krieg zieht und seine schwangere Frau zurücklässt, wittern die beiden neidischen Schwestern ihre Chance. Durch eine Intrige lassen sie den Hof glauben, der Zar wünsche Frau und Kind den Tod. Beide werden im Meer versenkt und alles scheint verloren. Doch der Sohn, mittlerweile herangewachsen zu einem jungen Mann, beschwört den Ozean, der sie an Land spült. Und dann gibt es noch einen Schwan, der eigentlich eine wunderschöne verwunschene Prinzessin ist …
    Das Märchen vom Zaren Saltan gehört zu Puschkins erfolgreichsten Werken. 1832 erschienen, hat es seither Jung und Alt gleichermaßen verzaubert.
    Jan Hofmann, seit 1976 Ausstatter, Puppenbauer und genialer Tüftler im Atelier des Puppentheaters, wird sich mit dieser Ausstattung, einer zauberhaften Theaterapparatur nach barockem Vorbild, in den Ruhestand verabschieden.

    Für die Produktion komponiert Olav Kröger die Bühnenmusik.
    Ausverkauft

    So 30.11.

    KeimZeit

    14:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Bloß von hier weg, so weit wie möglich.../ Bis du sagst, es ist Zeit, wir müssen/ Aus Feuerland zurück, nach Hause,/ Im Wiener-Walzer-Schritt...“
    Keimzeit

    So sang Norbert Leisegang 1993 auf Keimzeits drittem Album „Bunte Scherben“. Schwindelerregende Kreisbewegung sind in vielen Songs eines der Grundmotive der 1980 unter dem Namen Jogger (und 1982 in Keimzeit umbenannten) Band aus dem brandenburgischen Dorf Lütte geblieben: Aufbrechen, zu Reisen ins Unbestimmte, die eigenen Wurzeln dabei aber nie ganz vergessend, Abstürzen, wieder Aufstehen... Man kann die Welt, in der man lebt, vielleicht nicht vollkommen verändern, scheinen die Songs zu sagen, aber man kann sie mit anderen Augen sehen, verborgene Paradiese vor der eigenen Haustür entdecken, oder utopische Realitäten – und sei es nur für Momente – Wirklichkeit werden lassen...
    Weil im Tanz und im Theater immer alles möglich ist, vor allem auch die buntere Welt und die eigenen Träume, holt Silvana Schröder die von ihr selbst heiß geliebte Band und ihre Lieder über Paradiesvögel und Außenseiter, Durchschnittsmenschen und schräge Typen nach Gera, ins Theater, zum allerersten Mal. Und es zeigt sich, dass Keimzeit eine charmant eigenwillige Tanzband ist und bleibt.

    Andreas Auerbauch hat für die Ballett-Band-Begegnung ein Haus erdacht, das mit seinen privaten Zellen wie ein Modellbaukasten des alltäglichen, unspektakulären Lebens in einer kleinen Stadt zur Anschauung bereit steht. Der halbierte Plattenbau wird zum Spielgerüst der Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts und der Bandmitglieder, dazu gibt es Abgründe, Himmel, verborgene Tunnel – der Raum selbst tanzt auf oft überraschende Weise. Er ist bevölkert mit Figuren aus den oft rätselhaften, surrealen und doch nur zu gut bekannten Geschichten über verflossene Lieben und wahnwitzige Hoffnungen, menschlichen Irrsinn und die trügerisch glitzernde Welt der scheinbar unendlichen Möglichkeiten.

    Den 28 live von der Band gespielten Songs stellt Silvana Schröder entwaffnend heitere, farbenfrohe, skurrile oder poetisch-intime, ohne Angst vor Kitsch bewegende Momentaufnahmen des Lebens gegenüber, die sich mitunter in lustvoll überfordernde „choreographische Wimmelbilder“ verwandeln. Wer hier genau hinschaut, wird immer mehr entdecken können, unzählige Details an den Rändern des Geschehens, Einsame zwischen Lächelnden, Freude inmitten von Melancholie... Verweben sich die Zeiten und Orte? Passiert all das gleichzeitig, unbemerkt nebeneinander? Die Inszenierung liefert kein Keimzeit-Musical, keinen Liederabend mit Tanz, sondern multipliziert all das, was über einfaches Verstehen hinausgeht und lädt ein zum Schauen, Hören, Fühlen, Denken mit allen Sinnen.

