Manuel Kressin

Manuel Kressin

Schauspieldirektor

Manuel Kressin wurde 1978 in Berlin geboren. Nach seiner Schauspielausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Schule „Der Kreis“ in Berlin war er sechs Jahre lang festes Ensemblemitglied der Landesbühne Sachsen-Anhalt, bevor er 2009 zu Theater&Philharmonie Thüringen kam. Hier spielte er u. a. Zettel in Ein Sommernachtstraum, Baron von Innstetten in Effi Briest und den Bürgermeister Obermüller in Der Hauptmann von Köpenick. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitete Manuel Kressin als Autor und Regisseur und gestaltete ab 2014 zunehmend den Spielplan und die Ensemblestruktur in beratender Funktion mit. Die Produktionen Das Märchen vom Zaren Saltan und Geschichten gegen die Angst des Puppentheaters begleitete er als Dramaturg.

Manuel Kressin inszenierte bei TPT den Theaterball 2016 und Aladdin und die Wunderlampe. Bereits seit seiner Schauspielausbildung ist Kressin auch immer wieder als Bühnenautor tätig gewesen. So fanden folgende Stücke bereits ihre Uraufführung: Toni & Tilly unplugged (2007), Spiel der Götter (2008), Fürchte dich selbst (2011), Von schlauen Frauen (2012) und Lüstern nach Lysistrate (2013). Sein Stück Chirpy Chirpy Cheep Cheep war 2014 für den Thüringer Theaterpreis nominiert. Im Mai 2015 wurde seine Rockerette Barbarossa ausgeKYFFt (Komposition Olav Kröger) uraufgeführt, 2016 folgte das Sommertheater So machen’s alle frei nach Così fan tutte. Zudem erstellte Kressin eigene Texfassungen und Dramatisierungen, u. a. von dem Kinderbuch Ein Schaf fürs Leben für das Puppentheater, Aladdin und die Wunderlampe und Menschen im Hotel.

Seit der Spielzeit 2017/18 fungiert Manuel Kressin als Schauspieldirektor bei TPT. Er inszeniert Menschen im Hotel und Der eingebildet Kranke sowie den Theaterball 2018. Kressin stellt das Reformationsprogramm Unduldsame Gespräche zusammen und schreibt als Co-Autor Die große Liebe war es nicht – Die Ruth-Brandin-Story für die große Bühne.

Olav Kröger

Olav Kröger

Schauspielkapellmeister

Olav Kröger wurde 1965 in Leipzig geboren. Im Alter von 5 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Mit 9 Jahren kam er an die Musikschule Leipzig und trat dort bereits mit ersten Kompositionen hervor. 1976 wurde er in die Kinderklasse der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig aufgenommen. Nach dem Schulbesuch begann er 1982 am gleichen Institut seine Studien in den Hauptfächern Komposition und Klavier. Schon während des Studiums legte er Kompositionen verschiedenster Genres vor, u. a. auch ein Konzert für Streichorchester, das 1985 im Gewandhaus zu Leipzig uraufgeführt wurde. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium absolvierte Kröger noch ein zweijähriges Meisterstudium für Komposition an der Berliner Akademie der Künste. 1989 kam er als Schauspielkapellmeister an das Landestheater Altenburg. Seine kompositorische Arbeit hat er aber nie vernachlässigt. Es entstanden eine Reihe von Schauspielmusiken. 2001 beispielsweise wurde Krögers Konzert für Violine und Orchester im Leipziger Gewandhaus mit dem Solisten Frank Michael Erben und dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Dimitri Kitajenko erfolgreich uraufgeführt. Auch in Altenburg und Gera stehen Kompositionen von ihm immer wieder auf dem Spielplan.
Von 2002 bis 2006 war Olav Kröger als Dirigent, Pianist, Liedbegleiter und natürlich als Komponist freiberuflich tätig. 2007 kehrte er ans Theater Altenburg-Gera zunächst als Solorepetitor zurück. Heute ist Olav Kröger Schauspielkapellmeister von Theater&Philharmonie Thüringen.
 

Mechthild Scrobanita

Mechthild Scrobanita

Schauspielerin

Die in Magdeburg geborene Flötistin und Schauspielerin besuchte von 1971 bis 1976 die Spezialschule für Musik in Halle und studierte im Anschluss Musik im Hauptfach Flöte an der Hochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Direkt danach wurde sie am Landestheater Altenburg als Flötistin engagiert. Von 1982 bis 1987 belegte sie ein Extern-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, das sie mit Diplom abschloss. Sie wechselte am Landestheater Altenburg von der Musikerin zur Schauspielerin. Von 1993 bis 1996 ließ sich Mechthild Scrobanita privat für Gesang (Chanson) ausbilden. 1995 wurde sie als Schauspielerin der fusionierten Theater Altenburg-Gera von Theater&Philharmonie Thüringen übernommen.
1996 erarbeitete sie den Chanson-Abend Grundlos zärtlich, mit dem sie im Folgejahr Gastspiele u. a. auch in Bozen hatte. 2004 war sie bei einem Gastspiel in Oslo als singende Kellnerin in Brechts Flüchtlingsgesprächen zu sehen. Zu den von ihr gespielten Rollen zählen Roxane in Cyrano de Bergerac, Leonore d’Este in Goethes Torquato Tasso, Edith Piaf im gleichnamigen Abend, die Hermia im Sommernachtstraum und viele mehr. Zuletzt war sie als Lola Blau von Georg Kreisler und in Kassandra von Christa Wolf zu sehen, ebenso in der Rolle der Mutter Courage von Brecht. Außerdem spielte sie im Film Die vierte Gewalt mit und arbeitete als Regisseurin mit einer Laienspielgruppe, dem Folkloreensemble Altenburg. Internationale Produktionen des Theaters wie Die Frauen von Troja und Die Schutzlosen. Les Zéros-Morts sowie Cohn Bucky Levy – Der Verlust führten sie zu Gastspielen in die Türkei, Griechenland, Burkina Faso und Israel.