1. Philharmonisches Konzert 2014/15

Zum 150. Geburtstag von Richard Strauss: Don Quixote

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Iphigenie auf Tauris

Oper von Christoph Willibald Gluck

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Amphitryon

Ein Lustspiel nach Molière von Heinrich von Kleist

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KeimZeit

Ballett von Silvana Schröder

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    Nächste Termine

    Mi 17.09.

    1. Philharmonisches Konzert 2014/15

    19:30 Uhr, Konzertsaal Gera

    • Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 6 D-Dur Der Morgen
    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): 3. Violinkonzert G-Dur KV 216
    • Richard Strauss (1864-1949): Don Quixote. Fantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35
    Die neue Konzertsaison 2014/15 startet mit Joseph Haydns Tageszeiten-Zyklus in Form dreier Sinfonien in den ersten vier Konzerten. Der Morgen – Joseph Haydns 6. Sinfonie – bedeutete für den Wiener Klassiker 1961 einen Neuanfang am Fürstenhaus Esterházy. Sein neuer Dienstherr hatte sich dieses Thema persönlich gewünscht. Haydn blieb bis zu seinem Tod in dessen Dienst und schrieb hier Musikgeschichte, indem er die Sinfonie zu einer Blüte brachte. Die Tageszeiten-Sinfonien sind ein Zeugnis der Anfänge dieser Entwicklung.
    Gleichzeitig präsentiert dieses Konzert gleich drei Solisten: Der Violinist David Castro-Balbi, der 2013 mit nur 19 Jahren den 7. Internationalen Louis Spohr Wettbewerb für Junge Geiger in Weimar gewann, spielt das melodienreiche und als „Wunder in Mozarts Schaffen“ bezeichnete 3. Violinkonzert.
    Zwei Stimmführer des Philharmonischen Orchesters, Nico Treutler und Jan Kögelmann, charakterisieren mit Solo-Cello und Solo-Bratsche den legendären Ritter Don Quixote und dessen Diener in der parodistischen Tondichtung von Richard Strauss, dessen 150. Geburtstag 2014 gefeiert wird.

    Do 18.09.

    1. Philharmonisches Konzert 2014/15

    19:30 Uhr, Konzertsaal Gera

    • Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 6 D-Dur Der Morgen
    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): 3. Violinkonzert G-Dur KV 216
    • Richard Strauss (1864-1949): Don Quixote. Fantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35
    Die neue Konzertsaison 2014/15 startet mit Joseph Haydns Tageszeiten-Zyklus in Form dreier Sinfonien in den ersten vier Konzerten. Der Morgen – Joseph Haydns 6. Sinfonie – bedeutete für den Wiener Klassiker 1961 einen Neuanfang am Fürstenhaus Esterházy. Sein neuer Dienstherr hatte sich dieses Thema persönlich gewünscht. Haydn blieb bis zu seinem Tod in dessen Dienst und schrieb hier Musikgeschichte, indem er die Sinfonie zu einer Blüte brachte. Die Tageszeiten-Sinfonien sind ein Zeugnis der Anfänge dieser Entwicklung.
    Gleichzeitig präsentiert dieses Konzert gleich drei Solisten: Der Violinist David Castro-Balbi, der 2013 mit nur 19 Jahren den 7. Internationalen Louis Spohr Wettbewerb für Junge Geiger in Weimar gewann, spielt das melodienreiche und als „Wunder in Mozarts Schaffen“ bezeichnete 3. Violinkonzert.
    Zwei Stimmführer des Philharmonischen Orchesters, Nico Treutler und Jan Kögelmann, charakterisieren mit Solo-Cello und Solo-Bratsche den legendären Ritter Don Quixote und dessen Diener in der parodistischen Tondichtung von Richard Strauss, dessen 150. Geburtstag 2014 gefeiert wird.

    Sa 27.09.

