15. Philharmonisches Schlosskonzert

  • So 10.09.2017 / 18:00 Uhr Spezial
    Festsaal im Schloss Abg.

 

„Die Musik soll auch in der schaudervollsten Lage niemals
das Ohr beleidigen, sondern doch dabei vergnügen,
folglich allzeit Musik bleiben.“
W. A. Mozart in einem Brief an seinen Vater Leopold

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):

  • „Padre, germani, addio!“ aus der Oper Idomeneo
  • Konzertarie „Misera, dove son!“ KV 369
  • Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
  • Konzertarie „Chʼio mi scordi di te“ KV 505
  • Sinfonie Nr. 41 C-Dur Jupiter KV 551

Leopold Mozart gemahnte einst seinen Sohn, auch an das „ohnmusikalische Publikum zu denken“. „Vergis also das so genannte populare nicht, das auch die langen Ohren Kitzelt.“ Wie keinem zweiten Komponisten ist es Wolfgang Amadeus Mozart gelungen, gleichermaßen höchst anspruchsvolle wie populäre Musik zu schreiben, die sich bis heute größter Beliebtheit erfreut.

Neben den im dramatischen Kontext eingebetteten Opernarien schrieb Mozart für verschiedene Sängerinnen seiner Zeit zahlreiche, auf Operntexten basierende, jedoch für den Konzertsaal bestimmte „Konzertarien“. Darin den Instrumentalkonzerten verwandt, sollten diese die besonderen Qualitäten der Künstler hervorheben. Ungewöhnlich ist dabei, dass die Arie „Chʼio mi scordi di te“ neben dem Orchester noch von einem obligaten Klavier begleitet wird, mit dem die Gesangsstimme duettiert.

Das Klavierkonzert Nr. 21 ist eines der beliebtesten und anspruchsvollsten Mozarts. Die fantasievolle Komposition überzeugt durch eine souveräne Formanlage sowie eine kunstvolle Kühnheit der musikalischen Gedanken.

Mozarts Jupiter-Sinfonie ist sein letzter Beitrag zu dieser Gattung, in den er all seine Erfahrung einbrachte. Gleichzeitig markiert sie den Beginn einer breiter angelegten Sinfonik, wie sie im 19. Jahrhundert üblich wurde.

Die spanische Sopranistin Miriam Zubieta studierte in Barcelona und Wien. Sie ist Gewinnerin des „Canto Festival“ (Italien) und Preisträgerin des „Francisco Viῆas International Singing Competition“ (Barcelona). 2016/17 Mitglied des Thüringer Opernstudios, sang sie sich mit der Partie der Norina (Don Pasquale) in die Herzen des Publikums; jetzt gehört sie zum Solisten-Ensemble von Theater&Philharmonie Thüringen.

Die Nachwuchspianistin Annika Treutler wurde vielfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben (Montreal, Cleveland, Oslo) ausgezeichnet; im Mai 2016 begeisterte sie bei Theater&Philharmonie Thüringen als Solistin in Beethovens Tripelkonzert.