    So 30.11.

    Briefe des van Gogh

    19:30 Uhr, Bühne am Park Gera

    „Nun, ich habe mit dem Leben bezahlt für meine Arbeit.“
    Vincent


    Zu Lebzeiten verkannt und ob seiner ausdrucksstarken, farbintensiven Malweise als unverkäuflich geltend, avancierte Vincent van Gogh (1853-1890) posthum zu einem der bekanntesten und beliebtesten Maler unserer Zeit: Seine Gemälde hängen in den bedeutendsten Museen, erzielen auf Auktionen Rekordpreise und zieren als Poster oder Kalender unzählige Wohnzimmer. Sie zeugen aber nicht nur von seinem handwerklichen Können und ästhetischen Bewusstsein, sondern auch von der Radikalität und Kompromisslosigkeit eines Künstlers, der die Erwartungen des Kunstmarktes seiner Zeit bewusst ignorierte.

    Über 600 Briefe, die er zwischen 1872 und 1890 an seinen Bruder Theodorus („Theo“) van Gogh (1857-1891) schrieb, der ihn über Jahre finanziell unterstützte und seine künstlerische Arbeit erst ermöglichte, geben uns heute Einblicke in das Innere des gesellschaftlichen Außenseiters, dessen bedingungsloser Schaffensdrang als ein Symptom psychischer Krankheit gesehen werden kann.

    Die Briefe Vincents an Theo lieferten für Grigori Frid (1915-2012) den Fundus für eine Textcollage von Erlebnissen, Gemütszuständen und profund reflektierten Gedanken. Nur ungefähr einzelne Lebensstationen verfolgend, skizziert die Mono-Oper konkret musikalisch ausdeutend, sensibel und hoch emotional ein intimes Bild Vincent van Goghs.

    Mo 01.12.

    Adventskalender

    17:00 Uhr, Puppentheater Gera

    Herzliche Einladung an Groß und Klein, Alt und Jung!

    Zum vierten Mal öffnen sich die großen Türen des Puppentheaters am Gustav-Henning-Platz 5, um
    unserem Publikum für eine halbe Stunde die Wartezeit auf Weihnachten zu versüßen.

    01. Dezember bis 23. Dezember 2014 17.00 Uhr
    24. Dezember 11.00 Uhr

    Die unterschiedlichsten Darbietungen werden von Künstlern und Mitarbeitern aller Sparten und
    Gewerke präsentiert. Lassen Sie sich Tag für Tag aufs Neue überraschen!

    Der Eintritt ist frei - um Spenden für das „Frauenhaus Gera“ wird gebeten!

    Das Frauenhaus Gera bietet Frauen und Müttern mit ihren Kindern Zuflucht. Um das Erlebte
    verarbeiten zu können, möchten die Träger für Kinder ab 12 Jahren einen Raum einrichten, um ihnen
    die Möglichkeit zu bieten, sich spielerisch und kreativ zu entfalten. Ebenso möchte das Frauenhaus
    durch die Spenden den dort lebenden Kindern Freizeitaktivitäten ermöglichen.

    Im Oktober 2014 haben 26 Kinder Auffang und Hilfe durch den Träger Liberare e.V. erhalten.

    In den letzten Jahren konnten bereits durch Ihre großzügigen Spenden folgende Institutionen
    unterstützt werden:
    Schlupfwinkel e.V.
    Streetworker e.V.
    Freundeskreis für Flüchtlinge Gera

    Nähere Informationen unter:
    0365-8279280
    Ausverkauft

    Di 02.12.

    Das Märchen vom Zaren Saltan (ab 5)

    10:00 Uhr, Puppentheater Gera

    „Der Fürst spricht wieder von den Schmerzen seiner Sehnsucht tief im Herzen ...“
    Erzähler