    Eröffnungsgala 2014

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    PROGRAMM TEIL 1:
    • Friedrich von Flotow (1812-1883): Aus der Oper Martha, Ouvertüre
    • Christoph Willibald Gluck (1714-1787): Aus der Oper Iphigenie auf Tauris, Duett Orest/Pylades Und du behauptest noch
    • Aus dem Ballett Der Joker von Silvana Schröder, „Theme from twisted Nerve”, “Rosemary`s Baby “
    • Giacomo Puccini (1858-1924): Aus der Oper La Bohème, Anfang II. Akt
    • Arthur Miller (1915-2005): Ausschnitt aus Tod eines Handlungsreisenden
    • Leoš Janáček (1854-1928): Aus der Oper Jenůfa, Arie der Jenůfa „Mutter, ich hab den Kopf schwer“
    • Ausschnitt aus Die große Reise von Jorge Semprùn       
    • Film zu Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts
    • Ausschnitt aus Die Zaubertrommel
    • Richard Strauss (1864-1949): Aus der Komödie für Musik Der Rosenkavalier, Finale
     
    PROGRAMM TEIL 2:
    • Olav Kröger (* 1965): Medley aus dem Musical Barbarossa ausgeKYFFt
    • Tom Hodge (* 1975): Aus dem Ballett Waiting Room von Silvana Schröder, „Killing Time“
    • Johannes Harneit (* 1963): Aus der Kammeroper für Kinder Alice im Wunderland, „Der Suppenschildkröt“                                                           
    • Aus Kleists Kohlhaas, Szene Tanz und Ankleidung         
    • Friedrich von Flotow (1812-1883): Aus der Oper Martha, Arie „Ach so fromm“; Arie „Letzte Rose“
    • Frank Wildhorn (* 1959): Aus dem Musical Jekyll & Hyde, „Nimm mich, wie ich bin“; „Die ist die Stunde“; „Facade“

    Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera
    Opernchor und Kinderchor von Theater&Philharmonie Thüringen
    Thüringer Staatsballett
    Solisten des Musiktheaters, Schauspiel- und Puppentheaterensemble
    Dirigenten: GMD Laurent Wagner, Thomas Wicklein, Olav Kröger, Holger Krause
    Choreinstudierung: Holger Krause
    Moderation: Kay Kuntze
    Szenische Einrichtung: Cornelia Poppe
    Bühne, Kostüme: Hilke Förster
    Dramaturgie: Felix Eckerle

    So 28.09.

    Matinee | Tod eines Handlungsreisenden

    11:00 Uhr, Bühne am Park Gera

    So 28.09.

    Jubiläum der Musikspezialklassen

    15:30 Uhr, Konzertsaal Gera

    Premiere

    Fr 03.10.

    Tod eines Handlungsreisenden

    19:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Die Welt ist eine Auster, aber auf 'ner Matratze lässt sie sich nicht knacken.
    Willy Loman


    Biff hat seinem Vater, dem ehemaligen Handelsvertreter Willy Loman, nie verziehen, dass er einst seine Mutter mit einer anderen Frau betrogen hat. Aus Trotz, so der Vorwurf des Vaters, hat er die Schule nicht abgeschlossen und hangelt sich nun von einem Job zum nächsten. Willys Leben findet in einer Welt statt, in der sich für ihn Vergangenheit und Gegenwart vermischen; immer öfter flüchtet er sich in Träume von früheren Zeiten, in denen noch alle Möglichkeiten offen schienen. Der Vater-Sohn-Konflikt spitzt sich zu, bis Biff seinem Vater zeigt, dass er ihn liebt und ihn dazu drängt, die Realität zu akzeptieren. Dieser ist entschlossen, bis zum Äußersten zu gehen, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten.
    Das soziale Psychodrama, das ursprünglich Inside his head heißen sollte, beschreibt exemplarisch einen klassischen klinischen Burnout-Fall: einen in jungen Jahren erfolgreichen und im Alter erfolglosen Verkäufer, der zu den Menschen gehört, die noch am American Dream festhalten, ohne erkennen zu wollen, dass dieser in einer rein profitorientierten Gesellschaft nicht mehr verwirklicht werden kann.
    Premiere

    Sa 04.10.