    Drei Jungfrauen sitzen zusammen und überlegen, wie sich ihr Leben verändern würde, würde der Zar sie heiraten. Die erste will ein rauschendes Fest ausrichten, die zweite Leinen weben. Als die jüngste sagt, sie wolle dem Zaren einen heldenhaften Sohn schenken, öffnet sich die Tür: Zar Saltan hat das Gespräch belauscht und nimmt jenes Mädchen zu seiner Frau, während die beiden anderen am Hofe kochen und spinnen sollen. Als Zar Saltan in den Krieg zieht und seine schwangere Frau zurücklässt, wittern die beiden neidischen Schwestern ihre Chance. Durch eine Intrige lassen sie den Hof glauben, der Zar wünsche Frau und Kind den Tod. Beide werden im Meer versenkt und alles scheint verloren. Doch der Sohn, mittlerweile herangewachsen zu einem jungen Mann, beschwört den Ozean, der sie an Land spült. Und dann gibt es noch einen Schwan, der eigentlich eine wunderschöne verwunschene Prinzessin ist …
    Das Märchen vom Zaren Saltan gehört zu Puschkins erfolgreichsten Werken. 1832 erschienen, hat es seither Jung und Alt gleichermaßen verzaubert.
    Jan Hofmann, seit 1976 Ausstatter, Puppenbauer und genialer Tüftler im Atelier des Puppentheaters, wird sich mit dieser Ausstattung, einer zauberhaften Theaterapparatur nach barockem Vorbild, in den Ruhestand verabschieden.

    Für die Produktion komponiert Olav Kröger die Bühnenmusik.
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    Di 25.11.

    Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts.

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in den Formen des Rechts begeht.“
    Platon


    Trailer

    Der Begriff „zéro-mort“ ist übersetzbar mit „Toter ohne Wert“. Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts. untersucht die Einwanderungs- und Asylpolitik der europäischen Union und im speziellen der Bundesregierung. Wie gehen wir  mit Menschen um, deren Leben bedroht ist und die um Hilfe bitten?
    Das Tampere-Programm von 1999 sollte die Europäische Union mit einem kollektiven Asylsystem zu einem „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ machen. Dem liegt in Analogie zum griechischen Altertum der Gedanke eines einheitlichen Schutzraums für Flüchtlinge zugrunde, in dem jeder Mitgliedstaat das gleiche Schutzniveau erfüllt. Tatsächlich aber fühlen sich Europa  und auch Deutschland von der Flüchtlingssituation überfordert und versuchen mit allen Mitteln, die Zahl der ankommenden Flüchtlinge zu senken. Dabei kommt es zu massiven Menschenrechtsverletzungen, bis hin zur Verweigerung der Hilfeleistung in lebensbedrohlichen Situationen. Gleichzeitig wird das Stück auch das in weiten Teilen der Welt existente  Traumbild von einem   paradiesischem Europa beschreiben und entzerren sowie die  westlichen Wirtschaftspolitik mit ihrem Interesse an der ökonomischen Abhängigkeit afrikanischer Staaten darlegen. Die zumeist negativ behafteten Klischeebegriffe zum Thema Asyl und Flüchtlinge sollen aufgebrochen und durch eine Sprache ersetzt werden, mit der wir differenzierte Denkweisen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln und zugänglich machen können. Diese Sprache wird geprägt sein von der poetischen Ausdruckskraft des westafrikanischen Autors Paul Zoungrana und der Energie der beteiligten Künstler, denn erstmalig arbeiten  Künstler aus Burkina Faso einem der ärmsten Länder dieser Erde und Deutschland einem der reichsten Länder dieser Erde gemeinsam an diesem hoch brisanten Thema. Begleitprogramm u. a. mit Vorträgen

    Fr 28.11.

    Auf den Spuren des Solo Jazz-Klaviers

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Beginnend bei Ragtime, Blues und Swing nimmt Paul Amrod, der mit etlichen der großen Meister im New York der 60er Jahre selbst konzertiert hat, seine Zuhörer mit auf eine musikhistorische Reise von Honky Tonk, BeBop und Cool Jazz bis in die Moderne zu FunkJazz, Fusion, Hard Bop und World Jazz. Der Juillard-Absolvent Amrod skizziert die Geschichte des Jazz anhand von biografischen Einblicken in das Schaffen von Jazzgrößen wie Jelly Roll Morton, Scott Joplin oder Duke Ellington, Fats Waller und Bud Powell bis zu Thelonious Monk und McCoy Tyner, deren Stücke er am Klavier spielt. Ein längst überfälliger, abwechslungsreicher Abend über eine Musikform, ohne die die Welt ärmer wäre.

    Sa 29.11.