    Die große Reise

    19:30 Uhr, Puppentheater Gera

    „Später, wenn niemand mehr von diesen Reisen sprach, dann war vielleicht meine Stunde gekommen, von ihr zu sprechen.“
    Jorge Semprún


    „Diese Nacht hört aber auch gar nicht auf“, sagt der Junge aus Semur zu seinem Kumpel, der mit ihm und vielen anderen eingepfercht in einem Viehwaggon steht, vor Hunger und Durst geschwächt, auf der Reise nach Deutschland. Dass das Ziel das Konzentrationslager Buchenwald sein wird, wissen sie noch nicht.
    17 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald brach Jorge Semprún (1923-2011) sein Schweigen. In einem Strom an- und abreißender Erinnerungen berichtet er in seinem autobiografischen Roman Die große Reise vom unsagbaren Elend, das er unter den Nazis erlitten hat: Als spanischer Widerstandskämpfer in der französischen Résistance-Bewegung wurde er 1943 festgenommen und 1944 wurde er nach Buchenwald deportiert. Es begann eine lange Reise ...
    1994 zeichnete man Semprún mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels aus. Seine Dankesrede endete mit den Worten: „Meine lieben Freunde, vielen Dank für die verliehene Ehre, für die geteilte Erinnerung, für die Zukunft, die wir gemeinsam bauen müssen.“

    So 05.10.

    Foyerkonzerte

    11:00 Uhr, Konzertsaalfoyer Gera

    227. Foyerkonzert (5. Oktober 2014, 11:00 Uhr)
    Meisterwerke für Klavierduo

    228. Foyerkonzert (9. November 2014, 11:00 Uhr)
    Concerto Italiano

    229. Foyerkonzert (11. Januar 2015, 11:00 Uhr)
    Klassik am Vormittag

    230. Foyerkonzert (8. März 2015, 11:00 Uhr)
    Auf Flügeln des Gesangs - Lieder, Arien und Duette)

    231. Foyerkonzert (22. März 2015, 11:00 Uhr)
    Caramba - Kammermusik aus Lateinamerika

    232. Foyerkonzert (19. April 2015, 11:00 Uhr)
    Ich geh in Sünde neben dir

    233. Foyerkonzert (31. Mai 2015, 11:00 Uhr)
    Die Italiener kommen!

    234. Foyerkonzert (28. Juni 2015, 11:00 Uhr)
    „...ach, wenn wir nur auch Clarinetti hätten!“

    So 05.10.

    Tod eines Handlungsreisenden

    14:30 Uhr, Großes Haus Gera

    „Die Welt ist eine Auster, aber auf 'ner Matratze lässt sie sich nicht knacken.
    Willy Loman


    Biff hat seinem Vater, dem ehemaligen Handelsvertreter Willy Loman, nie verziehen, dass er einst seine Mutter mit einer anderen Frau betrogen hat. Aus Trotz, so der Vorwurf des Vaters, hat er die Schule nicht abgeschlossen und hangelt sich nun von einem Job zum nächsten. Willys Leben findet in einer Welt statt, in der sich für ihn Vergangenheit und Gegenwart vermischen; immer öfter flüchtet er sich in Träume von früheren Zeiten, in denen noch alle Möglichkeiten offen schienen. Der Vater-Sohn-Konflikt spitzt sich zu, bis Biff seinem Vater zeigt, dass er ihn liebt und ihn dazu drängt, die Realität zu akzeptieren. Dieser ist entschlossen, bis zum Äußersten zu gehen, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten.
    Das soziale Psychodrama, das ursprünglich Inside his head heißen sollte, beschreibt exemplarisch einen klassischen klinischen Burnout-Fall: einen in jungen Jahren erfolgreichen und im Alter erfolglosen Verkäufer, der zu den Menschen gehört, die noch am American Dream festhalten, ohne erkennen zu wollen, dass dieser in einer rein profitorientierten Gesellschaft nicht mehr verwirklicht werden kann.

    So 05.10.

    Theatercafé

    14:30 Uhr, Bühne am Park Gera

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    Fr 12.09.