    Theatervesper | Theatervesper: Die Zaubertrommel

    17:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    Sa 29.11.

    Kammerkonzerte | 2. Kammerkonzert

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Hier haben Sie die Möglichkeit die Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, teilweise ergänzt durch Gäste und Ensemblemitglieder, solistisch, oder in kleinen Kammerformationen hautnah zu erleben. In einer großen musikalischen Bandbreite stellen die Künstler Ihnen Stücke, Programme oder Besetzungen vor, die ihnen besonders am Herzen liegen und die in diesem intimeren Rahmen voll zur Geltung kommen.
    Premiere

    So 30.11.

    Die Zaubertrommel

    16:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Freundschaft besiegt jeden bösen Zauber.“
    Sabonga und Fatou


    In einem Dorf auf der Insel Tamborena, wo weiße und schwarze Menschen in Frieden zusammenleben, sitzen Frauen und Männer beisammen und lassen mit Geschichten, Gesang und Trommeln den Tag ausklingen. Der Tanz- und Trommellehrer Bacary berichtet von einem Trommelwettbewerb, bei dem der beste Trommler von ganz Tamborena ermittelt werden soll. Sofort sind das Mädchen Fatou und der Junge Sabonga begeistert und wollen mitmachen. Da springt plötzlich der böse Zauberer Kalabante in den Kreis und behauptet, der beste Trommler zu sein. Als Bacary ihm mutig widerspricht, verwandelt der böse Zauberer ihn in eine große, schwarze Schlange. Fatou und Sabonga begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, die sie zu den magischen Bäumen, zu den fröhlichen Vögeln und den gemütlichen Elefanten führt. Alle aber sagen, nur die Kraft von „tausend Händen aus der Ferne“ könne die Macht des Zauberers brechen …

    Autor, Musiker und Familientherapeut Johnny Lamprecht erzählt mit Die Zaubertrommel ein faszinierendes Musikmärchen für ein internationales Theaterensemble und rund 400 junge Trommler, ohne deren tatkräftige Mithilfe die Geschichte auf der Bühne nicht erzählt werden kann.
    Restkarten

    Mo 01.12.

    Die Zaubertrommel

    09:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Freundschaft besiegt jeden bösen Zauber.“
    Sabonga und Fatou


    In einem Dorf auf der Insel Tamborena, wo weiße und schwarze Menschen in Frieden zusammenleben, sitzen Frauen und Männer beisammen und lassen mit Geschichten, Gesang und Trommeln den Tag ausklingen. Der Tanz- und Trommellehrer Bacary berichtet von einem Trommelwettbewerb, bei dem der beste Trommler von ganz Tamborena ermittelt werden soll. Sofort sind das Mädchen Fatou und der Junge Sabonga begeistert und wollen mitmachen. Da springt plötzlich der böse Zauberer Kalabante in den Kreis und behauptet, der beste Trommler zu sein. Als Bacary ihm mutig widerspricht, verwandelt der böse Zauberer ihn in eine große, schwarze Schlange. Fatou und Sabonga begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, die sie zu den magischen Bäumen, zu den fröhlichen Vögeln und den gemütlichen Elefanten führt. Alle aber sagen, nur die Kraft von „tausend Händen aus der Ferne“ könne die Macht des Zauberers brechen …

    Autor, Musiker und Familientherapeut Johnny Lamprecht erzählt mit Die Zaubertrommel ein faszinierendes Musikmärchen für ein internationales Theaterensemble und rund 400 junge Trommler, ohne deren tatkräftige Mithilfe die Geschichte auf der Bühne nicht erzählt werden kann.

    Mo 01.12.

    Die Zaubertrommel

    11:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Freundschaft besiegt jeden bösen Zauber.“
    Sabonga und Fatou


    In einem Dorf auf der Insel Tamborena, wo weiße und schwarze Menschen in Frieden zusammenleben, sitzen Frauen und Männer beisammen und lassen mit Geschichten, Gesang und Trommeln den Tag ausklingen. Der Tanz- und Trommellehrer Bacary berichtet von einem Trommelwettbewerb, bei dem der beste Trommler von ganz Tamborena ermittelt werden soll. Sofort sind das Mädchen Fatou und der Junge Sabonga begeistert und wollen mitmachen. Da springt plötzlich der böse Zauberer Kalabante in den Kreis und behauptet, der beste Trommler zu sein. Als Bacary ihm mutig widerspricht, verwandelt der böse Zauberer ihn in eine große, schwarze Schlange. Fatou und Sabonga begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, die sie zu den magischen Bäumen, zu den fröhlichen Vögeln und den gemütlichen Elefanten führt. Alle aber sagen, nur die Kraft von „tausend Händen aus der Ferne“ könne die Macht des Zauberers brechen …