    Marstallkonzert

    19:30 Uhr, Marstall Altenburg

    Theater&Philharmonie Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Altenburg und dem Landkreis Altenburger Land. Zum Eröffnungskonzert „Tag des offenen Denkmals“ 2014 für die Stadt Altenburg und den Landkreis Altenburger Land verbunden mit der Verleihung des Denkmalschutzpreises „Johann Georg Hellbrunn“ der Stadt Altenburg und zur Ehrung des bürgerschaftlichen Engagements in der Denkmalpflege im Landkreis Altenburger Land wird am Freitag, 12. September, um 19.30 Uhr in die Reithalle des Marstalls zu Altenburg eingeladen. Unter dem Motto „Musikalische Farbenspiele“ erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches musikalisches Programm, das vom Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera unter der Leitung von Thomas Wicklein und vom Gemischten Chor Altenburg e.V. unter Leitung von Wolfgang Langner gestaltet wird. Der beliebte Kapellmeister des Landestheaters ist auch der Moderator des Programms. Das Publikum darf sich darüber hinaus auf drei Gesangssolistin vom Theater freuen: Akiho Tsuj(Sopran), Claudia Müller (Mezzosopran) und Kai Wefer  (Bariton). Außerdem sind als Gäste Wolfgang Schwalm  (Trompete) und Johannes Kilian (Xylophon) dabei. Der Eintritt ist frei! Programm:
    • Johann Strauß (Sohn): Vergnügungszug – Polka schnell op. 281
    • Rede des Oberbürgermeisters Michael Wolf
    • Rede der Landrätin Michaele Sojka
    • Verleihung von Preisen für bürgerschaftliches Engagement in der Denkmalpflege im Altenburger Land
    • Alberto Ginastera: „Danza Final“ (Malambo) aus dem Ballett “Estancia” op. 8
    • Verleihung des Denkmalschutzpreises „Johann Georg Hellbrunn“ der Stadt Altenburg
    • Dankesworte der Preisträger
    • Josef Strauß: Jockey-Polka op. 278
    • Nini Rosso: „Il silencio“ für Trompete und Orchester
    • Pause
    • Paul Lincke: Bis früh um fünfe
    • Carl Millöcker: Auftrittslied des Ollendorf „Ach, ich hab' sie ja nur auf die Schulter geküßt“ aus: Der Bettelstudent
    • Frank Wildhorn: „Once upon a dream“ aus: Jekyll & Hyde
    • Giacomo Puccini: Walzer der Musetta „Quando me'n vo“ aus: La Bohème
    • Richard Strauss: Walzer aus dem „Rosenkavalier“
    • Andrew Lloyd Webber: Aus „Evita“: Don't Cry for Me Argentina
    • Claude-Michel Schoenberg / Alain Bloblil: Lied des Javert „Stars“ aus: Les Misérable
    • Gustav Peter: Erinnerungen an Zirkus Renz
    • Giuseppe Verdi: Aus der Oper “Nabucco”: Gefangenenchor
    • Chor a cappella
    • Conradin  Kreutzer: Aus der Oper  “Das Nachtlager in Granada”: Schon die Abendglocken klangen
    • Friedrich von Flotow: „Die letzte Rose“ aus: Martha (in Nr. 8 Larghetto Takt 106)
    • Chor a cappella
    • Friedrich Smetana:  Aus der Oper “Die verkaufte Braut”: Seht am Strauch die Knospen springen (1. Akt, 1. Szene)
    • Paul Burkhard: Aus der Operette „Feuerwerk“: O mein Papa (Trompetenvariationen)

    Fr 19.09.