    Autor, Musiker und Familientherapeut Johnny Lamprecht erzählt mit Die Zaubertrommel ein faszinierendes Musikmärchen für ein internationales Theaterensemble und rund 400 junge Trommler, ohne deren tatkräftige Mithilfe die Geschichte auf der Bühne nicht erzählt werden kann.
    Restkarten

    Di 02.12.

    Die Zaubertrommel

    09:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Freundschaft besiegt jeden bösen Zauber.“
    Sabonga und Fatou


    In einem Dorf auf der Insel Tamborena, wo weiße und schwarze Menschen in Frieden zusammenleben, sitzen Frauen und Männer beisammen und lassen mit Geschichten, Gesang und Trommeln den Tag ausklingen. Der Tanz- und Trommellehrer Bacary berichtet von einem Trommelwettbewerb, bei dem der beste Trommler von ganz Tamborena ermittelt werden soll. Sofort sind das Mädchen Fatou und der Junge Sabonga begeistert und wollen mitmachen. Da springt plötzlich der böse Zauberer Kalabante in den Kreis und behauptet, der beste Trommler zu sein. Als Bacary ihm mutig widerspricht, verwandelt der böse Zauberer ihn in eine große, schwarze Schlange. Fatou und Sabonga begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, die sie zu den magischen Bäumen, zu den fröhlichen Vögeln und den gemütlichen Elefanten führt. Alle aber sagen, nur die Kraft von „tausend Händen aus der Ferne“ könne die Macht des Zauberers brechen …

    Autor, Musiker und Familientherapeut Johnny Lamprecht erzählt mit Die Zaubertrommel ein faszinierendes Musikmärchen für ein internationales Theaterensemble und rund 400 junge Trommler, ohne deren tatkräftige Mithilfe die Geschichte auf der Bühne nicht erzählt werden kann.
    Ausverkauft

    Di 02.12.

    Die Zaubertrommel

    11:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    „Freundschaft besiegt jeden bösen Zauber.“
    Sabonga und Fatou


    In einem Dorf auf der Insel Tamborena, wo weiße und schwarze Menschen in Frieden zusammenleben, sitzen Frauen und Männer beisammen und lassen mit Geschichten, Gesang und Trommeln den Tag ausklingen. Der Tanz- und Trommellehrer Bacary berichtet von einem Trommelwettbewerb, bei dem der beste Trommler von ganz Tamborena ermittelt werden soll. Sofort sind das Mädchen Fatou und der Junge Sabonga begeistert und wollen mitmachen. Da springt plötzlich der böse Zauberer Kalabante in den Kreis und behauptet, der beste Trommler zu sein. Als Bacary ihm mutig widerspricht, verwandelt der böse Zauberer ihn in eine große, schwarze Schlange. Fatou und Sabonga begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, die sie zu den magischen Bäumen, zu den fröhlichen Vögeln und den gemütlichen Elefanten führt. Alle aber sagen, nur die Kraft von „tausend Händen aus der Ferne“ könne die Macht des Zauberers brechen …

    Autor, Musiker und Familientherapeut Johnny Lamprecht erzählt mit Die Zaubertrommel ein faszinierendes Musikmärchen für ein internationales Theaterensemble und rund 400 junge Trommler, ohne deren tatkräftige Mithilfe die Geschichte auf der Bühne nicht erzählt werden kann.

    Di 02.12.

    Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts.