    1. Philharmonisches Konzert 2014/15

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    • Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 6 D-Dur Der Morgen
    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): 3. Violinkonzert G-Dur KV 216
    • Richard Strauss (1864-1949): Don Quixote. Fantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35
    Die neue Konzertsaison 2014/15 startet mit Joseph Haydns Tageszeiten-Zyklus in Form dreier Sinfonien in den ersten vier Konzerten. Der Morgen – Joseph Haydns 6. Sinfonie – bedeutete für den Wiener Klassiker 1961 einen Neuanfang am Fürstenhaus Esterházy. Sein neuer Dienstherr hatte sich dieses Thema persönlich gewünscht. Haydn blieb bis zu seinem Tod in dessen Dienst und schrieb hier Musikgeschichte, indem er die Sinfonie zu einer Blüte brachte. Die Tageszeiten-Sinfonien sind ein Zeugnis der Anfänge dieser Entwicklung.
    Gleichzeitig präsentiert dieses Konzert gleich drei Solisten: Der Violinist David Castro-Balbi, der 2013 mit nur 19 Jahren den 7. Internationalen Louis Spohr Wettbewerb für Junge Geiger in Weimar gewann, spielt das melodienreiche und als „Wunder in Mozarts Schaffen“ bezeichnete 3. Violinkonzert.
    Zwei Stimmführer des Philharmonischen Orchesters, Nico Treutler und Jan Kögelmann, charakterisieren mit Solo-Cello und Solo-Bratsche den legendären Ritter Don Quixote und dessen Diener in der parodistischen Tondichtung von Richard Strauss, dessen 150. Geburtstag 2014 gefeiert wird.
    Premiere

    Do 25.09.

    nachtgeschwister

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Manchmal, wenn ich betrunken bin, hoffe ich, dass ich schon tot bin.“
    Wolfgang Hilbig


    Ein Ostschriftsteller und eine Westschriftstellerin begegnen sich auf einer Lesereise des Mannes im Westen. Eine obsessive Liebesbeziehung beginnt zwischen den beiden, fesselt sie aneinander. Bald wird klar: nur einer kann diese Begegnung überleben und beide wollen der Überlebende sein. Ein Machtkampf entbrennt, immer gepaart mit dem Gefühl, der großen Liebe begegnet zu sein. Um das Paar herum bröckelt der Ostblock, der Mauerfall ermöglicht ihnen ein Zusammensein ohne äußere Grenzen – aber im Inneren  herrscht kalter Krieg. Nach Nächten im Suff, intensiven körperlichen Begegnungen und dem Versuch, das Schreiben zum gemeinsamen Zentrum zu machen, versiegt die Phantasie für ein erträgliches Zusammenleben.
    Ausgehend von den autobiographisch geprägten Romanen Nachtgeschwister von Natascha Wodin und Das Provisorium von Wolfgang Hilbig, adaptiert nachtgeschwister die Geschichten von Hedda Rast alias Natascha Wodin und Jakob Stumm alias Wolfgang Hilbig für die Bühne. Folie ist das Wendezeit-Berlin in Prenzlauer Berg.

    So 28.09.

    Eröffnungsgala 2014

    18:00 Uhr, Großes Haus Altenburg

    PROGRAMM TEIL 1:
    • Friedrich von Flotow (1812-1883): Aus der Oper Martha, Ouvertüre
    • Christoph Willibald Gluck (1714-1787): Aus der Oper Iphigenie auf Tauris, Duett Orest/Pylades Und du behauptest noch
    • Aus dem Ballett Der Joker von Silvana Schröder, „Theme from twisted Nerve”, “Rosemary`s Baby “
    • Giacomo Puccini (1858-1924): Aus der Oper La Bohème, Anfang II. Akt
    • Arthur Miller (1915-2005): Ausschnitt aus Tod eines Handlungsreisenden
    • Leoš Janáček (1854-1928): Aus der Oper Jenůfa, Arie der Jenůfa „Mutter, ich hab den Kopf schwer“
    • Ausschnitt aus Die große Reise von Jorge Semprùn       
    • Film zu Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts
    • Ausschnitt aus Die Zaubertrommel
    • Richard Strauss (1864-1949): Aus der Komödie für Musik Der Rosenkavalier, Finale
     
    PROGRAMM TEIL 2:
    • Olav Kröger (* 1965): Medley aus dem Musical Barbarossa ausgeKYFFt
    • Tom Hodge (* 1975): Aus dem Ballett Waiting Room von Silvana Schröder, „Killing Time“
    • Johannes Harneit (* 1963): Aus der Kammeroper für Kinder Alice im Wunderland, „Der Suppenschildkröt“                                                           
    • Aus Kleists Kohlhaas, Szene Tanz und Ankleidung         
    • Friedrich von Flotow (1812-1883): Aus der Oper Martha, Arie „Ach so fromm“; Arie „Letzte Rose“
    • Frank Wildhorn (* 1959): Aus dem Musical Jekyll & Hyde, „Nimm mich, wie ich bin“; „Die ist die Stunde“; „Facade“

    Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera
    Opernchor und Kinderchor von Theater&Philharmonie Thüringen
    Thüringer Staatsballett
    Solisten des Musiktheaters, Schauspiel- und Puppentheaterensemble
    Dirigenten: GMD Laurent Wagner, Thomas Wicklein, Olav Kröger, Holger Krause
    Choreinstudierung: Holger Krause
    Moderation: Kay Kuntze
    Szenische Einrichtung: Cornelia Poppe
    Bühne, Kostüme: Hilke Förster
    Dramaturgie: Felix Eckerle

    Fr 03.10.

    nachtgeschwister

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Manchmal, wenn ich betrunken bin, hoffe ich, dass ich schon tot bin.“
    Wolfgang Hilbig


    Ein Ostschriftsteller und eine Westschriftstellerin begegnen sich auf einer Lesereise des Mannes im Westen. Eine obsessive Liebesbeziehung beginnt zwischen den beiden, fesselt sie aneinander. Bald wird klar: nur einer kann diese Begegnung überleben und beide wollen der Überlebende sein. Ein Machtkampf entbrennt, immer gepaart mit dem Gefühl, der großen Liebe begegnet zu sein. Um das Paar herum bröckelt der Ostblock, der Mauerfall ermöglicht ihnen ein Zusammensein ohne äußere Grenzen – aber im Inneren  herrscht kalter Krieg. Nach Nächten im Suff, intensiven körperlichen Begegnungen und dem Versuch, das Schreiben zum gemeinsamen Zentrum zu machen, versiegt die Phantasie für ein erträgliches Zusammenleben.
    Ausgehend von den autobiographisch geprägten Romanen Nachtgeschwister von Natascha Wodin und Das Provisorium von Wolfgang Hilbig, adaptiert nachtgeschwister die Geschichten von Hedda Rast alias Natascha Wodin und Jakob Stumm alias Wolfgang Hilbig für die Bühne. Folie ist das Wendezeit-Berlin in Prenzlauer Berg.

    Sa 04.10.

    Schlesien

    19:30 Uhr, Großes Haus Altenburg

    So 05.10.

    Theaterfrühstück | Der Rosenkavalier

    11:00 Uhr, Heizhaus Altenburg

    Ausverkauft

    Di 07.10.

    Rapunzel (ab 4)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    „Eene meene minz, jetzt hab ich einen Prinz.“
    Rapunzel


    Davon träumt das eingesperrte Rapunzel in seinem Turm. Die alte Zauberin, Frau Gotel, besucht sie täglich und steigt an Rapunzels Zopf in den Turm, der keine Türe hat. Eines Tages klettert jedoch ein Prinz zu ihr hinauf. Rapunzels Gesang lockte ihn an. Sie verlieben sich und beschließen, zu fliehen. Die Hexe verhindert die Flucht. Sie schneidet den Zopf ab, an dem der Prinz heraufklettert. Er stürzt ab und verliert sein Augenlicht. Rapunzel wird in eine Wüste verbannt. Dort treffen sie sich wieder und es geschieht ein Wunder.
    Die Besonderheit dieses Märchens für Vorschulkinder liegt vor allem in der einfachen Sprachbehandlung und der märchenhaften Transparenz. Im Puppentheater zu sehen seit 1987!
    Restkarten

    Mi 08.10.