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in den Formen des Rechts begeht.“
    Platon


    Trailer

    Der Begriff „zéro-mort“ ist übersetzbar mit „Toter ohne Wert“. Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts. untersucht die Einwanderungs- und Asylpolitik der europäischen Union und im speziellen der Bundesregierung. Wie gehen wir  mit Menschen um, deren Leben bedroht ist und die um Hilfe bitten?
    Das Tampere-Programm von 1999 sollte die Europäische Union mit einem kollektiven Asylsystem zu einem „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ machen. Dem liegt in Analogie zum griechischen Altertum der Gedanke eines einheitlichen Schutzraums für Flüchtlinge zugrunde, in dem jeder Mitgliedstaat das gleiche Schutzniveau erfüllt. Tatsächlich aber fühlen sich Europa  und auch Deutschland von der Flüchtlingssituation überfordert und versuchen mit allen Mitteln, die Zahl der ankommenden Flüchtlinge zu senken. Dabei kommt es zu massiven Menschenrechtsverletzungen, bis hin zur Verweigerung der Hilfeleistung in lebensbedrohlichen Situationen. Gleichzeitig wird das Stück auch das in weiten Teilen der Welt existente  Traumbild von einem   paradiesischem Europa beschreiben und entzerren sowie die  westlichen Wirtschaftspolitik mit ihrem Interesse an der ökonomischen Abhängigkeit afrikanischer Staaten darlegen. Die zumeist negativ behafteten Klischeebegriffe zum Thema Asyl und Flüchtlinge sollen aufgebrochen und durch eine Sprache ersetzt werden, mit der wir differenzierte Denkweisen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln und zugänglich machen können. Diese Sprache wird geprägt sein von der poetischen Ausdruckskraft des westafrikanischen Autors Paul Zoungrana und der Energie der beteiligten Künstler, denn erstmalig arbeiten  Künstler aus Burkina Faso einem der ärmsten Länder dieser Erde und Deutschland einem der reichsten Länder dieser Erde gemeinsam an diesem hoch brisanten Thema. Begleitprogramm u. a. mit Vorträgen
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    Neuigkeiten

    Grußwort von Kay Kuntze zur neuen Spielzeit

    Sehr geehrte Damen und Herren, hochverehrtes Publikum,

    wir gehen in die vierte Spielzeit der aktuellen Theaterleitung. In diesen Jahren ist das Ballett, seit der Spielzeit 2011/12 unter der Leitung ...

    Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts

    Tragödie von Paul Zoungrana und Bernhard Stengele

    Seit 15. September 2014 wird im Landestheater Altenburg in der Regie von Schauspieldirektor Bernhard Stengele  für die Uraufführung der Tragödie „Die ...

    Begleitprogramm bis 27. Dez.

    DIE SCHUTZLOSEN - LES ZÉROS-MORTS.

    Tragödie von Paul Zoungrana und Bernhard Stengele
    nach Euripides und Aischylos „Die Schutzflehenden“
    Eine internationale Kooperation zwischen Theater&Philharmonie ...

    Auch 2014 LITERARISCHE SALONS

    Schauspieler lesen bei Ihnen zu Hause

    Nach den überaus erfolgreichen und beliebten „Literarischen Salons“ 2012 und 2013 rückt Theater&Philharmonie Thüringen auch in diesem Jahr wieder ganz nahe an sein ...

    Philharmonischer Chor sucht neue Stimmen

    Seinen nächsten großen Auftritt hat der Philharmonische Chor von Theater&Philharmonie Thüringen zum Jahreswechsel. Denn dann steht Beethovens 9. Sinfonie wieder in Gera und Altenburg auf dem Programm ...

    Musical JEKYLL & HYDE

    Die Theaterfreunde in Ostthüringen dürfen sich auf eine Musicalneuinszenierung in der Regie von Generalintendant Kay Kuntze freuen. Die Premiere am 28. November um 19.30 Uhr im Großen Haus der Bühnen ...

    Ballett-Festwoche im Januar 2015

    11 Veranstaltungen stehen auf dem Programm der Festwoche des Thüringer Staatsballetts vom 24. bis 31. Januar 2015 in Gera.

    Erfolgreicher Jahresabschluss 2013

    Eine positive Bilanz kann die kaufmännische Geschäftsführerin von Theater&Philharmonie Thüringen, Andrea Schappmann, anhand des vorliegenden Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2013 ziehen.
    2012 ...

    Spielzeitheft 2014/15

    Das Spielzeitheft für die neue Saison 2014/15 können Sie hier online durchblättern. Gerne schicken wir Ihnen unsere Publikationen auch postalisch zu! Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail: service@t ...

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