    Rapunzel (ab 4)

    10:00 Uhr, Theater unterm Dach Altenburg

    „Eene meene minz, jetzt hab ich einen Prinz.“
    Rapunzel


    Davon träumt das eingesperrte Rapunzel in seinem Turm. Die alte Zauberin, Frau Gotel, besucht sie täglich und steigt an Rapunzels Zopf in den Turm, der keine Türe hat. Eines Tages klettert jedoch ein Prinz zu ihr hinauf. Rapunzels Gesang lockte ihn an. Sie verlieben sich und beschließen, zu fliehen. Die Hexe verhindert die Flucht. Sie schneidet den Zopf ab, an dem der Prinz heraufklettert. Er stürzt ab und verliert sein Augenlicht. Rapunzel wird in eine Wüste verbannt. Dort treffen sie sich wieder und es geschieht ein Wunder.
    Die Besonderheit dieses Märchens für Vorschulkinder liegt vor allem in der einfachen Sprachbehandlung und der märchenhaften Transparenz. Im Puppentheater zu sehen seit 1987!

    Fr 10.10.

    Sie haben nämlich Entenfüße

    19:30 Uhr, Heizhaus Altenburg

    „Es ist euch gelungen, Ihr habt das Herz mir bezwungen.“
    Friedrich Schiller, „Die Bürgschaft“


    Schiller und Goethe, Heine, Brentano und Kästner: Im Balladenabend „Sie haben nämlich Entenfüße“ kommen die großen deutschen Dichter und Denker ebenso zu Wort wie Franz Schubert, Konstantin Wecker und Georg Kreisler. Bernhard Stengele wird als Balladenspieler zu einem Hexenmeister, der mit Sprachgewalt, Liebe und Leidenschaft die Balladen in unsere Gegenwart holt. Mit seinen Erzählungen lässt Stengele die schönsten Bilder entstehen. Er zeigt voll Entsetzen auf das Meer, wie es wallet und siedet und brauset und zischt, und wirft sich und uns dann doch mutig hinein in die brausende Flut. Der Schauspieldirektor wird als Fabulierer und Erzähler zu einem Rattenfänger, der sein Publikum in die Welt der Lyrik und Fantasie entführt.
    Begleitet wird Bernhard Stengele von dem Pianisten Olav Kröger, der das Programm mit einer Mischung aus Klassik, Jazz und neuen Kompositionen vervollständigt. Und so führen die beiden mit Elan, Freude und Begeisterung durch einen ganz besonderen Abend ...
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    Neuigkeiten

    Wir befinden uns in der Spielzeitpause!

    Vom 21. Juli bis 08. September 2014 geht Theater&Philharmonie Thüringen in die Spielzeitpause. Noch bis einschließlich 18. Juli 2014 ist der Besucherservice zu den gewohnten Zeiten geöffnet. In der ...

    Grußwort von Kay Kuntze zur neuen Spielzeit

    Sehr geehrte Damen und Herren, hochverehrtes Publikum,
    wir gehen in die vierte Spielzeit der aktuellen Theaterleitung.

    Erfolgreicher Jahresabschluss 2013

    Eine positive Bilanz kann die kaufmännische Geschäftsführerin von Theater&Philharmonie Thüringen, Andrea Schappmann, anhand des vorliegenden Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2013 ziehen.
    2012 ...

    Eröffnungsgala der Spielzeit 2014/2015

    Nach der Sommerpause heißt es mit der traditionellen Eröffnungsgala am Samstag, 27. September, um 19.30 Uhr an den Bühnen der Stadt Gera und am Sonntag, 28. September, um 18.00 Uhr im Landestheater ...

    nachtgeschwister

    Die erste Premiere der Spielzeit 2014/2015 bei Theater&Philharmonie Thüringen findet noch vor der eigentlichen Eröffnungsgala in Altenburg statt. Bereits am Donnerstag, 25. September, kommt im ...

    Spielzeitheft 2014/15

    Das Spielzeitheft für die neue Saison 2014/15 können Sie hier online durchblättern. Gerne schicken wir Ihnen unsere Publikationen auch postalisch zu! Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail: service@t ...

    Kay Kuntze inszeniert ZAUBERFLÖTE in Rheinsberg

    Kay Kuntze, Generalintendant von Theater&Philharmonie Thüringen, inszeniert in diesem Festspielsommer Mozarts ZAUBERFLÖTE an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Das internationale Opernfestival zur ...

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